Hat der Markt immer Recht? | Talk | ARTE

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  • Published on Oct 30, 2019 veröffentlicht
  • Gérard Mordillat und Bertrand Rothé befragten 21 Wissenschaftler aus Europa, den USA, China und Afrika über grundlegende Konzepte der Wirtschaft - um die Welt zu verstehen, in der wir leben. In dieser Folge geht es um die Funktion des Marktes.
    Die heutige Wirtschaftswissenschaft räumt dem Markt eine vorrangige Stellung ein. Von Adam Smith und seiner „unsichtbaren Hand“ bis hin zu den zeitgenössischen Liberalen wird der Markt als zentraler Regulator der Wirtschaft betrachtet. Der theologisch-ökonomische Diskurs deklariert ihn zum unantastbaren Gott: „Der Markt hat immer recht.“ Aber vom Handelskrieg zum Krieg zwischen den Staaten könnte nur ein kleiner Schritt liegen …
    Dokureihe, Regie: Bertrand Rothé und Gérard Mordillat (F 2019, 52 Min)

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Comments • 185

  • Manni das Wombat
    Manni das Wombat 11 days ago

    Wenn das ultra Kommunistensprachrohr Arte über den Markt redet, was soll da schon rauskommen, außer Subversion?

  • didyouthinkaboutthis
    didyouthinkaboutthis 29 days ago +1

    Sehr spannende Reihe, vielen Dank Arte! Aber könntet ihr bitte (bitte) aufhören eure Sendung zu synchronisieren? Das ist sehr nervig. Einfach korrekte Unterteile erstellen und fertig. Wer die jeweilige Sprache nicht versteht, liest mit und der Rest kontrolliert die Übersetzung :-) Danke!

  • Storytold
    Storytold Month ago +4

    Ich bezweifle, dass die Leute, die hier ganz laut Kommunistisch/ Links/ Rot/Sozialistisch schreien, irgendetwas davon überhaupt definieren können, ohne auf gehirnwäsche Propaganda der 'Globebesitzer' zurückgreifen zu müssen. Wer glaubt, dass China oder UDSSR jemals auch nur ansatzweise kommunistisch waren, dass die DDR ein sozialistischer Staat war, dass die SPD heute noch irgendetwas mit Sozialpolitik zu tun hat, dass die heutige Linke noch in irgendeiner Weise an der Verbesserung der Lebensumstände der arbeitenden Bevölkerung interessiert ist, der glaubt auch dass die ganzen Angrifskriege der NATO 'Friedensmissionen' sind. Die Vertreter der bestehenden Gewaltherrschaft des Kapitals sind wahre Künstler, wenn es darum geht etwas falsch zu benennen, oder Wörter umzudeuten.

  • Jonny Mahony
    Jonny Mahony Month ago +1

    Märke verteilen aufgrund von Preismechanismus (hohe Nachfrage hoher Preis) und Profitimperativ IMMER Ressourcen an höhere Einkommensschichten. Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer.

  • Skunky Funk
    Skunky Funk Month ago

    Puh, hier klingt mir aber zu stark die Keule der Sozialisten durch: böser Markt, böses Kapital, und Geld erst...
    Also wenn man unsere vom Liberalismus geprägten Staaten anschaut (Frankreich, Deutschland), dann ist der Wohlstand hier insgesamt immer noch höher als in den sozialistisch geprägten Staaten wie Venezuela, Kuba etc.
    Nichts gegen Kapitalismuskritik, aber ich würde mit keinem anderen System tauschen wollen.

    • Kapn
      Kapn Month ago

      @Skunky Funk wow eine Antwort in "good faith" hatte ich auf youtube nicht erwartet. Ein wunderbares Werk zum Anarchismus ist meiner Meinung nach Ralf Burnickis "Anarchismus und Konsens" es ist sehr klar gegliedert, verzichtet auf übermäßig viel Polemik und geht in einer fairen Art auf die häufigsten Gegenargumente gegen ein anarchistisches System ein. Nur eine Vorwarnung noch. Anarchismus ist ein höchst utopisches Modell und beisst sich an vielen Stellen mit dem Menschenbild, dass im Kapitalismus gezeichnet und gelebt wird. Wie gesagt glaube ich daher auch nicht (wie übrigens auch Burnicki, soviel sei "gespoilert"), dass es in absehbarer Zeit zu einer anarchistischen Revolution kommen wird.

    • Skunky Funk
      Skunky Funk Month ago

      @Kapn Na ja, die Feldtheorie vom Bourdieu teilt Gesellschaft pluralistisch in viele Teile auf, während Marx dualistisch in 2 Klassen teilt (Proletariat / Bourgasie). Was zwangsläufig ein manichäisches Oben-/Unten-Feindbild impliziert (Klar, brauch man ja. Man will ja Revolution.) Darüber hinaus entwickelt Ersterer auch mehr Kapitalsorten, die quasi transformierbar wären, während Marx das Kapital - vereinfacht ausgedrückt - ausschließlich an den Produktionsmitteln festmacht. Summa summarum widersprechen sich die Theorien nicht per se; Bordieu ist nur differenzierter, angepasster an die Komplexität heutiger Gesellschaften.

      Okay, mit diesem Standpunkt kann ich leben. Ich müsste mich erst einmal mit Anarchie auseinandersetzen, denn ich verstehe darunter einfach ein punkiges System, ohne autoritär gesetzten Regeln (Das soll funktionieren?). Aber ich kenne mich mit Anarchie nicht aus.
      Muss ich mich mal schlau machen :) THX für den Tipp.

    • Kapn
      Kapn Month ago +1

      @Skunky Funk Ich verstehe nicht ganz warum sich Bourdieus Feldtheorie mit den marxistischen Begriffen unbedingt beißen muss. Die Begriffe Bourgeoisie und Proletariat können doch durchaus über Relevanz in (einigen) von den von Bourdieu genannten Feldern verfügen. Warum etwa sollte z.b "Klassenkampf" nicht mit Bourdieus Auffassung eines ökonomischen Feldes vereinbar sein. Aber ich bin kein großer Bourdieu-Kenner insofern mag ich falsch liegen.
      Ich bin kein dogmatischer Linker, wenn gewisse liberale Reformen nachweislich kurzfristig das Leben von vielen Menschen verbessern, dann lehne ich sie nicht ab, auch wenn sie nicht der Lehre von Marx und Engels, oder wem auch immer, entsprechen. Ich denke aber, dass die Kapitalmächte langfristig jede soziale Reform wieder abbauen werden. Das sieht man auch in Deutschland wunderbar. Will man langfristig Probleme wie Ausbeutung und Unfreiheit für Alle beheben , muss der Systemwechsel vollzogen werden.
      Alternativen zum Kapitalismus wurden immer wieder ausprobiert, sie sind aber in letzter Instanz immer an der Intervention kapitalistischer Mächte gescheitert. Dadurch das sie sich nie wirklich frei entfalten konnten, sondern stehts den Zwängen der kapitalistischen Staaten ausgesetzt waren, wurden sie zudem häufig korrumpiert. Die UDSSR wäre da ein wunderbares Beispiel. (Na gut und vllt. waren Lenins Überlegungen jetzt auch nicht immer die Besten....). Meine persönlich liebste Utopie ist der Anarchismus und ich glaube dieser kann auch in der reellen Welt einige kleinere Erfolge verbuchen.
      Ich bin aber auch Realist und denke nicht, dass es jemals in meiner Lebenzeit zu einem Systemwechsel kommen wird, aber ich denke es ist wichtig sich vor Augen zu führen, dass es auch mal eine Welt ohne Kapitalismus gab, warum sollte er also Alternativlos sein ?.

    • Skunky Funk
      Skunky Funk Month ago

      @Kapn Denken sie nicht, dass die dichotome Unterscheidung von gesell. Systemen durch die marxistischen Begriffe »Proletariat« und »Bourgeoisie« inzwischen durch ausdifferenziertere Konzepte, etwa der Feldtheorie von Pierre Bourdieu, überholt ist? Zumal wir nicht mehr in frühindustrialisierten Zeiten leben, sodass moderne soziologische Theorien die heutige Gesellschaft um einiges valider abbilden können.
      Übrigens bestreite ich weder die Ausbeutung von Dritte-Welt-Ländern im Zuge der Kolonialisierung noch die Ausbeutung best. Ressourcen in denselben Ländern heutzutage.
      Um dem Abhilfe zu schaffen, müssen Märkte reguliert werden, etwa durch Einführung von transnational geltenden Tariflöhnen - nicht durch Abschaffung des Systems.
      PS: Das hat übrigens nichts mit Nicht-über-den-Tellerrand-schauen-können zutun. Ich habe auch Karl Marx und Max Weber gelesen, kenne Unternehmen wie Nestlé etc. Ja, die linke Systemkritik ist ja auch nicht falsch. Darum ging es aber nicht. Es ging um eine simple Frage: Gibt es eine realistische Alternative zum Kapitalismus? Wenn ja, welche in concreto?
      PS: Aber lustig, wie sie mich ideologisch gleich als "bürgerlich" einstufen. Als wäre Liberalismus eine Mehrheitsmeinung. Wenn ich bspw. Satire-Shows ansehe, zeigt sich mir da aber ein ganz anderes Bild.

    • Kapn
      Kapn Month ago +1

      @Skunky Funk hmm warum geht es uns in Deutschland bloß so gut ? Doch wohl nicht etwa weil wir massiv von der Ausbeutung anderer Länder profitieren, oder ? Rosa Luxemburg hats schon erkannt, der "Westen" besteht eigentlich nur noch aus der Bourgeoisie, dass Proletariat ist heute das, was wir als dritte Welt bezeichnen. Aber ruhig weiter nur auf den eigenen Teller schauen, diw bürgerliche Ideologie ist wahrlich eine höllisch gute Droge.

  • evren karatas
    evren karatas Month ago +1

    Kein einziges Mal wird das wahre Übel hier erwähnt; "Fiat Money"
    Liberaler Markt kann nicht in einem ungedeckten Geldsystem funktionieren. Das Wort Neoliberalismus ist nur eine Blende der elitären 0,1%, die das Machtmonopol der Geldschöpfung und in Namen des Staates, Ihre Machtkontrolle nicht verlieren wollen.
    Es gibt Lösungsvorschläge in der Nationalökonomie der österreichischen Schule ( Mises oder Hayek)

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale Month ago

      Geldschöpfung durch private Machtmonopole lösen keine Probleme, es privatisiert nur die Macht darüber. Das Geld oder Geldsystem macht zudem noch lange keinen Markt.

