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Bekloppte Radwege: Wie schlimm ist es? | STRG_F

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  • Published on Jan 24, 2022 veröffentlicht
  • Radwege, die einfach enden. Radwege, die unbefahrbar sind oder Radwege, auf denen Autos parken. Jede:r Radfahrende kennt diesen Irrsinn und den Struggle auf den Straßen. Doch viele dieser Wege sind nicht nur bekloppt, sondern auch gefährlich: 2019 starben in Deutschland 445 Radfahrende, mit Abstand die meisten in Europa. Dabei geht es besser, wie unsere Nachbarländer zeigen. In Kopenhagen und Utrecht genießen Radfahrende zum Beispiel eigene Radstraßen und Ampelschaltungen. Reporterin Isabel Ströh hat sich in Hamburg auf die Suche nach den beklopptesten Radwegen gemacht. Wieso sind die Radwege in Deutschland so oft so schlecht?
    Ein Film von Isabel Ströh, Han Park, Joachim Plingen
    Kamera: Joachim Plingen
    Schnitt: Bine Pufal, Merlin Schrader
    Grafik: Felix Schwabe
    Mischung: Jan-Niklas Würpel
    Redaktion: Anna Orth, Dietmar Schiffermüller
    Vielen Dank an Daniel von @FahrradstadtHamburg?!? -DashCam- !
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Comments • 2 868

  • STRG_F
    STRG_F  3 months ago +63

    Hier ist die Musik 👇
    00:00-00:21 Prodogy - The Narayan
    00:23-01:13 Dendemann - Keine Parolen
    01:13-01:45 Absolute Beginner - Hammerhart (Tropf Remix)
    01:46-02:40 Nas - Nastradamus
    02:40-03:11 Absolute Beginner - Hammerhart
    03:11-03:47 Luciano - Maktub instrumental
    03:47-04:40 Capital Bra - Mademoiselle
    05:12-05:42 NDR Radiophilharmonie - On a bicycle built for joy
    05:45-06:31 BC Unidos feat Shun - Bicycle
    06:31-06:41 Survivor - Eye of the Tiger
    06:41-07:17 Nas - Shoot em up
    08:52-09:41 Nas - If I ruled the world
    09:41-09:55 Prodigy - The funky shit
    10:09-10:35 Prodigy - The Mindfields
    12:13-13:03 Orchester - Still gone
    13:03-13:26 Nas - It aint hard to tell
    14:27-15:51 Dendemann - Drauf & dran
    16:28-16:53 Jay Z - Girls best friend

    • Chris Bee
      Chris Bee 3 months ago

      00:00-00:21 Prodogy - The Narayan
      09:41-09:55 Prodigy - The funky shit
      10:09-10:35 Prodigy - The Mindfields
      Danke für das Ehren dieser Legenden!!! Damit fingen sie bei mir an... Music for the juliet generation mit Poison, Dieselpower, their law und co musste ich dann aus Papas Kassettendeck klauen :D Machte er später mit meinen Limp Bizkit CDs :D
      Grüße an die Reaktion! Die Mukke fast immer 5*! Da könnte sich Need for Speed zb ne Scheibe abschneiden. :)

    • RF
      RF 3 months ago

      @S I Nicht nur das, sind ja noch mehr Tracks. Und "The" Prodigy wenn ich bitten darf 😁

    • Bernd
      Bernd 3 months ago

      Es ist öfter auf den Ausschnitten zu sehen, dass ihr nebeneinander Fahrrad gefahren seid.
      Anzeige ist raus.

    • Pascal Niemietz
      Pascal Niemietz 3 months ago

      Wie kann man bei so einem Thema den Song "Warum hört der Fahhradweg einfach hier auf?" - Jan Böhmerman vergessen 😅

    • S I
      S I 3 months ago +3

      ebenfalls bitte korrigieren: 00:00-00:21 The Prodigy - Narayan; (Simpsons-Hommage am Anfang des Videos sehr gut!)

  • Marie H
    Marie H 3 months ago +1007

    Um "dooring Unfälle" zu vermeiden, gibt es für Autofahrer einen besonderen Griff. Dieser heißt "holländischer Griff". Damit öffnet man die Autotür mit der rechten Hand, statt meist mit der linken. Das bezweckt, dass der Autofahrer automatisch einen Schulterblick macht. ☺️
    Ich habe mir das schon direkt in der Fahrschule angewöhnt😊

    • Seg Ka
      Seg Ka 2 months ago

      @Haany239 Heutzutage. Ich vermute mal, dass du unter 30 bist.

