Ich wurde mit 16 Vater. Ich war so naiv!

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  • Published on Sep 1, 2019 veröffentlicht
  • Hallo Leute! Mein Name ist Leon und ich muss euch was erzählen. Ok. Meine Freundin wurde schwanger. Nichts Ungewöhnliches, oder? Aber das Ding ist, ich bin erst 16. Also … Hurra?
    Ich erinnere mich nicht, wann ich Jasmin kennen lernte, weil ich noch ein Baby war! Ihre Eltern sind unsere Nachbarn, also sagt meine Mutter immer - Jasmin und ich kennen uns, seit wir in den Windeln steckten. Wir wuchsen zusammen auf. Als Kinder machten wir buchstäblich alles gemeinsam. Bis wir 16 waren, waren wir die besten Freunde. Dann ruinierte ich alles. Naja, nicht mit Absicht! Ich wuchs halt heran und wurde zum Mann, du weißt schon … Tja, also erzählte ich Jasmin, dass ich gerne mehr als nur „ein Freund“ wäre. Und natürlich bekam ich die Standardantwort - dass sie unsere Freundschaft nicht ruinieren wollte und was Mädchen halt so sagen. Also war ich in der Kumpelzone gefangen. Genau genommen, erschufen wir diese Kumpelzone vor 16 Jahren.
    Es war okay, ich hätte das händeln können. Ich hätte ein wenig gelitten und meine Gefühle wären verschwunden, aber dann fand ich heraus, dass sie mit einem Typen aus der Schule ausging. Mike. Der verdammte Mike aus dem Theaterkurs. Er sah eher wie ein Gockel aus. Und den zog sie mir vor? „Komm schon, jeder weiß, dass Mike schon mit der Hälfte der Schule gegangen ist!“ Wie konnte Jasmin nur auf den reinfallen? Ich war so sauer. Ich versuchte ihr zu sagen, dass er sie nur benutzte, aber sie hörte mir nicht zu. Und nach ein paar Monaten passierte es dann.
    Ich fand sie weinend in der Nähe der Schule. Du brauchtest kein Detektiv sein, um zu wissen, was passiert war. Also ging ich zu ihr und nahm sie einfach nur in den Arm. Ich brachte sie nach Hause und sie erzählte mir alles. Wie erwartet hatte Mike Schluss gemacht. Ich musste mir ehrlich auf die Lippen beißen, um nicht zu sagen: „Ich hab´s ja gleich gesagt.“ Sie schien so dankbar für mein Mitgefühl, dass sie mir direkt in die Augen sah, als ich Tschüss sagen wollte … und mich küsste. Oh, Mann … Von diesem Augenblick hatte ich immer geträumt! Und so fingen wir an auszugehen. Das waren die glücklichsten Momente meines Lebens. Wir verbrachten Tag und Nacht zusammen und ich wollte sie nicht auch nur eine Sekunde lang aus den Augen lassen.
    Drei Wochen lang glühte ich vor Glückseligkeit, bis eines Morgens jemand an unsere Tür klopfte. Es waren Jasmin und ihre Eltern. Sie kamen herein und schockten uns mit einer Neuigkeit: „Jasmin war schwanger!“ Wow, ich erstarrte. Ich setzte mich benommen hin und hörte nicht wirklich, was unsere Eltern redeten. Ich konnte nur Jasmin in die Augen sehen. Sie waren voller Mitgefühl. Sie konnte kaum die Tränen zurückhalten. Doch plötzlich stand sie auf und unterbrach alle. Sie sagte: „Ich werde das Baby behalten!“ Unsere Eltern waren einen Moment lang still. Dann erhob ich mich und sagte: „Ich bin alt genug um Verantwortung zu übernehmen und ich verspreche alles zu tun, um für Jasmin und das Baby zu sorgen.“ Natürlich waren diese Worte in ihren Augen wertlos. Für sie war ich nur ein 16-jähriger Bengel, der etwas Schlimmes getan hatte. Danach hatten wir viele Gespräche und Diskussionen, aber die Entscheidung war endgültig - Ich wurde Vater.
    Ich verstand, dass wir vor allem Geld brauchten, also suchte ich mir einen Job. Dummerweise konnte man in meinem Alter nur Geld mit Pizza ausliefern oder als Aushilfe in einem Fastfood-Restaurant verdienen. Aber ich brauchte einen Job. Also arbeitete ich bis abends als Lieferant und danach bei McDonald´s. Ja, es war wirklich hart, aber in meinem Kopf gab es nur einen Gedanken, der mich antrieb - ich würde bald ein Kind haben. Das gab mir die Kraft von morgens bis abends zu schuften.
    Jasmin hatte auch eine schwere Zeit. Sie war mit 16 schwanger und jeder um sie herum verurteilte sie. Sogar ihre Eltern. Sie konnten nie akzeptieren, dass wir ein Kind kriegen würden und warfen ihr ständig ihre Fehler vor. Meine Eltern hingegen unterstützten uns und sagten mir sogar, dass Jasmin und ich bei ihnen wohnen könnten und sie ein Zimmer als Kinderzimmer frei machen würden. Diese Unterstützung war mehr als notwendig und ich war meinen Eltern so dankbar.
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