  • Ivor Oszkar Abraham
    Ivor Oszkar Abraham Month ago +14

    "wer kein stück
    brot in der hand hat, greift zum stein wenn der hinreichend verzweifelt ist"

    • Ernst
      Ernst 26 days ago

      Da geht das Problem schon los ;)
      Dieser Kollektiv Denke Mist den du dir da verkaufen lassen hast!
      Ihr kümmert euch noch nichma richtig um eure Partner und Familie.
      Geschweige denn um euren Nachbarn.
      Und dann immer das gerede über das Ende der Welt!
      Geht uns nichts an!
      Wenn jemand am anderen Ende der Welt ein besseres Land oder Leben will dann ist das ihre Sache nicht deine oder meine.
      Wenn du meinst es wäre deine dann überweis wegen mit 5000 Euro pro Jahr hin aber erkläre es nicht zur Aufgabe deiner Nachbarn das zu ändern.
      PS: Venezuela ist ja gerade deshalb arm weil es eines der Länder ist mit am wenigsten Markt ;)
      Die Marktkritiker sind einfach putzig.
      Ihr einziges Konzept ist meistens einfach alles negative dem Markt in die Schuhe zu schieben.
      Die meisten haben nicht die geringste Ahnung was Markt überhaupt ist.
      Dein Job ist es DEIN Leben anständig aufzustellen und zu schauen das DU alles hast.
      Würde das jeder tun wären alle im Spiel ;)
      Und wenn man dann noch nett ist dann kann man unter seiner Familie und Freunden noch 5 Leuten etwas unter die Arme greifen.
      Dein Job ist es sicher nicht den ganzen Tag über 8 Mrd Menschen und ihre Probleme nachzudenken :)
      Und nachdenken ist ohnehin wertlos ;)
      Talk is cheap. Im reden sind sie immer alle groß - zahlen sollen es dann andere.
      Wenn die Venezuela und die Leute ohne Essen so wichtig sind dann verschwende deine Zeit nicht damit hier Sprüchlein zu machen sondern MACH WAS!
      Such dir einen zweit und dritt Job und sende die hälfte deines Jahreseinkommens dahin. Übe persönlich großen Verziicht um das zu verbessern.
      Und wenn du das nicht machst (was ich gut verstehen kann und auch richtig ist) dann tu uns den Gefallen und erspar uns dieses gerede und steh dazu!!
      Ich kann es nicht mehr ertragen dieses verlogene gerede!
      99% der Leute die da groß reden würden SOFORT ihre Meinung ändern wenn sie mal einer zwingen würde ihren Worten Taten folgen zu lassen!
      Das wär mal was! Alle die diese Spzi Sprüche machen werden ab morgen GEZWUNGEN auch Taten folgen zu lassen.
      Die müssen ab morgen alle jeden Tag 3 Stunden extra arbeiten und das Geld geht in soziales.
      Da wäre SOFORT Ruhe!
      Weil sie alle eben garnicht sozial sind - sondern einfach nur Leute die sich selbst betrügen - Schwätzer!
      Talk is cheap!
      Wir sind Individualisten und wir sind Egoisten und das ist vollkommen ok so!
      Daran ist nichts schlimmes.
      Ganz im Gegenteil. Durch die Bodenschätze hatte Venezuela sogar bessere Möglichkeiten als alle anderen.
      Und selbst wenn sie schlechtere hätten - das ist alleine ihre sache da das beste draus zu machen..
      Genau wie es die Sache deines Nachbarn ist das beste draus zu machen aus seinem leben auch wenn er weniger clever, weniger hübsch und weniger gesund zur Welt gekommen ist.
      Man kann helfen. Das ist Mildtätigkeit und schön!
      Super!
      Aber man muss nicht! Es gibt kein Recht darauf meinen Nachbarn für meine Probleme in Verantwortung zu nehmen.

    • Benjamin Stenzel
      Benjamin Stenzel 26 days ago +2

      @Ernst Das sollten Sie mal in Venezuela sagen...
      Hier in Deutschland haben fast alle genug zu essen, das heißt nicht das dem weltweit so ist. Und auch hier gibt's genug Leute die nicht genug Geld zum Leben haben.
      Rentner mit mini-Rente und hohen Ausgaben (Miete, Tabletten, usw.) z.B. sagen sich immer häufiger "Wozu 3. Zähne für 5000€ wenn ich eh nix zu Beißen hab 🤔"
      #ironie

    • Ernst
      Ernst Month ago +2

      Brot hat jeder..
      Einfache Ernährung ist für unter 20-30 Cent pro Tag machbar...
      lächerlich in der heutigen zeit...

  • Ivor Oszkar Abraham
    Ivor Oszkar Abraham Month ago +3

    14:06
    die rolle des staates ist es eigentlich
    14:08
    das ja einen ordnungsrahmen für die
    14:11
    wirtschaft bereit stellt das heißt also
    14:13
    wir wir wissen eigentlich dass es keine
    14:16
    freien märkte gibt es hat auch nie freie
    14:18
    märkte gegeben das heißt also wir
    14:20
    brauchen ja mindestens einmal eigentum
    14:21
    und irgendwelche institutionen die halt
    14:24
    eigentum durchsetzen die auch
    14:27
    entsprechend kriminalität bekämpfen und
    14:29
    die uns von selber auch schützen
    14:30
    beispielsweise also wir haben ja gerade
    14:32
    in europäischen geschichte immer wieder
    14:33
    den fall gehabt dass sich die quasi die
    14:35
    bevölkerung entweder im inland oder
    14:36
    gegenüber ausländischen bevölkerung dann
    14:39
    halt über kriegerische akte an die
    14:41
    gurgel gehen
    14:41
    wir brauchen also den staat um erstmal
    14:43
    frieden herzustellen dann brauchen wir
    14:45
    das eigentum zumindest halt in einigen
    14:47
    bereichen wo wir sagen da ist ein markt
    14:49
    sinnvoll
    14:50
    ohne diesen staat ohne diese
    14:52
    institutionen und ohne diesen rahmen
    14:54
    diesen ordnungspolitischen rahmen auch
    14:55
    ohne die durchsetzung von von einer
    14:57
    wettbewerbssituation in der wirtschaft
    14:59
    dann werden wir lange nicht so reich
    15:02
    also die märkte an sich können nur
    15:03
    funktionieren weil der staat sie
    15:05
    sozusagen mit einer ordnung um
    15:06
    gibt und innerhalb dieser geschlossenen
    15:08
    ordnung kann das unternehmen halt dann
    15:10
    entsprechend dafür sorgen dass
    15:12
    produziert wird effizient produziert
    15:14
    wird das ist sozusagen der der staat der
    15:17
    eigentlich darüber sozusagen eine kugel
    15:19
    bildet innerhalb derer die unternehmen
    15:21
    dann dann tätig sind

    40:38
    im moment erleben wir den sturz des
    40:41
    neoliberalismus und den beweis dafür
    40:43
    dass der neoliberalismus ein gewaltiger
    40:46
    betrug denn er basiert auf der mobilität
    40:49
    der faktoren kapital und arbeit

  • Jonnes __
    Jonnes __ Month ago +2

    Der Sozialismus kehrt zurück, aber wir wissen, dass er für die Meisten Armut bringt. Wir bemerken das seit der Finanzkrise wieder ganz deutlich. Das gilt IMO besonders für Frankreich.
    Markt bringt Fortschritt und steigenden Lebensstandard. Der Sozialismus hat historisch bewiesen, dass er das nicht leisten kann.
    .

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale Month ago

      ​@Jonnes __
      Eine ideologische begründete Auslese ist nicht natürlich, Eigentumsansprüche und Gesellschaftsformen sind nie natürlich. Ob Sozialismus oder Kapitalismus.
      Eine "Auslese" findet immer nur nach ideologischen respektive vorherrschenden Theorien statt, die nie natürlich waren und nie natürlich sind.
      Sowohl sozialistische als auch kapitalistische Eigentumsmodelle fundieren auf erzwungenen Ansprüchen resp Wirtschaftsformen.
      Wer sich anstrengt, hat in jedem Systeme die Chance, ein sattes Leben zu führen.
      Im Sozialismzus bzw. in der DDR hatte ebenso jeder die Möglichkeit dazu, aufzusteigen, je nach dem, wie er sich verhält. Es ist nur die Frage, wie sehr man sich einem System, egal welchem, unterordnet, wie sehr man sich jenen anbiedert, die Verfügungsgewalt über die Honigtöpfe innehaben.
      Die Finanzkrise wurde doch dadurch verstärkt, da man Eingriff und Aufsicht in den Finanzmarkt seit rund drei Jahrzehnten sukzessive schliff.
      Eine asoziale Verteilungspolitik, Sozialisierung der Verluste bei immanenter Privatisierung der Gewinne, ist kein soziales oder gar sozialistisches Ideologem oder gar Vorgehen.
      All das geschah auf mehrheitlicher Bestrebung der Finanzwirtschaft, wie man sie doch nennt. All die Rufe jener Finanzwirtschaft, nach Staat, Bailout, Bürgschaften und Sicherheiten. Demnach wäre die gesamte Finanzbranche sozialistisch ausgerichtet, folgte man Deiner Logik bezüglich sozialen bzw. asozialen Verhaltens.
      An diesem Punkt sollte man sich zum einen fragen, warum die Terminologie sinnentleeren wollen, und zum anderen auch fragen, wie es denn um die Marktakteure bestellt ist, wenn diese doch durch die Bank nach Sozialismus rufen. Beziehungsweise dem, was Du darunter zu verstehen denkst.

    • Jonnes __
      Jonnes __ Month ago

      @hopfenkaltschale Klar, gibt es im Markt nicht nur Gewinner. Das ist ja der Sinn des Marktes, die Auslese aller jener Ideen, die nicht so "gut" sind, was immer man mit "gut" bezeichnet. Im Sozialismus fehlt diese natürliche Auslese und auch Anreize zur Leistung und Effizienz fehlen. Darum gibt es im Sozialismus auch kaum Fortschritt. Und ohne Fortschritt und Wachstum verkommt leider alles (Infrastruktur, etc.). Die DDR war ein sehr gutes Beispiel dafür.
      Die Bankenrettung in der Finanzkrise war daher eine typisch sozialistische Idee (Angst vor der Rezession, Arbeitslosigkeit, etc.). Hier ließ man den Markt nicht seine Arbeit tun.

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale Month ago

      Eine Bankenkrise, die dazu dient, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren, ist Bestenfalls als A-sozialismus zu verstehen.
      Weder hat das was mit einem sozialen Ideologem zu tun noch mit dem, was man als sozial oder vielleicht auch sozialistisch verstehen kann.
      Ein Markt, dessen Regeln auferzwungen werden, egal von wem und unter welcher Prämisse, ist weder frei von Ideologie oder Herrschaft noch ist er überhaupt frei.

      Der Markt ist nicht der Grund für den Fortschritt, es ist der Mensch. Andererseits bringt "der Markt" die Obsoleszenz, Kaffeefahrten und seltsame Verträge hervor, nicht weil es um Fortschritt geht, sondern um das Geld in der eigenen Tasche. Das wissen gerade viele Akteure an jemen Markt ganz besonders gut.