    • Haany239
      Haany239 2 months ago

      Das bekommt jeder in der Fahrschule vermittelt....

    • Michael S.
      Michael S. 3 months ago

      ist mir trotzdem fast einmal passiert ... mir hat der böige Wind die Türe aus der Hand gerissen, trotz dem ich den Radfahrer gesehen habe

    • Chris Bee
      Chris Bee 3 months ago

      @Seg Ka oder nen Apfel mit ner Birne zu vergleichen

    • Seg Ka
      Seg Ka 3 months ago

      @Chris Bee Das funktioniert sicher so toll wie 3 Sekunden am Stopschild zu stehen.

  • TheLeaveTaking
    TheLeaveTaking 3 months ago +31

    Danke, super wichtiges Thema! Fahrradfahren ist in Berlin oft extrem gefährlich. Das Problem ist meistens nicht nur der Zustand der Radwege, sondern der Mangel an Radwegen. Finde es echt krass und bezeichnend dass alle vom Klimawandel reden aber gleichzeitig nicht massiv die Fahrradinfrastruktur ausgeweitet wird. Es muss so viel passieren! Und nein, ich will das Auto nicht verteufeln, aber wir brauchen einfach mehr Gleichberechtigung auf den Straßen.

    • karl bauer
      karl bauer 3 months ago +1

      @Chris Bee Das Thema Verkehr betrifft jeden sobald er sein Haus verlässt. Es sollte für jeden ein wichtiges Thema sein schnell und sicher von A nach B zu kommen. Übrigens, wenn mehr Menschen Fahrrad fahren bzw. den ÖPNV nutzen sind weniger Autos auf den Straßen und auch du kommst schneller voran :)
      Es leben 77% der Deutschen in Städten bzw. Ballungsräumen und auch die Leute vom Land fahren mal in die Stadt. So lange du also nicht unter einem Stein lebst ist dieses Thema relevant.

    • Chris Bee
      Chris Bee 3 months ago

      @TheLeaveTaking also ein FÜR DICH wichtiges Thema. ;)
      Großer Unterschied zu ein wichtiges Thema...
      Beschreibt das Land und das Denken der Menschen perfekt. :)

    • TheLeaveTaking
      TheLeaveTaking 3 months ago

      @Chris Bee naja in der Großstadt ist das halt ein Riesenthema. Das Thüringer Land ist vielleicht anders und kann das ja anders regeln in den Kommunen; mir auch egal. Schönen Tach noch

  • Glenn Carstens-Peters
    Glenn Carstens-Peters 3 months ago +39

    Da wir in Deutschland ein fast schon Top Niveau haben was Steuern angeht, finde ich es immer noch erstaunlich, wie viel nicht funktioniert bzw. wenig Investitionsbereitschaft herrscht (nicht nur bei Fahrrädern) im Vergleich zu unseren Nachbarländern und Skandinavien. Man könnte sich fragen, wo die Steuern hin sind.

    • Tanaveen
      Tanaveen 27 days ago +2

      In den letzten Jahren zumindest wurde ein riesiger Teil an Steuern, den man sinnvoll für verbesserte Verkehrsinfrastruktuen hätte nutzen können, ins Nichts verScheuert.

    • Cerpol
      Cerpol Month ago +1

      @groom boek lost. Die Kapitalertragssteuer geht natürlich auf Wertpapierverkäufe und deren Gewinne die durch Kurssteigerung erzielt wurden. Informier dich mal richtig.

    • groom boek
      groom boek 2 months ago

      @Alexander Die gibt es nur auf Dividende, nicht auf Kapitalgewinne durch Kurssteigerung, ausserdem sind sie niedriger als die Steuer auf Arbeit.

  • Charlotte
    Charlotte 3 months ago +73

    Ich wohne mitten in München, eigentlich perfekt zum Fahrrad fahren. Aber auch hier ist es unfassbar gefährlich. Dass ich letztes Jahr mit dem Fahrradanhänger ein Auto angefahren habe (quasi musste), weil es zur Hälfte auf dem Radweg stand, ich nicht schnell genug bremsen konnte und auch nicht auf den Fußweg ausweichen konnte, ist da harmlos. Auch dass meine Mutter von einem abbiegenden Auto übersehen und erfasst wurde, sie wochenlang große Hämatome hatte und ihr Fahrrad ein Totalschaden ist.
    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es die Lösung für (Groß)Städte ist, die Fahrbahnen für Rad und Auto zu trennen. Viel mehr muss der Autoverkehr in den Innenstädten minimiert werden, denn ganz ehrlich: ein Großteil könnte bequem auf andere Verkehrsmittel umsteigen.
    Ohnehin ärgert mich das Selbstverständnis, mit dem Autos im öffentlichen Raum so viel Platz gegeben wird, aber das ist ein ganz anderes Thema.