  • eAcast55
    eAcast55 Month ago +1

    Interressant waere auch einmal eine Thematisierung der Herkunt unserer Vorstellung vom "Unternehmer" Im angelsaechsischen Original hat dies immer Konnotationen von Raub und Eroberung ("Enterprise"), "der Markt" kam dann mit den erbeuteten Reichtuemern. Wir reden ja hier nicht vom Gemuesemarkt und wir reden von denselben Leuten die das groesste und brutalste Empire der Menschheitsgeschichte hatten..und manche sagen auch noch haben. Die Mittel aendern sich. Teil der Finanzlobbyarbeit ist ja tatsaechlich, die Leute fuer bloed zu verkaufen mit vertraut klingenden Vokabeln, da schnueren "Kaufleute" dann "Pakete", hm, das klingt doch schon wie Weihnachten nicht wahr.

  • Balaur Zunge
    Balaur Zunge Month ago +1

    Der Staat selbst ist ein Produkt des Marktes, ein Produkt der kapitalistischen Gesellschaft, ein Produkt des Kapitalismus, denn es gibt Klassengesellschaften in einem Staat. Die reiche Klasse, die Minderheit ( Bourgeoisie,Kapitalist, Spekulant, Industrieller, Trusts, Bürgertum, Großbauern) und die arme ausgebeutete Klasse, die Mehrheit ( Arbeiter, Handwerker, Bauern, Kleinbauern usw.).

    ps : Ich freue mich auf den Tag, wo das ganze Kapitalisten Pack gestürzt wird durch die Kraft der sozialistischen Revolution auf Welt Ebene.Erst dann, wenn die Kapitalisten verschwunden sind, erst dann wird es Freiheit geben.

  • schamarchie
    schamarchie Month ago +2

    Ich finde das hier schon sehr einseitig marxistisch antikapitalistisch. Auch jedesmal seltsam wenn einer der Teilnehmer das Wort "Wir" benutzt , ohne damit zu definieren wenn er meint , weil für mich spricht er schon einmal nicht.

    • Dukaten Donald
      Dukaten Donald Month ago +4

      Es gibt nun mal keine nennenswerten Argumente seitens Kapitalisten die nicht schon gebetsmühlenartig in unser aller Köpfe schlummern. Zudem wurden die meisten Gegenargumente von Seitens der Kritiker selbst präsentiert und wiederlegt.

  • zappelfry100
    zappelfry100 Month ago +7

    ..allein die Fragestellung ist bereits unsinnig, "den Markt" gibt es garnicht. Daher kann er weder recht noch nicht recht haben.
    Es gibt lediglich Individuen, die unablässig versuchen sich gegenseitig zu übervorteilen, und so ein Netzwerk aus Anbietern und Abnehmern bilden, bei denen die Wohlhabenderen bevorteilt sind.
    Dies wurde von einigen wenig talentierten, aber von den Besitzenden gelobten Wirtschafts"wissenschaftlern" einfach zur Tugend erhoben, da diese Mechanik generell diejenigen begünstigt, die bereits viel haben.
    Überhaupt ist die vorherrschende Wirtschaftstheorie ein peinlich fehlerhaftes Konstrukt aus Diktaten seiner Nutznießer oder deren Vertreter.

    Falls ein "Reicher" seinen Besitz auf dem "freien Markt" verliert, dann immer an einen noch reicheren. Nur im Zuge der Erhöhung des Wirtschaftsvolumens, kann es einigen wenigen, ärmeren Teilnehmern gelingen in die Klasse der Reichen aufzusteigen.
    Aber 1. aggregiert sie Besitz tendenziell auf immer weniger Besitzer und 2. kann das Wirtschaftsvolumen nicht ewig weiterwachsen, denn wir verbrauchen jetzt bereits mehr, als sich weltweit regenerieren kann.

    Die einzig relevante Frage sollte also sein: Haben Die Reichen immer Recht? , denn das sind die "Bewahrer" des "freien Marktes", die, die am meisten von dieser plumpen entpersonifizierung
    ihres eigenen Handelns profitieren.
    Im Zweifel können sie so niemals belangt werden, und verstecken sich immer hinter diesem öminösen "freien Markt", der angeblich für alle menschlichen Handlungsweisen verantwortlich sein soll(mit seiner "unsichbaren Hand").

    Klar ist: man kann keine gerechte Gesellschaft erwarten, wenn der Weg dorthin die pure Ungerechtigkeit sein soll.
    Aber das interssiert keinen der aktuell dominierenden Wirtschaftstheoretiker, die hängen ihrem "plantation and plantation myth" mit verklärter Uneinsichtigkeit hinterher, genau
    wie einst die reichen Plantagenbesitzer in den US-Sklavenstaaten.

    • Darius Duesentrieb
      Darius Duesentrieb Month ago

      Es gibt wissenschaftliche Modelle einer Marktwirtschaft. Je nach Modell hat eine Marktwirtschaft verschiedene Vorteile (z.B. hohe Surplus-Effizienz) und Nachteile (z.B. nicht jeder Teilnehmer hat immer die Möglichkeit Produkte zu erwerben. Schwierig bei grundlegen Notwendigkeiten, z.B. medizinische Versorgung oder Wohnen).
      Wirtschaft ist tatsächlich so kompliziert, dass Intuition in den seltensten Fällen funktioniert, um Argumente zu führen. Ich denke sehr viele Wirtschaftswissenschaftler dir zustimmen würden, dass die heutige Wirtschaft einige sehr fragwürdigen Aspekte hat, z.B. die sehr große Entkopplung von Real- und Finanzwirtschaft (siehe Wallstreet-Wetten).
      Allerdings, wenn man sich einmal das grundlegende Prinzip einer Bank anschaut (Möglichkeit sein Geld mit anderen Leuten zusammenzutun und potentiell erfolgreiche Projekte zu ermöglichen, die eine einzelne Person nicht finanzieren könnte), erkennt man, dass nicht alles was mit Kapitalismus zu tun hat, schlecht für den/die durchschnittiche/r Bürger/in ist.

      Natürlich ist genauso soziale Planwirtschaft nicht grundsetzlich vollkommen unfähig seine Aufgaben zu erfüllen. In der reinen Form ist die Planwirtschaft weniger effizient als Kapitalismus, das wird keiner bestreiten. Aber man muss sich nicht auf eine Ideologie festlegen und die dann prinzipiell durchziehen. Man kann auch Wirtschaftssysteme konzipieren, die nicht wie der reine Kapitalismus in vielen Fällen unstabil in mehreren Aspekten (z.B. High-Freqeuncy-Trading, Spekulationsblase, Reichtumsverteilung) ist, aber trotz planwirtschaftlichen Punkten effizient funktioniert. Ich kenner mich persönlich nicht gut genug mit Volkswirtschaften und Betriebswirtschaften aus, um konkrete Vorschläge zu konzipieren. Allerdings bleibt als Fazit, dass man kategorisch ökonomische Systeme aus ideologischen Gründen ausschließen soll.

  • vor 1 Minute
    vor 1 Minute Month ago +5

    @arte #arte
    Ich würde gerne mal eine Doku sehen über die Wirtschaft Frankreichs. Der Anteil der öffentlich Beschäftigten ist bedeutend höher und die Wirtschaft viel stärker staatlich gesteuert.

  • tonio braun
    tonio braun Month ago

    ARTE ist kommunismusverseucht!!!

    • Dirk Sternberg
      Dirk Sternberg Month ago

      Wird im Hayek-Club gerade frisch durchgewischt oder hat Gunnar Kaiser seine Welttournee beendet?
      Wenn man sich über Totalitarismusgefahren belehren lassen soll, dann sicher nicht von AFD-Interessierten und Sympathisanten einer monotheistischen Marktideologie.

    • zappelfry100
      zappelfry100 Month ago

      ..doof sein ist wie tot sein, nur die anderen merken es.. ;)

    • Stefan Weidle
      Stefan Weidle Month ago +1

      Sie scheinen über intime Kenntnisse von arte Interna zu verfügen. Lassen Sie uns an diesen prickelnden Details doch teilhaben, damit wir auch zu den Wissenden gehören!

  • Dr Robin
    Dr Robin Month ago +10

    erstaunlich wie viele Kommentare droppen, die ganz offensichtlich davon zeugen, nicht die Dokumentationsreihe gesehen zu haben oder aber nicht wissen wie eine Doku funktioniert

  • Dirk E.
    Dirk E. Month ago +3

    Der Markt, der Markt. Kann man den Markt auch mit Käse überbacken?

  • Al-Lad
    Al-Lad Month ago

    Wir leben nicht im Kapitalismus, sondern im Korporatismus, inwelchem Großkonzerne und andere Auserwählte über den Staat durch Regulierung Macht ausüben können. Das nennt man Korporatismus. In einer freien (staatenlosen) Marktwirtschaft, in einer Privatrechtsgesellschaft, entfiele dieser Hebel der Gewalt.

    • zappelfry100
      zappelfry100 Month ago +2

      Da ist kein Unterschied zu machen, denn Kapitalismus führt immer zu Machtakkumulationen, das liegt daran,
      dass die aktuelle Wirtschaftstheorie schlicht auf falschen Annahmen oder Vorgaben beruht, z.B. kann es keinen dauerhaften "Wettbewerb" zwischen den Unternehmern geben,
      da der Unternehmer jede Art von Konkurrenz ablehnt und sie zu vernichten sucht. Dabei dominiert tendenziell der mit dem größeren Vorteil, aber eine Art natürliches Gleichgewicht
      ist unmöglich.

      Der Unternehmer hasst Konkurrenz und ist immer bestrebt sie mit verschiedensten Methoden zu vermeiden.
      Daraus folgt die unweigerliche Aggregation von wirtschaftlicher Macht an immer weniger Teilnehmern, also exakt der Vorgang der in den letzten fünf Jahrzehnten zu beobachten war.

      Warum wird das nicht geändert? -> Das System stellt für die Profiteure eine Möglichkeit dar, immer auf die Produktivität einer Mehrheit zugreifen zu können, ohne jemals eine entsprechende Gegenleistung erbringen zu müssen.
      Im Grunde die gleiche Situation wie bei den Sklavenhaltern und Plantagenbesitzern im Süden der USA, die viele rückständige Argumente brachten, nur um sich ihren Produktivitätsvorteil auf Kosten anderer Menschen zu sichern. Denn Geld ist nunmal nichts von Eigenwert, sondern stellt lediglich einen Anspruch auf Produktivität dar.

      Und der Kapitalist will im Idealfall natürlich *mehr* Anspruch auf Produktivität stellen, als er selber leistet, denn das definiert ja erst einen "Reichen", auch wenn umgekehrt viele Menschen dann produktiv mehr leisten müssen, als sie beanspruchen können.
      Oder kurz: Reichtum wird durch Armut bedingt und definiert sich über diese.