    • Luxaly
      Luxaly 3 months ago +1

      naja eine trennung ist ein guter schritt^^ wird auch in NL so gemacht bei straßen die viel befahren sind gibt es getrennte wege durch grünstreifen / bäume...

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago +2

      Krass! 😮 Unfälle mit dem Fahrrad sind leider keine Seltenheit in deutschen Städten - da muss wirklich etwas passieren!

    • Arne Junge
      Arne Junge 3 months ago +3

      Ich bin im Münchner Westen meistens unterwegs, bis zur Innenstadt. Nervig ist allein schon, das wenn man in einer 30er Zone die Fahrbahn nimmt und nicht den alten Radweg, dann wird man sofort angehupt und angepöbelt.
      Mit Fahrradanhänger sind manche Strecken grausam zu fahren. Zugestellt oder anderes. Dabei wollte München mal so toll für Radfahrer werden, wurde aber bisher kaum was.

    • x Lia x
      x Lia x 3 months ago +2

      Ich weiß nicht wo, aber in einer stadt werden gerade selbstfahrende shuttles eingesetzt. Die sind kleiner als busse und langsamer. Die in kombination mit fahrrädern für (innen)städte wären möglicherweise ein lösungsansatz

  • Michael
    Michael 3 months ago +28

    Mein Weg mit dem Fahrrad in die Stadt führt weitgehend durch Parks, nahezu komplett getrennt von Autos - so fahre ich gerne mit dem Fahrrad, mit dem Auto zusammen ist es immer ein Kampf. Wenn es mal gegenseitige Rücksichtnahme gäbe, wäre schon viel geholfen. Ich hoffe einfach auf eine gute Infrastruktur für den Radverkehr in den nächsten Jahren!

  • Freundlicher Mensch
    Freundlicher Mensch 3 months ago +928

    Ich wohne an der Deutsch-Niederländischen Grenze. Die Radwege hier auf deutscher Seite sind okay, aber sobald man in den Niederlanden ist, ein Traum 😍 Dort sind Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger baulich von einander getrennt. Das sorgt für Ordnung und Sicherheit für alle beteiligten.
    Und wenn wir uns vorstellen wie viel Geld in den Bau von Autobahnen, Landstraßen und Parkplätze fließt, kann niemand damit argumentieren, dass es schlichtweg zu teuer sei seperate Fuß und Radwege zu bauen.

    • Ida Lilienthal
      Ida Lilienthal 24 days ago

      @Arabella Blanco González ja solche rücksichtslosen Autofahrer sind auch immer wieder ein „Genuss“

    • Arabella Blanco González
      Arabella Blanco González 24 days ago

      @Ida Lilienthal In München habe ich täglich mehrmals fast Zusammenstöße mit Autos, weil sie mich zu eng überholen und schneiden, weil sie mein Signal zum Wechseln der Fahrspur nach Links einfach ignorieren und trotzdem überholen, weil sie beim Rechtsabbiegen nicht gucken, weil sie einfach auf Radwege wenden, ohne auf den Radverkehr (auf mich) zu achten, weil sie einfach auf Parkplätze über den Radweg oder von Parkplätzen rausfahren ohne mich zu beachten, weil sie kurz vor der Roten Ampel noch überholen müssen und mich so zu einer Vollbremsung zwingen, um nur "ein paar" Beispiele zu nennen.

    • groom boek
      groom boek Month ago

      @Max Mustermann
      Ich habe Rotterdam erwähnt weil es vergleichbar ist mit viele Deutsche Städte: im Krieg flachbombardiert und nachher völlig auf das Auto eingerichtet. Die Infrastruktur in Rotterdam kann daher sehr gut als Beispiel für viel Deutsche Städte dienen.
      Natürlich ist ein Fahrrad umweltfreundlicher als ein Pedelec or E-Bike. Aber manchmal ist der Wahlt zwischen Auto und E-Bike. Dann gewinnt natürlich der E-Bike.
      Ich mag die Deutschen so gerne dass ich sie lebbare Städte wünsche, mit gute Fahrrad und FussgängerInfrastruktur die sie gern von der Niederlande abschauen können.
      Für der Rest scheinst du eher ein Hass auf die Niederlande zu haben.