    • Andi Jack
      Andi Jack Month ago

      In einer staatenlosen PRG würden sich monopolartige Konzeren herausbilden, die anstelle des Staates (der ja durch uns Bürger erst legitimiert wird) über die normalen Bürger herrschen würden. Ähnlich wie im Feudalismus, wo Private über Private geherrscht haben.
      Korporatismus
      Die Ironie der Geschichte ist hier ja, das der Korporatismus ist ja das große Konzerne ihren Einfluss über die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten erst aufgrundlage neoliberaler bzw. libertärer Reformen, die den freien Markt betont haben, ausbauen konnten. Siehe z.B. die Privatisierung öffentlicher Aufgaben wie z.B. der Rente, die den Finanzsektor gestärkt hat, aber zu Lasten der normalen Bürger.
      Leider argumentieren libertäre Anhänger hier wie die Marxisten, das ihre Idee (Ideologie), nach wie vor richtig ist, aber die Umsetzung nicht. Problem ist hier ja, das wir normalen Bürger diese ideologischen oftmals apodiktisch vorgetragenen Ideen (es gibt nur diese eine Wahrheit und zwar kompromisslos) dann in der falschen Umsetzung immerzu ausbaden müssen.

  • Lukas Schlegel
    Lukas Schlegel Month ago +11

    Spannendes Thema. Leider macht es mich wahnsinnig, wenn Original und Übersetzung simultan zu hören sind.
    Also mal im Ernst, welchen Vorteil soll es haben, zwei Sprecher gleichzeitig zu hören?
    "Mit offenen Karten" ist auch ungemein stressig deswegen

    • Lukas Schlegel
      Lukas Schlegel Month ago +1

      @Alfons Niedermeier Na ja, der Übersetzung kann man ja auch so trauen. Bei kurzen Zitaten kann ich das ja nachvollziehen, eine ganze Sendung in dem Stil ist einfach anstrengend. Es reden halt zwei Menschen gleichzeitig, das ist immer unangenehm.

    • Max J.
      Max J. Month ago +1

      während die übersetzung läuft muss die orginalsprache einfach nur weiter runter geregelt werden als hier zu sehen. das wäre deutlich angenehmer.

    • Alfons Niedermeier
      Alfons Niedermeier Month ago +1

      Hat was mit authentizität zu tun. So wird klargemacht, dass die Übersetzung stimmt; auch wenn die oft vom original abweicht.

    • Franzi Eule
      Franzi Eule Month ago

      Lukas Schlegel Mich stört es persönlich nicht. Ist doch gut, auch die gezeigten Experten in ihrer Muttersprache reden zu hören. Da diese Form der Übersetzung außerdem in vielen Formaten genutzt wird, nehme ich sie schon gar nicht mehr wahr. Vielleicht gibt es auch ganz konkrete Gründe bei Arte dafür, wer weiß 💁

    • Lukas Schlegel
      Lukas Schlegel Month ago

      @Franzi Eule Aber einen Vorteil der gestellten Simultanübersetzung kannst du auch nicht erkennen, oder?

  • NuclearPhysics
    NuclearPhysics Month ago +10

    Im Kapitalismus können Kapitalismuskritiker steinreich werden.

    • Will Riker
      Will Riker Month ago

      Und zwar welche?

    • Dr Robin
      Dr Robin Month ago +2

      und das Grab von Marx zu besichtigen kosten 5 Pounds

  • Civis Hamburgum
    Civis Hamburgum Month ago +19

    Um euch 50 minuten zu ersparen: Ja, hat er.

    • Jonnes __
      Jonnes __ Month ago +1

      Stimmt, die Sozialisten behaupten immer, dass sie als Planwirtschaftler den Menschen Wohlstand bringen könnten... aber es gibt historisch keinen Beweis dafür.
      .

    • zappelfry100
      zappelfry100 Month ago +1

      ..hast eindeutig am falschen Ende gespart, mein Freund.
      ;)

  • Jason Bilevitz
    Jason Bilevitz Month ago +11

    Man zeige mir eine kapitalismus-freundliche Arte Doku. Es gibt keine!

    • Philipp Briese
      Philipp Briese 27 days ago

      Ne, wozu auch? Was soll man zum Kapitalismus auch positives berichten. Ich empfehle Fox News, learnliberal oder PragerU zu schauen wenn du in deiner Kapitalismus freundlichen Filterblase bleiben, uninformiert bleiben und dumm sterben möchtest :-) Warum auch nicht, ist ja ein freies Land.

    • Ismalith
      Ismalith Month ago +1

      @Kouros
      Was hast du genommen?
      Der Kapitalismus hält die Länder in Armut. Er überschwemmt diese Länder mit billigem Müll um die Leute arm zu halten, klaut die Ressourcen und zerstört die Umwelt.
      Der Kapitalismus hatte jetzt mindestens 80 Jahre Zeit und es ist alles nur noch schlimmer geworden.
      Und warum auch nicht, Kapitalismus heißt mache so viel mit so wenig wie möglich, warum sollten solche Konzerne freiwillig dort Steuern oder hohe Löhne zahlen oder gar einen richtigen Preis für die Rohstoffe.
      Wenn wir Afrika zur Sperrzone für alle Westlichen Firmen erklärt hätten, würde es ihnen heute besser gehen, also genau das Gegenteil von dem was du willst. Du willst alle Regeln weg und blos keinen Staat, dass sich die Konzerne noch Gewaltätiger ausbreiten.

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale Month ago +2

      @Kouros
      Wie will lange "der Kapitalismus" denn noch versuchen, weniger entwickelte Nationen aus der Amut heraus zu holen.
      Nichts für ungut, aber auch Deinem Kommentar ist zu entehmen, wie man "die dritte Welt" für ein ideologisches Konzept missbrauchen kann.
      Es ist doch alles viel ambivalenter. Es ist das Ausnutzen der fehlenden Arbeitnehmerrechte in jenen Nationen, die Kooperation mit "lupenreinen" Demokraten bis hin zur Installation und Unterstützung dieser fragwürdigen Herrschaftskandidaten. Ein wirklkiches Interesse daran, dort Armut zu bekämpfen, so an sehr vielen Merkmalen sichtbar, wird bewusst mit dem Hintern wieder eingerissen und verwirkt.
      Dass der(!) Kapitalismus jenen Nation und den Menschen dort doch eine vermeintliche Hilfe sei, ist doch ebenso eine abgekaute Floskel.

    • Kouros
      Kouros Month ago

      @Ismalith Der Kapitalismus holt die 3. Welt Länder so schnell aus der Armut heraus, wie noch nichts anderes in der Geschichte der Menschheit... du hast dich mit dem Thema nicht beschäftigt. Du bist der typische deutsche Herrenmensch, der Afrika als Archetyp der Armut missbraucht, sich als mitfühlend generiert, die Afrikaner wie unmündige Kinder in seine Obhut nehmen wil, um seine Ideologie durchzusetzen.

    • Ismalith
      Ismalith Month ago

      @Just A Liebhaber der Romantik
      ich bezweifle, dass Indien das nächste China wird. China arbeitet extrem zielstrebig und hat Pläne für die nächste 50 Jahre, die sie auch umsetzen. Indien schwankt viel mehr, zumal dort die extremen Rechten momentan am Ruder sind und mehr an ihrer eigenen Macht und eigenem Reichtum interessiert sind, als an ihrem Job.
      Nicht dass ich China für ein gutes Land halte. Aber da sind himmelweite Unterschiede.

  • tom tina
    tom tina Month ago +1

    Nein hat er nicht,denn der markt wird von scheinbare unsichtbarer Hand gesteuert. Frage was ist Wirtschaft! Ganz einfach der Wirt ist der Nutzniesser und die Schaft wird gezwungenermassen freiwillig meist unfreiwillig benutz um den Wirt alles in den Rachen zuwerfen, Der Wirt ist der Verführer und die "(Kund)schaft ist der Verführte auch meist freiwillig durch Gusto. Angebot und Nachfrage bestimmen nicht den Preis(Lüge seit 100 Jahren)sondern werden vom Anbieter(Wirt) Fabrikbesitzer , Grossgrundbesitzer künstlich passend hinauf oder_herunter justiert (also der Preis ist variable).Der Preis ist ein fiktiver Wert(also wertlos). Das meiste also 90 Prozent aller Produkte sind 90°zu hoch,sehr teuer. Billigangebote sind ein Schwindel weil es ein spekulativer Wer ist(Spekulation wie an der Börse). So soll man denken

    • tom tina
      tom tina Month ago

      ok,aber der liberale in " " versteht selber nicht was liberal ist,oder der Begriff wird zu oft missverstanden,verdreht,missbraucht um sein Ego gegenüber anderen durch zu setzen,zb Macht,Politik,Musik,Sport

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale Month ago +2

      @Viktor D.
      Gewinnorientierte Unternehmer setzen oft genau auf das. Auf ein Monopol. Dazu sind alle Mittel recht. Lassen wir den Markt außen vor und gehen auf die menschlichen Abgründe ein. Das Gros der Menschen handelt nicht so, wie es sich Theoretiker eines vermeintlich freien Marktes gern vorstellen. Anspruch und Wirklichkeit. Wenn allein Gewinn das Ziel in binnen einer Marktwirtschaft ist, spielt der Weg dahin keine Rolle.

    • Viktor D.
      Viktor D. Month ago

      tom tina Ziemlich einfache Sichtweise. Wird dem Problem überhaupt nicht gerecht. Dein Beispiel entspräche vielleicht grob einer Monopolstellung. Diese will aber niemand! Jeder liberale Marktwirtschaftler hasst Monopole wie die Pest.

  • sammy11411
    sammy11411 Month ago

    für mega reiche ist es heute selbstverständlich, das sie spenden. warum? weil dann davon abgesehen wird, das ihre gier ihnen zum verhängnis wird in den medien.. so kann man sagen, aber sie spenden ja.... sie sind doch gut. son bill gates, könnte z.b. ganz alleine afrika mit sauberen wasser versorgen. überall an der küste afrikas müssten entsalzungsanlagen von meerwasser stehen. ist das so? er könnte ganz alleine trassen von rohren durch ganz afrika verlegen, damit alle in afrika sauberes wasser haben.
    so typen wie zum beispiel bill gates, haben mrd. verdient, auf kosten derjenigen, die das erst ermöglicht haben. das, was bill gates auf dem konto hat, fehlt den leuten, die das erst ermöglicht haben. er hat hunderttausende menschen um ihren lohn gebracht und die summe selbst eingestrichen. nur deswegen ist er der, den wir kennen.

  • Long Silver
    Long Silver Month ago +7

    Zu wenig ausgewogen. Der Frage im Titel wird nicht wirklich nachgegangen.