  • Der Biograph
    Der Biograph 3 months ago +71

    Also die Radwege, die von Zuschauer geschickt wurden sind ja wirklich unmöglich... Und wenn man sich die Kommentare durchliest, sind das wohl auch keine Ausnahmen... 😣

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Ja, da kamen auch noch einige mehr 👀😬

  • x xx
    x xx 3 months ago +6

    Ihr Lieben, Euer Bericht spricht mir aus der Seele! Bewege mich seit der Schulzeit mit dem Rad und den Öffis von A nach B, weil ich aus Klimaschutzgründen nie einen Führerschein bzw. PKW besessen habe - und kenne alle von Euch berichteten Probleme aus meinem Alltag. Dass man auf deutschen Straßen als Radfahrer täglich um sein Leben fürchtet, habe ich schon vor 20 Jahren gesagt.
    Das trifft leider auch auf Städte wie Darmstadt zu, wo ich inzwischen lebe und sich die zweite Amtsszeit eines grünen OBs dem Ende zuneigt. Geändert hat sich hier merklich erst was seit dem bundesweiten Trend der pandemiebedingten Pop-up-Radwege - was ich schätze und gerne nutze. Vorher allerdings wurden Fragen bzw. Kritik an den OB - der selbst innerstädtisch radelt - zur Verkehrsinfrastruktur für Radfahrer und den ÖPNV betreffend einfach nicht beantwortet. Kommunalpolitisch sind die Grünen für Radfahrer von daher eine herbe Enttäuschung. Was sie auf Bundesebene bewirken werden, bleibt abzuwarten...

  • Leslie Labyrinth
    Leslie Labyrinth 3 months ago +11

    Freut mich sehr, dass Daniel hier auch interviewt wurde. Hatte mir sowas bei dem Thema in Hamburg schon gedacht. Der hätte euch die schlimmsten Stellen überall in Hamburg zeigen können. Verfolge seine Videos seit Jahren und bin immer wieder fassungslos über die Radwege aber auch einige Verkehrsteilnehmende.

  • kleines Filmröllchen
    kleines Filmröllchen 3 months ago +14

    Es wird Zeit, dass wir unsere Städte für die Menschen und Fahrräder bauen und nicht für die Autos.

  • jBurn!
    jBurn! 3 months ago +358

    "Laut Straßenverkehrsordnung können sich Radfahrer ja in Luft auflösen" (Ein Freund von mir)
    Daran muss ich immer und immer wieder beim Radfahren denken. Dass Autospuren einfach so ohne Beschilderung und Vorwarnung enden ist in Deutschland nahezu undenkbar. Für Radfahrer ist das Alltag. Ich kenne genug Kreuzungen welche als Radfahrer nicht ohne Verstoß gegen die StVO befahrbar sind.

    • Arabella Blanco González
      Arabella Blanco González 24 days ago

      @Gregor Ein Radfahrer ist ein Radfahrer und ein Fussgänger ein Fussgänger. So wie ein Autofahrer nicht zum Fussgänger wird, wird aus dem Radfahrer ebenfalls kein Fussgänger.

    • Max Mustermann
      Max Mustermann Month ago

      Kannst du ein Beispiel nennen?

    • Tenguayaqa
      Tenguayaqa 3 months ago

      @Max Autoschieber :D

  • Simson
    Simson 3 months ago +14

    Ich bin am 01.01. in eine neue Wohnung direkt neben meinem Arbeitgeber gezogen, das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Nicht mehr am Verkehr teilnehmen zu müssen, sei es mit Auto, Rad, Bus oder Bahn, ist eine riesige Erleichterung. Nie wieder als PKW-Fahrer von Radfahrern genervt sein, die eh jede Regel ignorieren und nie wieder fast von Autos umgebrettert werden, weil zu blöd/faul für einen simplen Schulterblick. Sollte sich für euch eine ähnliche Chance ergeben, denkt gar nicht erst nach, macht es.
    Klingt nach utopischem geschwurbel und ich weiß, dass ich Glück mit der Wohnung hatte, aber vielleicht sollten wir uns nicht nur über Verkehr und Mobilität an sich Gedanken machen, sondern auch wie wir Teile davon obsolet machen können. Wir leben nicht für die Arbeit, das ist richtig, aber wir leben auch nicht für die Wegstrecken zur Arbeit. Es ist einfach nur Banane, wie viele Menschen jeden Tag durch die Gegend rödeln, nur weil sie unnötigerweise in irgendein Büro müssen. Home Office und schlauere Standortsuche sollte viel relevanter werden. Städte platzen aus allen Nähten, weil -gefühlt- alle in die Stadt müssen, dabei gibts bei genauerer Betrachtung kaum Gründe dafür. Wir sollten uns über Ballungsräume, Dezentralisierung und viele lustige andere Buzzwords Gedanken machen.