    • Long Silver
      Long Silver Month ago +1

      Sie haben ihre Meinung kundgetan Happy Birthday

    • Ismalith
      Ismalith Month ago

      nein

  • sammy11411
    sammy11411 Month ago +4

    kapitalismus ist, die ausbeutung der jenigen, die sich nicht wehren können. kapitalismus ist betrug an diejenigen, die überhaupt erst die gewinne erwirtschaften.
    wenn z.b. eine aktiengesellschaft gewinne ausschüttet, dann gehört dieser gewinn, den leuten, die das auch erwirtschaftet haben.
    würden die gewinnen denen zugute kommen, die sie auch erwirtschaften, dann wäre es fair und gerecht.
    kapitalismus, wie wir ihn heute leben, ist nichts anderes als ausbeutung.
    jeder, der millionen auf dem konto hat, muss sich fragen, habe ich das ehrlich verdient? oder habe ich meinen reichtum nur, weil andere diesen reichtum für mich regeneriert haben.
    jeder der reich geworden ist, hat dafür andere um ihren lohn gebracht.
    in einer normalen welt, wäre jeder angestellter einer firma am gewinn beteiligt. das wäre das normalste der welt. mach ich das aber nicht als chef, dann lege ich offen für alle, das ich gierig konditioniert bin und psychisch krank bin. kapitalismus, fördert egoismus.
    reich zu sein auf kosten von anderen, ist?

    • eiven97
      eiven97 Month ago +1

      Just A Liebhaber der Romantik Wie alt sind sie ? Herzlichen Glückwunsch:)

    • Just A Liebhaber der Romantik
      Just A Liebhaber der Romantik Month ago +1

      Also ich z. B. Bin Millionär. Ich hab aber keine Millionen auf dem Bankkonto.
      Ich hoffe, das hilft deinen Gedanken etwas auf die Sprünge

    • Anno Nymus
      Anno Nymus Month ago +2

      Assozial!

  • supbro mate
    supbro mate Month ago +8

    Friendly reminder: Vergesst heute abend vor dem zu Bett gehen nicht den Markt anzubeten, auf dass er uns auf ewig leiten möge :)

  • Jannik ABC
    Jannik ABC Month ago +4

    Antwort: JA der Freie Markt hat IMMER RECHT.

  • Philipp ­
    Philipp ­ Month ago +10

    Ziemlich schwach. Habe jetzt 10 Minuten geschaut und von Ausgeglichenheit der Meinungen keine Spur, es kommt ein politisch Linker nach dem anderen ("influential figure in France's Nuit debout movement", "described as a leftist economist and is a supporter of egalitarianism").

    Wirklich schade eigentlich ist man von Arte besseres gewöhnt.

    • Dr Robin
      Dr Robin Month ago +1

      Uff argumentum ad hominem

    • Andi Jack
      Andi Jack Month ago +3

      @Jannik ABC Die 1930er Jahre hatten ja drastisch aufgezeigt, das der Markt aus sich heraus schwere Wirtschaftskrisen, wie die Weltwirtschaftskrise 1929 f. aus sich heraus nicht überwinden kann.
      Denn die Regierungen hatten ja zur Übewindung der Wirtschaftskrise eben die Rezepte der neoklassischen bzw. auch libertärern Ökonomie konkret umgesetzt und sind gescheitert.
      Und Keynes Wirtschaftstheorie, das der Staat zur Überwindung der Wirtschaftskrise in den Markt steuernd eingreifen muss, hatte seinerzeit sich in der Empirie bestätigt.

    • Andi Jack
      Andi Jack Month ago +3

      @Jannik ABC Der Staat ist schon notwendig z.B. für öffentliche Aufgaben (Bildung, Infrastruktur, Gesundheit, etc..). Allerdings , da stimme ich dir zu, handelt der Staat in vielen Fällen nicht mehr im Interesse der normalen Bürger. Meine Folgerund daraus ist hier nicht die Abschaffung des Staates, sondern mehr Demokratie.

    • Jannik ABC
      Jannik ABC Month ago

      @Andi Jack Der Markt war damals auch schon von Staatlichen eingriffen geschwächt (Fiat Money ec.).


      Du gibst doch grade selber ein Argument für den freien Markt, Wenn sich der Staat nirgends einmischt hat auch kein Unternehmen oder Reiche Person einen grund Einfluss auf Politiker zu nehmen.

  • Anno Nymus
    Anno Nymus Month ago +8

    Schaut lieber die Doku als die Neoliberalen Hasskommentare zu lesen. Peace

    • Anno Nymus
      Anno Nymus Month ago +2

      @Viktor D. Vor Undifferenzierter Hetze wie deiner wollte ich eigentlich nur warnen, und nicht selber Hetzen. Aber gut wenn du das so empfindest. Teile uns doch bitte mit warum du diese Doku so schlecht findest. Den die rechtliche Stellung des Marktes wird in der Doku doch häufig und von vielen Seiten beleuchtet. Ich vermute ja du stimmst lediglich mit den dort genannten Meiningen nicht überein und hast Sie daher gleich komplett ausgeblendet.

    • Viktor D.
      Viktor D. Month ago +2

      Anno Nymus "Neoliberal" 😂 Hauptsache wieder hetzen. Die Doku ist schlecht. Die Frage im Titel wird nicht einmal angeschnitten.

  • René Bergel
    René Bergel Month ago +2

    Erstmal muss man doch die Frage beantworten bzw. sich dazu positionieren ob der Markt Teil des Menschen ist oder ob der Mensch Teil des Marktes ist.
    Hat sich der Markt nach dem Menschen zu richten oder der Mensch nach dem Markt?
    Regen zB. ist eine notwendige Sache, Teil unserer Welt. Er funktioniert streng naturgesetzlich, niemand aber wird mir ernsthaft vorwerfen wenn ich einen Regenschirm benutze oder mir eine Unterkunft zimmere die ganz naturgesetzlich den Regen draussen hält :-) Auch könnte man vom Hochhaus springen, natürlich kommt man unten an, die Naturgesetze machen das schon. Es ist trotzdem eine gute Idee die Treppe oder den Lift zu benutzen.

  • RealerSuperheld
    RealerSuperheld Month ago

    Wer kein Brot in der Hand hat, greift zum Stein, sagt der gute Mann am Ende. Für alle, die es immer noch nicht begreifen können: in Gaza gibt es eine Bevölkerungsexplosion, weil sie dort so viel zu fressen haben. Fertig

  • WA SD
    WA SD Month ago +10

    Interessant, aber wo bleibt eine Folge darüber, was der Kapitalismus überhaupt ist und am Grundprinzip der Ware ansetzt.

    • WA SD
      WA SD Month ago +1

      Ok

    • Dince91
      Dince91 Month ago +1

      Gibts auch nen Teil dazu. Musst mal gucken, sonst direkt auf Arte.de

  • Zeke
    Zeke Month ago

    Absolut nicht.

  • Jonny 5
    Jonny 5 Month ago +15

    Ein funktionierender Markt ist effektiv.
    Das sagt aber nichts über Recht oder Gerechtigkeit aus. Wobei dies auch nicht die Aufgabe ist. Hierfür ist die Politik da welche einen gerechten Rahmen für diesen Markt stellt

    • Ismalith
      Ismalith 22 days ago

      @The Impaler
      Genau, weil man ein System auch einfach mal so ändert nicht wahr?
      Dir ist schon klar, dass ein neues System zwangsweise gegen diejenigen eingeführt werden müsste, die aktuell Profitieren?
      Also genau die, die praktisch alle relevanten Posten besetzen und gewaltige Mittel aufbringen können?
      Diese Leute werden immer sagen, dass alle alternativen nicht gehen. Ist ja klar, die Linken alternativen kennen diese ausufernde Zentralisierung von Vermögen bei ganz wenigen nicht.
      Aber klar, dein letzter Satz sagt ja eigentlich schon alles. Du bist von Gott gleicher Weisheit gesegnet, alle die auf deiner Seite sind, sind ehrliche barmherzige Genies, alle die dir widersprechen sind nur dumm und/oder böse.
      In einer schwarz weißen Welt lebt es sich halt leichter.

    • The Impaler
      The Impaler 22 days ago

      @Ismalith "Die Linken verstehen in der Regel den Markt sehr gut"

      Nein tun sie nicht, sonst hätten sie ja schon eine funktionierende Alternative anbieten können. Linke ist dumme Menschen, die ein seichtes Gemüt haben und Versager sind.

    • eAcast55
      eAcast55 Month ago +4

      Das Problem ist nur-die Poitik gehoert zu grossen Teilen den grossen Unternehmen bzw.Banken am Ende. Es ist unendlich naiv zu glauben, eine "Demokratie" verstehen zu koennen, ohne ueber die realen Machtverhaeltnisse in Politik und Medien zu sprechen. Die Tatsche, das heute Millionen Deutsche zu chinesischen Hungerloehnen arbeiten, ist direkte Folge dieser Verstrickung.

    • Ismalith
      Ismalith Month ago

      @Viktor D.
      Hier wird der Markt von vielen angebetet. Wenn man sagen würde, der Markt hat auch gute Seiten und ein Markt freies System wäre in einigen oder gar vielen Belangen schwächer, wäre die Diskussion hier generell nicht da.

  • maax musterus
    maax musterus Month ago +2

    Die Frage sollte lauten: Hat der Markt überhaupt Recht? Adam Smith's Theorie der unsichtbaren Hand ist Kritik von Wirtschaft. Das haben die meisten Menschen jedoch nicht verstanden.

    • Dr.Wahnsinn
      Dr.Wahnsinn Month ago +1

      @Gus Vor allem hat Adam Smith die "unsichtbare Hand" nur ein Paar mal erwähnt (natürlich sind das die Stellen die heute jeder kennt) und hatte hauptsächlich andere Aspekte beschrieben :D

    • Gus
      Gus Month ago +5

      Gibt es nicht heute Leute, die sagen, das Adam Smith schauen wollte, ob die Welt ihm diesen Schmarrn wie "Die Unsichtbare Hand" wirklich glaubt?

  • Max
    Max Month ago +3

    Die soziale Marktwirtschaft ist ein Erfolgsmodell.
    Kapitalismus ist unmoralisch und Kommunismus zerstörerisch.

    • tom tina
      tom tina Month ago

      @Viktor D. ok,aber der Raubtierkapitalismus ist die Konsequenz von Macht-Herrschaftsgier. Das kapital selbst ist nichts böses an sich,sondern die Geldumlaufverteilung ist korrupt und böse

    • Viktor D.
      Viktor D. Month ago

      tom tina Das stimmt zwar, aber hat mit Kapitalismus nichts zu tun. Selbst vor Christus gab es schon Menschen, die für damalige Verhältnisse reich waren im Vergleich zur Normalbevölkerung. Das hat wohl eher etwas mit Macht und Gier zu tun. Eigenschaften, die tief im Menschen verwurzelt sind für die das System nichts dafür kann. Möglicherweise ist der Kapitalismus, so wie wir ihn heute kennen, auch eine direkte Folge davon.