    • Harry S.
      Harry S. 3 months ago

      Ich habe meinen letzten Jobwechsel vor allem wegen dem noch kürzeren Arbeitsweg gemacht. Statt 20min U-Bahn&Fußweg keine 10min Fahrrad, wenn überhaupt dank Homeoffice. Da ist der Arbeitsweg 12 Meter vom Frühstückstisch ins Arbeitszimmer. Mehr Gehalt gab es nicht, brauchte ich auch nicht. Lebensqualität ist mehr wert.

    • Florian Meier
      Florian Meier 3 months ago

      Das fände ich eher ungünstig. Der Arbeitsweg am Rad fehlt seit verordnetem Homeoffice.

    • Traugott Müller
      Traugott Müller 3 months ago +1

      Bei mir war's umgekehrt. Bin umgezogen und habe dann mal geschaut, was im neuen Wohnort denn so für Jobangebote sind. Auf einmal war der potentielle Pendlerweg von 45 Minuten auf einen Weg von 5km mit dem Rad geschrumpft. Mittlerweile habe ich nur noch 2km mit dem Rad, weil ich den Job nochmal gewechselt habe... >_>

  • Anja H
    Anja H 3 months ago +12

    Wenn ich in der Stadt mit dem Fahrrad unterwegs bin, fühle ich mich am unsichersten. Als Fußgänger ist es schon besser und am sichersten fühle ich mich, wenn ich im Auto sitze. Das muss sich dringend ändern.

  • Felix testet Bikes
    Felix testet Bikes 3 months ago +5

    Danke, dass ihr dem Thema eure Aufmerksamkeit widmet! 🙌❤️

  • bau m haus
    bau m haus 3 months ago +19

    Ich fahre morgens an einer Kreuzung vorbei an der vor kurzem ein älterer Herr vom LKW überfahren wurde und verstarb, weil er parkenden Autos auswich und dabei vom LKW erfasst wurde. Ich habe zig Mal bei der Stadtpolizei angerufen, wenn der Radstreifen wieder zugeparkt war und z.b. Schulkinder an der selben Stelle in den motorisierten Verkehr ausweichen mussten. Heute war endlich Polizei da. Sie kontrollierten die Radfahrer, während wieder zig Autos auf dem Radweg parkten.
    Für mich sind Verkehrstote keine Bagatelle und die Stadtpolizei für weitere Verletzte und Tote mit verantwortlich, wenn sie nicht handeln. Wie seht ihr das?

    • Щфх
      Щфх Month ago

      Da hat der alte Mann aber auch nicht nach hinterherschaut, was? Aber machen ja viele Radfahrer nicht, aber dann heulen wie ein Schlosshund.

    • bau m haus
      bau m haus 3 months ago +4

      @TheLeaveTaking Das teile ich zwar insgesamt schon. Aber ich habe auch Verständnis für Radfahrer, die sich im Sinne ihrer eigenen Sicherheit gegen die Regeln entscheiden, wenn die Infrastruktur einfach nicht gegeben ist, dass sie sich sicher bewegen können. Sei es, wenn Radwege zugeparkt sind, oder auch wenn Überwege etc. fehlen, den Bürgersteig zu nutzen, oder sei es, an Kreuzungen vor die Haltelinie zu fahren, um gesehen zu werden. Das ist für mich besser als sich in Gefahr zu bringen. Von allen erwarte ich aber generell, unabhängig von den Regeln, so zu fahren, dass sie niemanden gefährden. Deshalb finde ich es auch wenig sinnvoll über die Einhaltung von Regeln zu debattieren, wenn doch eigentlich sichere Infrastruktur und sicheres Verhalten so oder so richtig sind.

    • TheLeaveTaking
      TheLeaveTaking 3 months ago +1

      Es sollte viel mehr Blitzer und Geschwindigkeitskontrollen geben für Autofahrer. Gleichzeitig sollten auch wir Radfahrer uns an die Regeln halten.

  • La Mustardo
    La Mustardo 3 months ago +361

    Bin auf dem Land aufgewachsen. Hatte dort trotz fehlender Radwege nie Probleme. Gibt sehr viele Feldwege. Auch asphaltiert.
    Erst als ich in die Stadt gezogen bin ging's los.
    Gefühlt bin ich in einen 3 Fronten Krieg zwischen Fußgängern, Rad- und Autofahrern geraten.

    • Chris Bee
      Chris Bee 3 months ago +1

      wart ma bis bus und bahn noch ins spiel kommen ;)

    • Splitted Spark
      Splitted Spark 3 months ago +1

      @Vito van der Schoot war glaub ich nicht auf überholungen von Radfahrern gemeint. Eher Autos die Autos überholen.

    • Vito van der Schoot
      Vito van der Schoot 3 months ago

      @x Lia x naja mit im Schnitt erlaubten 70kmh brauche ich die Geschwindigkeitsbegrunzung nicht zu überschreiten um nen Radler zu überholen.
      Falls du mit dem Rad 80kmh schaffst....RESPECT

    • M G
      M G 3 months ago +1

      @Norbert Schippers ​ @STRG_F genau das ist ja das Problem: viele ausgewiesene Radwege sind zum Radfahren gar nicht geeignet. Die üblichen Straßen in Deutschland hingegen sind immer für alle Radtypen befahrbar

    • daghorin
      daghorin 3 months ago +4

      @Norbert Schippers Dann nimm halt andere Bereifung auf dem Feldweg? 23er Slicks sind eh nicht modern, selbst auf dem Rennrad sind 28mm Reifen deutlich effizienter und komfortabler.

  • Leonie I
    Leonie I 3 months ago +5

    12:01 mal wieder eine nicht aussagekräftige Statistik. Diese beinhaltet natürlich nicht die Anzahl der Verkehrsteilnehmer als Radfahrer. In vielen der hier genannten Ländern ist der Radverkehr im Vergleich mit Deutschland nicht oder kaum existent. @STRG_F

  • Eric Neuhaus
    Eric Neuhaus 3 months ago +4

    Anjes, Meister, in die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten! Ansonsten 1+ mit Sternchen seitdem du im Amt bist. Gefällt mir richtig was du machst.

  • XS
    XS 3 months ago +3

    Super Bericht! Das Thema kommt meistens zu kurz, gerade wenn viele Menschen über Alternativen des motorisierten Individualverkehr sprechen. Mein persönlicher Favorit sind Altglascontainer neben Fahrradwegen, da kann man sich den Fahrradweg auch ersparen....

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago +1

      Danke für dein Lob 🙏

  • Eiternagel 9000
    Eiternagel 9000 3 months ago

    Mal eine Doku von euch, bei der ein echtes Problem angesprochen wird… Respekt 👍🏻

  • DashcamDriversGermany
    DashcamDriversGermany 3 months ago +654

    Das eigentliche Problem greift ja noch etwas weiter als es hier im Video zu sehen ist.
    Radwege die einfach aufhören, zugestellt, zugeparkt sind sind krasse Beispiele und vor allem DIE Stadt-Probleme.
    Aber auch auf dem Land und auf den Dörfern wird es nicht besser.
    Die Probleme sind oft "anders". Nicht freigemäht, zugewachsen, massiv verschmutzt.
    Und vor allem:
    Auch die Planung dessen was immer wieder neu gebaut wird ist oft unter aller Kanone.
    Abgetrennter Radverkehr ist sicherlich die richtige Lösung in den Städten wo dies platzmäßig möglich ist.
    Aber gerade eher in Kleinstädten und den Überlandbereichen, in den Dörfern gibt es meinem Gefühl nach immer mehr und mehr der Radschutzstreifen da dort platzmäßig kein baulich abgetrennter Fahrstreifen möglich ist.
    Mindestabstände zu Quer- und Längsparkenden Autos werden oft unterschritten, die geringen Mindestbreiten von 1,25m werden gerne nichtmal eingehalten. Es gibt auch keinerlei Untersuchungen im deutschen Raum die wirklich mal GUT die Sicherheitsaspekte solcher Schutzstreifen untersuchen. (oder ich habe sie nicht gefunden) Es wird einfach wild drauf losgebaut um sagen zu können, dass man ja was macht.
    In England gibt es auch Radschutzstreifen und dort gab es mal eine entsprechende Untersuchung (Parkin/Meyers 2009 The effect of cycle lanes on the proximity between motor traffic and cycle traffic), dass die Seitenabstände beim Überholen gegenüber Radfahrern bei Radschutzstreifen deutlich geringer ausgefallen sind als im Mischverkehr. Vor allem von LKW- und Bus-Fahrern gegenüber Radfahrern. Das ist auch etwas was sich leider mit meiner eigenen Erfahrung als Radfahrer deckt. Eine Lösung für diese Probleme hat aber niemand.
    Auch in meinem Heimatort gibt es dort mal wieder ein absolutes Paradebeispiel zum Kopfschütteln.
    Man hat rot markierte Streifen aufgemalt. Diese sind aber nur 1m Breit und haben einen Abstand zu quer parkenden Autos von 20-25cm.
    Sämtliche Fahrradmarkierungen hat man aber einfach weggelassen. Eben weil das Ding einfach keinerlei Kriterien erfüllt. Radfahrer werden quasi eingeladen direkt in den Dooring-Bereich zu fahren. (dürfen auf dem Streifen aber nichtmal fahren wenn sie selbst den empfohlenen Abstand zu parkenden Autos einhalten). Autofahrer von hinten fühlen sich aber bei Radfahrern die den Streifen nutzen eingeladen dann trotz Gegenverkehr mit 40-70cm Seitenabstand zu überholen. Zu allem Überfluss ist dies für viele Schulkinder auch noch der Schulweg zur Grundschule. Die Politik (CDU/SPD/Grüne) schauen weg. Seit 20 Jahren.