    • tom tina
      tom tina Month ago

      @Viktor D. Nein,umgekehrt die Ressourcen sind ungerecht verteilt. Es ist ein Umverteilungsproblem,z,b 10%haben 90% alles und 90%haben nur 10%(Rest)aller ressourcen,leider

    • Viktor D.
      Viktor D. Month ago

      Dörthe Sanchezz Im Prinzip ja. Das Problem ist aber nicht das System, sondern das es nicht unendlich natürliche Ressourcen und gleichzeitig zu viele Menschen gibt, die alle ihren Wohlstand verbessern wollen. Gäbe es nur 1 Mrd Menschen auf der Erde, dann hätten wir überhaupt kein Problem, denn für diese gäbe es genügend Ressourcen.

    • Dörthe Sanchezz
      Dörthe Sanchezz Month ago +3

      Schon, aber kapitalismus ist ja auch extrem zerstörerisch. Wachstum kann prinzipiell ja mit der ausbeutung natürlicher ressourcen gleichgesetzt werden.

  • alpinawhite
    alpinawhite Month ago +33

    Jedes mal wenn " der Markt" gesagt wird einen trinken.

  • FreiDenken
    FreiDenken Month ago +18

    was ist das für eine Sozialistischer Mist wieder hier? Am Anfang wird es gut erzählt, aber der Markt ist heute was anderes, weil dieser Weltweit durch über 190 Staaten Reguliert wird (also Sozialistisch), ein freier Markt ist nach Definition eben Frei, was es nirgends mehr gibt auf der Welt.
    Fest zuhalten ist aber auch, das der freie Markt nie perfekt sein wird, aber immer noch besser als starre staatliche Regulierungen

    • Wurzelbert84
      Wurzelbert84 Month ago +3

      @Andi Jack Hast du denn mal in Betracht gezogen, dass Korporatismus evtl. die Folge eines immer freier werdenden Marktes war? Dass sich das ganze zwangsläufig so entwickeln musste?

      Der freie Markt ist ein Konstrukt, dass es nur in der Theorie gibt, so in etwa wie die Glückseligkeit bei Aristoteles, nur irgendwie nicht so erstrebenswert ;)

    • Andi Jack
      Andi Jack Month ago +3

      @Dennis Fichtner Problem ist ja, das die marktliberalen Reformen wie z.B. die Agenda2010 und die Privatisierung öffentlicher Aufgaben (z.B. die Rente), nicht zu mehr freiem Markt geführt, sondern im Gegenteil den Korporatismus gefördert haben.
      Als negatives Beispiel dafür, das der Neoliberalismus im Ergebniss nur für wenige wohlhabende Bürger und große Konzerne von Vorteil ist, und zu Lasten der normalen Bürger geht, siehe aktuell die Massenproteste in Chile.

    • Jannik ABC
      Jannik ABC Month ago

      @Sonnenvogel Wie viel brauchst du ? Habe 10 auf Lager.

    • Andi Jack
      Andi Jack Month ago +5

      Du verwechselst soziale Marktwirtschaft, also den mittleren Weg (Ordoliberalismus, Keynesianismus) mit Sozialismus. Sozialistische Staaten waren u.a. die Sowjetunion, und China unter Mao. Und diese sozialistischen Staaten unterscheiden sich grundlegend von den westlichen Industriestaaten, für die seit etwa den 1950er Jahren das Modell des mittleren Weges common sense war.

    • SXSCHA
      SXSCHA Month ago +1

      Was ist ein freier Markt lol, so eine neoliberaler Mist wieder hier.

  • Ernst
    Ernst Month ago +22

    Eine extrem naive Sendung. Nicht anders zu erwarten vom Rot angehauchten Arte.
    Der "Markt" sind WIR - er hat nicht immer in jeder Sekunde Recht sondern MITTELFRISTIG! ausserdem hat er besser Recht als alle anderen hoch gefährlichen alternativen zum Markt.
    Markt ist der Inbegriff von Freiheit. Mit dem Markt steht und fällt die Freiheit.
    Die 100% Lösung von der viele naiven Hippies träumen kann es nicht geben.
    Wo gehobelt wird fallen Spähne.
    Jährlich sterben 2 Millionen Menschen weil sie über die eigenen Füsse stürzen.
    Unschön aber gehört dazu. Sieht man es richtig sieht man das 99,99% nicht gestürzt sind.
    1000 Versuche in den Markt erfolgreichm, über längere Zeit einzugreifen, haben alle äußerst unschön geendet.

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale 25 days ago

      @Ernst
      _Ich biete garnix an. Hättest du wohl gerne_
      Danke, nein, ich kaufe nur bei seriösen Händlern, die auch etwas anzubieten haben, sofern ich denn etwas benötige...
      _Hättest du wohl gerne das sich die Erfolgreichen mit dir unerfolgreichen an einen Tisch..._
      "Unerfolgreich" schreibt man in dem Fall, als Substantivierung, groß. Nach dem "gern" kommt ein Komma und das "das" schreibt man in jenem Fall mit einem Doppel-s.
      Übrigens ist das nicht nach jedem Komma der Fall, so wie auch ein "dass" mit Doppel-s durchaus mal dort vorkommt, wo im Vorfeld kein Komma steht.
      Zumal es "unerfolgreich" de facto nicht gibt, substantivierend nennt man es in Deinem Fall dann "Erfolgloser".
      Du bietest eine ganze Menge, auch ohne Dir dessen je bewusst gewesen zu sein.
      Und kosten tut es mich gar nichts. Wie schön...

      _Ich brauch kein Kompromis ;)_
      Kompromiss übrigens mit Doppel-s. Da machst Du echt keine Kompromisse, das sieht man...
      _Ich mach mein Ding und wenn du rumträumen willst tu das._
      Tue ich gern, und es geht mir dabei nicht einmal schlecht.
      Und was "dingst" Du so?
      _Machs mit deinem nicht vorhandenen Geld. Mit meinem machst du nichts ;)_
      Ich kann mir das Träumen leisten, was leistest Du Dir? Und wovon?
      Gibst Du Nachhilfeunterricht in Deutsch?
      Es gibt ja einige, die ähnlich "kompromisslos" schreiben. Vielleicht sind das Deine Schüler.
      _Ich brauche weder dein wohlwollen, noch deine Zustimmung noch irgendwas._
      Herzlichen Glückwunsch.
      _du bist der Erstklässler der nicht begreifen will das er zum lernen da ist nicht um dem lehrer schlaue sachen beizubringen._
      Hier mal der Satz, wie man ihn möglichst fehlerfrei schreiben würde:
      "Du bist der Erstklässler, der nicht begreifen will, dass er zum Lernen da ist, nicht um dem Lehrer schlaue Sachen beizubringen."
      Diese Korrektur ist für Dich beides. Sie ist kostenlos und sie ist umsonst.
      Sie kostet keinen Pfennig, und doch ist sie für Deine Edukation umsonst.
      _leute die dem markt ablehnen sind schlechte verlierer die das spielfeld umwerfen wenn sie verlieren ;)_
      Ich gehe gern auf dem Wochenmarkt einkaufen.
      Du nicht?
      Übrigens gibt es einige Millionäre respektive Unternehmer, die sich für eine gerechtere und damit höhere Besteuerung von Wohlhabenden bzw. Millionären einsetzten und dafür aussprechen.
      Nennt man die dann schlechte Gewinner?
      Ob Gewinner oder Verlierer, der Markt-Apologet ist generell unzufrieden.
      _wären sie gut gäne es ganz viele leute die dir ganz viele tolle sachen für deine ideen geben wollen._
      Sind Freimarktler nicht gegen Urheberrecht und gegen den Schutz von Patenten?
      In einer freien Marktwirtschaft (vgl. Österreichische Schule) herrscht ja bekanntlich Ideensozialismus, dort sind Ideen ja so wie so nichts wert.
      Somit besteht aus Deiner Sicht keine Sorge. Verständlich.
      _was dich nicht aufhält dir selbstgefällig einzureden das sie klasse sind und alle anderen nur zu dumm._
      So wie Du das in Deinen Kommentaren tust, meinst Du?
      _man wagt es sich nicht auszumahlen wie selbstgefällig einer wie du wäre WENN er ordentlich was erreicht hätte im leben wenn du schon ohne je war erreicht zu haben so von dir und deinen albernen ideechen die keine 3cent wert sind überzeugt bist_
      Na, wenn Du das sagst...
      Übrigens, unter "Mahlen" versteht man den Zustand des Essens, ein "Mahl" zu sich nehmen, das Malen, im Sinne der Verarbeitung von Farbe, schreibt man ohne "h".
      Alle weiteren Fehler kannst Du bis morgen als Berichtigung nachreichen. Ich kreuze sie jedoch nicht an. Einverstanden?

    • Ernst
      Ernst 26 days ago

      Ich biete garnix an. Hättest du wohl gerne das sich die Erfolgreichen mit dir unerfolgreichen an einen Tisch setzen und einen halbe halbe Kompromiss suchen. Du bringst die Hälfte von nichts mit und die anderen die Hälfte von viel. Ja ne is klar.
      Das is das schöne wenn man kein Sozi ist.
      Ich brauch kein Kompromis ;)
      Ich mach mein Ding und wenn du rumträumen willst tu das.
      Machs mit deinem nicht vorhandenen Geld.
      Mit meinem machst du nichts ;)
      Ich brauche weder dein wohlwollen, noch deine Zustimmung noch irgendwas.
      Wie immer in deinem Leben bist du derjenige der am Tisch sitzt und gerne groß mitreden würde ohne das irgendwer irgendwas von dir wollte oder bräuchte ;)
      Nur hast du noch nicht kapiert und akzeptiert das du solange du nichts großes einzubringen hast kein Mensch auch nur einen ... drauf gibt was du willst oder denkst.
      Und dies vollkommen zu was - zu recht.
      du bist der Erstklässler der nicht begreifen will das er zum lernen da ist nicht um dem lehrer schlaue sachen beizubringen. ;)
      leute die dem markt ablehnen sind schlechte verlierer die das spielfeld umwerfen wenn sie verlieren ;)
      und das ist noch 100 mal schlimmer als verlierer zu sein.
      ein schlechter verlierer zu sein.
      du hast kein geld weil deine ideen schxxx sind!
      wären sie gut gäne es ganz viele leute die dir ganz viele tolle sachen für deine ideen geben wollen.
      aber du findest eben kein.
      was dich nicht aufhält dir selbstgefällig einzureden das sie klasse sind und alle anderen nur zu dumm.
      pfui
      das ist genau die selbstgerechtigkeit die allen üblen herrscher der geschichte betrieben haben.
      man wagt es sich nicht auszumahlen wie selbstgefällig einer wie du wäre WENN er ordentlich was erreicht hätte im leben wenn du schon ohne je war erreicht zu haben so von dir und deinen albernen ideechen die keine 3cent wert sind überzeugt bist.

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale 26 days ago

      @Ernst
      _1 Wer sagt das ich Fussvolk bin? :)_
      Das debile Grinsen hinter jedem zweiten Satz und hinter einem Satz, der aus fünf Wörtern besteht, aber bereits zwei Fehler beinhaltet, Deine Verhaltensweise und Dein Duktus.
      _Ich argumentiere für die Logik - auch wenn sie schlecht für mich ist. Du argumentierst nur nach deinem persönlichen Interesse._
      Du bietest Tiermetaphern an, die falsch sind, man zeigt Dir, dass sowohl Eigentum als auch Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle keine Naturgesetze und nicht frei oder freiheitlich sind. Egal welche, übrigens.
      Es ist beim besten Willen keine Logik hinter oder gar in Deinen Kommentaren zu erkennen. Man kann diese Umstände mögen, so wie Du es tust, bitte, das interessiert mich weniger, aber tu doch nicht so, als wäre das unüberwindbar, fair oder gerecht.
      In Deinem Eingangskommentar möchtest Du diesen Eindruck erwecken, gibst im weiteren Verlauf allerdings selbst zum Ausdruck, dass die Umstände gar nicht gerecht sind. Das ist dereinzige Logismus, der sich aus Deinen Äußerungen ableiten lässt.
      _Wie alle Sozen bist du also der Turbo Egoist und statt dir das einzugestehen betitelst du alle die nicht so wollen wie du mit dem was du selbst am meisten bist_
      Mensch, Turboegoist ist ein Wort, oder bei besonderer Betonung zumindest einen Bindestrich nutzen.
      Also, ich bezeichne hier niemanden als Egoist. Im gleichen Atemzug werde ich von Dir verallgemeinert als "Sozi", obwohl Du mich nicht kennst und allein aus dem Grund heraus, weil jemand darauf hinweist, dass der Markt(!) nicht frei ist und auch nicht frei sein kann.
      Es geht noch nicht ein mal darum, "wie ich will", es geht allein darum, dass Deine Aussagen, man gehe vom Eingangskommentar aus, schlicht so nicht zutreffend sind.
      Und diese Feststellung genügt Dir für eine vorschnelle Zuschreibung. Wiederum aber kommt Kritik von Dir, dass ich irgendwen als Egoist bezeichnen würde, doch wo war das der Fall, lieber Ernst?
      _Natürlich gibt es Macht unterschiede in jeder Welt gabs einem im Dorf der sehr einflussreich war und einen der es nicht war. Narürlich ist der Bäckermeister mächtiger als der Geselle und der Geselle mächtiger als der Obdachlose._
      Und diese Hierarchien, auch die im Markt(!), beruhen nicht auf Freiwilligkeit oder gar Gerechtigkeit, wie Du selbst weißt und es auch schreibst.
      Dieser Umstand, so in einem Deiner Kommentare zu lesen, löst in Dir eine gewisse Freude und Genugtuung auf. Bitte, wenn das Deine Meinung ist, lieber Ernst, nur stellt sich dann die Frage, warum dann noch den Quatsch behaupten, der Markt wäre frei oder es können einen freien Markt geben, und nur dieser wäre der Inbegriff von Freiheit, so Dein polemisches Eingangsstatement hier. Das widerspricht sich durchaus, es hat wenig mit Logik zu tun, es ist keine Stringenz zu erkennen.
      _Wenn ich das halbe Land aufhört zu konsumieren und sich ihr Zeug im Garten anbaut hat das großen Einfluss._
      Sofern Du allein das tust, hat das schlicht keinen Einfluss auf den Markt.
      Wenn jedoch die Hälfte der Bevölkerung morgen der Meinung ist, den Konsum von Teigwaren verdoppeln zu wollen, wirst auch Du einen höheren Preis zahlen müssen, ohne dem je zugestimmt zu haben. Deine Freiheit beschränkt sich schlicht auf Verzicht.
      Guten Appetit dabei!
      Für einen Garten braucht es Grund- oder Pachteigentum, das wiederum nur nach jener Marktlogik erworben werden kann. Auch in diesem Fall ist man nur so frei, wie es Allokation und Nachfrage, die durch andere Menschen beeinflusst wird, erlauben. Aber auch von den Eigentumsverhältnissen, die selten gerecht zustande kamen (vgl. Hoppe)
      Der Preis, den auch Du am Ende zahlen musst, obliegt nicht Deiner Entscheidung oder Deines freien Willens.
      Ob die Preise nun durch den "bösen Sozi" beeinflusst werden oder durch erhöhte Nachfrage, es bleibt Dir allein der Verzicht aus Trotz, oder anderen Gründen.
      Wenn Du eine bestimmte Lebensmittelkette nicht magst und Dich in Verzicht übst, wird deswegen noch lange keine Filiale oder gar die gesamte Kette geschlossen, Dein individueller Einfluss auf "den Markt(!)" bleibt de facto folgenlos.
      _Der Markt liefert das was du A willst und B du dir leisten kannst_
      Der Markt liefert nicht das, was Du haben willst, es gibt schlicht ein Angebot, darauf kannst Du eingehen, im Wesentlichen jedoch nicht über den Preis bestimmen, der vorgegeben wird und sich nicht nach Deinen Wünschen richtet. Entweder man zahlt das, was vorgegeben wurde, oder man übt sich in Verzicht. Das ist der Einfluss, der Dir auf den Markt bleibt und auf den individuelles Verhalten de facto keinen entscheidenden Einfluss hat. Wie auch alle anderen, ist jedes Individuum vom Verhalten der Masse abhängig.
      Ob man sich das leisten kannst, hängt wiederum davon ab, wie sehr man sich innerhalb dieser Marktlogik verdient.
      Ob man bei dieser Marktlogik teilnehmen wollte, steht nicht zur Debatte, sowohl von den Besitzverhältnissen als auch von Allokation und Nachfrage anderer Individuen bestehen die Abhängigkeiten. Es bleibt nur der Verzicht innerhalb des Systems, dem man nie seine Zustimmung gab.
      Das ist die Feststellung ohne immanente Wertung.
      Das kann Dir so gefallen, bitte, warum auch nicht. Doch ist es grober Unfug, in diesem Zusammenhang vom "Inbegriff der Freiheit" zu sprechen. Es ist schlicht nicht zutreffend.
      _Was man nicht kann ist das was ihr immer wollt."_
      Wer ist "ihr"? So denken doch nur Kollektivisten, oder etwa nicht?
      _Die Rosinen aus allen bereichen gleichzeitig haben. Zb Lebensmittel in Demeter Qualität zu Preisen von Aldi (so das sie jeder locker kaufen kann)_
      Klar, von nichts kommt nichts, dass schafft noch nicht mal der Markt, obwohl der doch vermeintlich alles kann, allein auf Nachfrage hin...
      _das weiß und versteht auch jeder mit IQ über 100 :) Genau wie jedes Schulkind versteht das es für gute Noten Leistung bringen muß. Nur gute Noten haben zu wollen reicht nicht._
      Und wie viele IQ-Punkte und gute Noten braucht es, für einen solchen Satz mit diesen Schreibfehlern?
      Alles hat seinen Preis, das stellt (hier) niemand in Abrede, denn es hat herzlich wenig mit den Freiheiten und Unfreiheiten einer vermeintlich freien Marktwirtschaft zu tun.
      Aber um das zu verstehen, braucht es vielleicht auch einen gewissen Satz an IQ-Punkten...
      _Das du gerne Geschäfte machen würdest an welchen nur du profitierst kann ich mir gut vorstellen_
      Lieber Ernst, Deine Kinderbücher würde ich gern mal lesen.
      Das Genre "Märchen" wäre wohl der gelungenste Einstieg...
      Wir alle wissen, dass man etwas tun muss, dass Essen auf dem Tisch steht und die Bude beheizt ist. Dafür muss man auch kein unkritischer Apologet einer angeblich doch so freien Marktwirtschaft sein. Wer stellt das hier in Abrede?
      Es geht um die Verteilung, es geht um das System, es geht um die angebliche Freiheit, die man dem Markt(!) nachsagt, den Einfluss den man in einem System denn angeblich hätte und zu was der Markt(!) zu leisten fähig sei.
      Wer etwas essen will, muss sich dafür den bestehenden Eigentumsverhältnissen und den Bedingungen des Marktes de facto unterwerfen. Es ist *nicht nur* das eigene Tun, was den Speiseplan bestimmt, sondern jenes System, das man in dem Fall Markt(!) nennt, der darüber bestimmt, was dein Tun doch angeblich für einen Wert hätte.
      Auch dann, wenn man der Meinung ist, sich mit Subsistenzwirtschaft allein ernähren zu wollen, ist es wiederum der Markt(!) an dem man sich zu verdienen hat, um die Grundvoraussetzungen (Land und Lebensraum) zu erhalten. Man kann nicht unabhängig von jenem Markt(!) agieren und unabhängig zur Tat schreiten.
      Das ist eine Feststellung.
      Daher bleibt die Frage, wie frei und gerecht dieser Markt denn eigentlich ist oder sein kann, da wir alle - mehr oder minder - von diesem abhängig sind.
      Und genau diese Frage stellt man sich in der oben gezeigten Dokumentation.
      Das Resultat ist, auch ohne diese Doku, dass der Markt kein Inbegriff von Freiheit sein kann. Er ist eine Begebenheit, ein Umstand, auf den man keinen direkten und keinen entscheidend-indirekten Einfluss hat, und ohne dem auch je zugestimmt zu haben (die Fabel der Freiheit).
      Dieser Umstand kann Dir gefallen, das stört mich nicht, nur wird er dadurch nicht freier.
      Stören tut mich eher, dass man unter eine sachlichen Doku so polemische Kommentare absetzt, obwohl man genau weiß, wie es ist.
      Man kann gern Verfechter des Marktes(!) sein, sollte sich dann aber jede Schönfärberei und jede Polemik sparen.
      Auch Marktapologeten müssen mit Kritik umgehen können, ob sie nun rot oder sozi ist oder einfach nur als normale Kritik geäußert wird.
      Du schreibst: "Die 100% Lösung von der viele naiven Hippies träumen kann es nicht geben", um im gleichen Kommentar wiederum zu suggerieren, dass der Markt(!) aber die Lösung sei.
      _Wo gehobelt wird fallen Spähne._
      Späne, Ernst" Es schreibt sich Späne!
      _100 Versuche in den Markt erfolgreichm, über längere Zeit einzugreifen, haben alle äußerst unschön geendet._
      Interessant ist doch gerade, dass die meisten Rufe nach Eingriffen aus dem Markt selbst kommen, sowohl auf Seiten der Unternehmer selbst als auch auf der Seite der Konsumenten.
      Angebot und Nachfrage beschränkt sich nicht allein auf das, was sich einige so unter "dem Markt" vorstellen.
      Staat basiert auf Nachfrage, Regularien basieren auf Nachfrage, egal von welcher Seite.
      Der freie(!) Markt selbst wird somit zum Regularium (Staat), ob mit dem Feigenblatt (Privatrechtsordnung) oder auch ohne.
      Wer meint, dass der Markt frei sei, kann diesen nicht auf auf ein gewisses Konstrukt beschränken.
      Der Markt und seine Nachfrage erklären nichts. Die Nachfrage bezüglich Regularien ist ebenso eine Nachfrage, so wie es auch ein Auftragsmord ist.
      All das lässt sich ebenso mit Angebot und Nachfrage erklären.
      Was wären wir nur ohne den Markt...