    • Jan Clevering
      Jan Clevering 3 months ago

      @Ibis Citea's Soundaufnahmen da ich deine Videos gesehen hab, kann ich sagen das das so nicht stimmt.

    • Tenguayaqa
      Tenguayaqa 3 months ago

      @Patrick Zasada - Bikepacking Das hängt vom konkreten Einzelfall ab, unter anderem auch von der Länge des Radweges und der zu befahrenden Strecke. Aber prinzipiell muss man nicht auf einer kurzen Strecke mehrfach die Fahrbahn hin und her queren, weil die Querung gefährlicher ist, als einfach auf der rechten Fahrbahn zu fahren. Gleiches gilt bei beginnenden linksseitigen Zweirichtungsradwegen, wenn man kurz danach rechts abbiegen will. Dies würde ebenfalls zu unnötiger Gefahr durch mehrfache Querung führen.

    • Patrick Zasada – Bikepacking
      Patrick Zasada – Bikepacking 3 months ago

      @Tenguayaqa Interessant. Auf Landstraßen ist diese Situation trotzdem sehr oft anzutreffen. Heißt das in dem Fall, dass es keine Ordnungswidrigkeit ist wenn ich einfach trotzdem auf der Straße weiter fahre?

    • Tenguayaqa
      Tenguayaqa 3 months ago

      @Patrick Zasada - Bikepacking Ohne entsprechende Querungshilfe ist das ohnehin unzulässig.

    • Ibis Citea's Soundaufnahmen
      Ibis Citea's Soundaufnahmen 3 months ago

      @Sam Teks Spaßkanonen die sich an alle Regeln halten und trotzdem Radfahrer umklatschen? Jap sichi

  • Jakob Heeß
    Jakob Heeß 3 months ago +3

    das Video spiegelt die Situation sehr gut dar! danke dafür😊

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Vielen Dank, Jakob! 😊

  • Tobias Scholle
    Tobias Scholle 3 months ago

    Sehr gute Dokumentation und sehr unterhaltsam ☺️👍 Ich wohne in Münster und war auch schon des Öfteren in Hamburg mit dem Rad unterwegs. Reinste Katastrophe! Da kann sich Hamburg einiges von Münster abgucken 😉

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago +1

      Danke für dein Lob! Freut uns, dass sie dir gefallen hat! 🎈

  • Melanie Kubiak
    Melanie Kubiak 3 months ago

    Danke für diese Doku. Ich freue mich regelmäßig über die kreative Gestaltung mancher Radwege in Leipzig

  • annando
    annando 3 months ago

    Ich bin Alltagsradler, seitdem ich 2008 nach Hamburg gezogen bin. Es entwickelt sich hier. 2008 war die Situation bei weitem schlimmer. Mittlerweile gibt es immer mehr akzeptable oder sogar gute Stellen. Es könnte - und sollte! - mehr gemacht werden und erheblich mehr investiert werden. Es gibt immer noch diesen Flickenteppich, wo einzelne Stellen richtig gut gelöst sind und wenig später enden. Vor allem sieht man aber auch, dass es mehr sabotagesichere Lösungen geben muss, Farbe ist keine Infrastruktur.
    Der Radentscheid Hamburg hat 2020 in Verhandlungen mit der Bürgerschaft durchgesetzt, dass die RiM in Zukunft grundsätzlich nicht mehr gebaut werden sollen. Im Angesicht tödlicher Unfälle an solchen Stellen war dies ein wichtiger Verhandlungspunkt.
    Ich habe noch etwas in Hamburg festgestellt: Es gibt immer mehr Leute, die mit dem Rad fahren. Selbst bei schlechtem Wetter mitten in der Nacht sieht man mittlerweile immer mehr Menschen auf dem Rad. Und bei allen rücksichtslosen Menschen, die es leider immer noch gibt, gibt es aber auch nach meinem Eindruck immer mehr autofahrende Leute, die Rücksicht nehmen, die beim Abbiegen aufpassen, die lieber einmal kurz anhalten, wenn eine Situation unklar ist oder die einem sogar Vorrang gewähren.