    • Ernst
      Ernst 27 days ago +1

      1 Wer sagt das ich Fussvolk bin? :)
      2 Das unterscheidet uns ;) Ich argumentiere für die Logik - auch wenn sie schlecht für mich ist. Du argumentierst nur nach deinem persönlichen Interesse.
      Wie alle Sozen bist du also der Turbo Egoist und statt dir das einzugestehen betitelst du alle die nicht so wollen wie du mit dem was du selbst am meisten bist ;)
      3 Natürlich gibt es Macht unterschiede in jeder Welt gabs einem im Dorf der sehr einflussreich war und einen der es nicht war.
      Narürlich ist der Bäckermeister mächtiger als der Geselle und der Geselle mächtiger als der Obdachlose.
      Was für ein albernes gerede. Ich hab keinen Einfluss auf den Markt.
      Wenn ich das halbe Land aufhört zu konsumieren und sich ihr Zeug im Garten anbaut hat das großen Einfluss.
      Wenn alle bei Demeter kaufen statt bei Aldi ebenfalls.
      Wenn keiner mehr bei Nestle kauft ist die Firma in 12 Monaten pleite.
      Der Markt liefert das was du A willst und B du dir leisten kannst.
      Tut er das nicht ist es die große Chance für dich und alle anderen 8 Mrd Markttieilnehmer was besseres anzubieten und schwer reich zu werden.
      Was man nicht kann ist das was ihr immer wollt. Die Rosinen aus allen bereichen gleichzeitig haben.
      Zb Lebensmittel in Demeter Qualität zu Preisen von Aldi (so das sie jeder locker kaufen kann)
      Das geht in der Welt der Erwachsenen sicher nicht, nein ;)
      Aber das weiß und versteht auch jeder mit IQ über 100 :)
      Genau wie jedes Schulkind versteht das es für gute Noten Leistung bringen muß.
      Nur gute Noten haben zu wollen reicht nicht.
      Natürlich hat der Bauer der 10 Säcke Kartoffeln hat und du hast nix "Macht" über dich.
      Weil er was hat das du gerne willst.
      Das ist aber alleine DEIN Problem das dem so ist.
      Schreib ein tolles Kinderbuch oder tu irgendwas damit du auch etwas hast das der Bauer gerne will.
      Damit ihr BEIDE einen Profit habt!
      Das du gerne Geschäfte machen würdest an welchen nur du profitierst kann ich mir gut vorstellen ;)
      Der Bauer ist nicht dein Papa und du bist nicht 12! Wie du es bewerkstelligst das du dein Essen auf den Tisch bekommst ist alleine deine Sache nicht sein.
      Seine Sache ist es 10 Sack Kartoffeln zu machen und das hat er getan.
      Ende!
      Wenn du was gutes hast dann tauscht er und wenn nicht hast Pech gehabt!

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale 27 days ago

      @Ernst
      Die Metaphern aus der Tierwelt, die zudem falsch und einseitig sind, erklären keine Märkte, keine der unterschiedlichsten Eigentumstheorien oder irgendwelche Naturgesetze vermeintlich freier Märkte.
      *Revierkämpfe* sind das, was man aus der Naturwelt ebenso gut kennt. Vom Insekt bis zum Säugetier.
      Wiederum sollen Tiere jedoch zu "blöde" sein, Türen zu öffnen. Aha.
      Das finden viele Tiere ganz von selbst heraus, auch ohne Dressur.
      Von Tieren keinen Schimmer, vom Markt keinen Schimmer.
      Ich mag solche Kommentatoren wie Dich wirklich sehr...
      Schreiben schwer in Kontext zu bringenden Kauderwelsch, der an quasi jeder Stelle auch inhaltlich noch grober Unfug ist, dazu eine Orthographie und Interpunktion im unteren Mittelfeld, mit dem einen die Welt erklärt wird, und, dass die Menschen doch zu wenig Hirn hätten. So, so!
      Und all das aus einer Hand [Platzhalter für einen Zwinkersmilie]!
      "Wenn die reichen und mächtigen mal wirklich auf voll ego machen. Die haben GANZ andere Möglichkeiten als ihr Die können sehr gut ohne euch - andersrum nicht
      Auch wenn ihr euch gerne anderes einredet"
      Wer ist "ihr?
      Für was steht Deine kollektivistische Zuschreibung und Denkweise?
      Mit diesem Passus bringst Du weniger zum Ausdruck, dass der Markt frei wäre, sondern viel mehr, dass Reichtum Macht bedeutet und sich das primitive Fußvolk dem zu beugen hätte, obwohl Du selbst Teil jenes Fußvolkes bist.
      Selbst dann, wenn Du denkst, etwas Besseres zu sein, lässt sich die unverhohlene Freude über diesen Umstand bei Dir deutlich ausmachen.
      Daraus wird nur ersichtlicher, dass der Markt(!) nicht zur Freiheit führt und Dir das auch sehr gut gefällt.
      Das muss man dann auch gar nicht weiter kommentieren. Meinst Du nicht?
      "Das Problem des Sozis ist seine kindliche Träumerei. Das ist alles. Klingt banal aber ist so. Ja ich wär auch lieber als Tom Cruise geboren aber das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert."
      Aber Du selbst willst gut differenzieren können, ja?
      Was unterscheidet Dich von diesem Sozi? Mir doch egal, mit welcher Verteilungsideologie man sich das eigene Elend verklären will, auch das macht keinen Markt freier oder gerechter.
      "In anderen Worten. Wer mehr will soll schauen wie er es bekommt indem er sich selbst verbessert anstatt sich wie üblich 20 Jahre zu überlegen wer vermeintlich daran schuld ist das man selbst nichts gebacken bekommt."
      Es ist Deine freie Entscheidung, Dich einem unfreien System zu unterwerfen, das Dich nie um Zustimmung fragte.
      Durch Arschkriecherei als Bückling lässt sich in jedem System Karriere machen, sogar als Sozi. Mit Deinen Ansichten kann Dir das System egal sein, halte Dich nur an jene, die die Honigtöpfe verwalten. Mit welch ideologischem Gedöns das jeweilige System gerade hochgejubelt bzw. "gehypt" wird, kann dabei doch original sein, der "Markt" läuft nach gleichen Prinzipien ab.
      "Zimbabwe ist nicht arm weil alle böse zu ihnen sind sondern weil sie einen grottigen Job machen und Singapur ist deshalb nicht mehr arm weil sie einen sehr guten machen.
      Und in beiden Systemen bist auch Du nur Spielball der Regeln.
      Mugabe wurde vom Westen hofiert und Singapur lebt gut von Steuerflucht anderer Länder, weswegen es auch so freiheitlich ist, mit eingeschränkter Pressefreiheit, absolutem Verbot von Kaugummis, dem Verbot von Nacktsein in der eigenen Wohnung bei offenen Vorhängen, und so schönen, kuriosen Straftatbeständen.
      Alles Beispiele für den freien Markt, würde ich sagen. Man hat die Wahl zwischen zweihundert Nationen, wer keine Kaugummis mag geht nach Singapur, wer welche mag, kann ja in Harare auf dem "freien Marktplatz" Kaugummiblasen fabrizieren.
      Alles ganz toll...
      "Und "gerecht" bekommst du die Welt ohnehin nie.
      Es ist Teil des Lebens das manche mit normalen, andere mit sehr unvorteilhaften und wieder andere mit sehr guten Vorraussetzungen zur Welt kommen Da hilft alles nichts. Das ist so und je früher man sein Blatt akzeptiert desto früher kann man das beste draus machen."
      Also, wenn noch die Wohlhabendsten sich über zu hohe Steuerlasten echauffieren können, haben alle anderen wohl ebenso irgendwelche Gründe, zu meckern, oder gar Ungerechtigkeiten zu benennen. Diese meckernden Wohlhabenden müssen dann wohl auch nur meckernde Sozis sein...
      An den Wohlhabenden siehst Du auch, dass man beides kann, den Arsch an die Wand bekommen, ob im großen oder im kleinen Stil, und dennoch kann man feststellen, dass es keinen freien Markt gibt. Weder in der Realität noch in den abstrusesten Theorien anarchokapitalkistischer Fundamentalisten wie Hoppe, die die Ungerechtigkeit und das Raubrittertum gar noch verteidigen.
      Dir gefällt das alles so.
      Gern, kein Problem damit, aber dann spare uns allen, auch Dir selbst, das Gefasel von freien Märkten und falschen Tiermetaphern.
      Wir sind nicht der Markt, Du hast keinen Einfluss auf den Markt, weder mit Deinem persönlichen Konsumverhalten und schon gar nicht auf dessen Regeln, sie werden Dir vorgesetzt, Du findest das gut, Deine Sache, doch im Grunde müsstest Du den gesamten Kommentarfaden löschen, denn es ist nicht die Doku, in der die Naivität zum Ausdruck kommt.

  • Dunkeldeutschland News

    Freie Marktwirtschaft nein danke. Was wir brauchen ist ein solidarisches Wirtschaftssystem in dem der Staat nicht zu viele Steuern verlangt und die Leute genug verdienen um gut Leben zu können wenn nur ein Elternteil arbeiten geht.

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale Month ago +1

      @himmelblau
      Und auch demokratisch dagegen, nicht vergessen...

    • himmelblau
      himmelblau Month ago

      @hopfenkaltschale Sowas kann man demokratisch entscheiden.

    • hopfenkaltschale
      hopfenkaltschale Month ago +2

      ​@Viktor D. Wer bestimmt, wie ein freier Markt auszusehen hätte, und wie frei soll er wo gestaltet sein? Freier Babymarkt nach Murray Rothbard oder territorial ausgrenzend und homophob nach Hoppe? So ein Schwachsinn. Was soll das sein?

    • Viktor D.
      Viktor D. Month ago +2

      "Solidarisches Wirtschaftssystem". So ein Schwachsinn. Was soll das sein? Und wie willst du das umsetzen? Wer bestimmt wie solidarisch man sein muss?

  • Goldwaschen in Deutschland

    OOOOOOOOOOOOOO sehr interessant Arte , schaue ich mir bei einer Tasse Kaffee an :-) OOOOOOOOOOOOOO