  • Grundrauschen
    Grundrauschen 3 months ago +20

    Ich musste nach 27 Jahren auf dem Dorf die erschreckende Erfahrung machen das es tatsächlich Radwege und Verkehrsregeln gibt . Ich bin ehrlich ich hab da nie drüber nachgedacht.

  • Paula Burner
    Paula Burner 3 months ago +11

    11:40 Es ist die Aufgabe des Autofahrenden, sich an die Verkehrsregeln zu halten! Und leider gibt es immer noch genug Autofahrende, die Radfahrenden jede Vorfahrt absprechen, bspw. beim Abbiegen.
    Nichts desto trotz ist es auch Aufgabe der Kommunen, solche Situationen übersichtlich und sicherer zu gestalten.

  • Lennox Kidd
    Lennox Kidd 3 months ago +1

    Ich hab letztes Jahr angefangen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und muss sagen, dass die Strecke von Billstedt bis Damtor echt gut ausgebaut ist. Nicht im optimalen Zustand, aber immer genug Platz, sodass es kein Grund gibt auf der Straße zu fahren. Und nun als Auto- und Radfahrer muss ich sagen, dass die Radfahrer die sind, die super gefährlich im Straßenverkehr agieren. Kein vorausschauendes fahren und ein beharren auf die eigene Vorfahrt, auch in unübersichtlichen Kreuzungen, wo LKW Fahrer eigentlich mit gut Glück abbiegen.

  • Theresa A.
    Theresa A. 3 months ago +1

    Ich finde es krass, wie viele gefährliche Situationen Daniel schon während er auf dem Fahrrad saß dokumentiert hat. Ich fahre schon mein ganzes Leben Fahrrad, ob in der Stadt oder auf dem Land. Aber Beinahe-Unfälle und solch rücksichtslose Autofahrer habe ich selten erlebt. Aber wie mir andere Kommentare hier zeigen, scheint es mir hier im Münsterland und Münster wirklich überdurchschnittlich gut zu gehen auf dem Fahrrad im Straßenverkehr.

  • gurkenklaus
    gurkenklaus 3 months ago +1

    Bin vor über 10 Jahren von Hamburg nach Bremen gezogen und genauso lang fahre ich auch täglich ca. 15 km fast komplett im Grünen durch die Stadt zur Arbeit. So gut, dass ich letztes Jahr das Auto verkauft habe. Ganz ehrlich, danke dafür Bremen

  • Daddl D
    Daddl D 3 months ago +763

    Ich fahre oft mit dem Rad zur Arbeit. 6km durch Hamburg, fast nur geradeaus und alles mit Radweg bzw. Radstreifen. Dennoch ist es ein Kampf mit den Autos. Fahre ich jedoch mit dem Auto, hab ich den entspanntesten Arbeitsweg überhaupt.

    • odey chanchetod
      odey chanchetod 3 months ago

      @daniloco88 also seisch wenn vo milchbuck richtig triemli fahrsch gats nöd 2/3 de berg duruf

    • fabuloustobi
      fabuloustobi 3 months ago

      @daniloco88 ich war oft dort und ich kann dir versprechen es gibt da berge 😅 ich hab selbst bei jemandem übernachtet der aufm berg in zürich wohnt :o

    • Sarümän
      Sarümän 3 months ago

      Wie wärs mit einem Roller? Bis 45km/h (lässt sich auch mit Autoführerschein fahren Klasse AM bekommt man automatisch mit einem Autoführerschein)
      Günstig in der Versicherung, (teuer in der Anschaffung) aber man kann in Verkehr mitfahren. Für mich in der Stadt das beste Verkehrsmittel. Vorteile von Auto und Fahrrad vereint.

    • Vladimier Isso
      Vladimier Isso 3 months ago +2

      @PaLa Berlin"Deine" Straße?! Nicht dein ernst 😂 LOL! Damit hast du dich endgültig disqualifiziert. Wie wäre es, wenn diese Autofahrer Looser endlich mal dafür aufkommen würden, wenn sie meine Straße kaputt mit ihren schweren Gefährten kaputt machen und meine Straßen zuparken mit ihrem Blechmüll?
      🤦

  • Yuma
    Yuma 3 months ago +6

    Besonders nervig sind auch Radwege, die ständig alle 50 Meter über unnötig hohe Bordsteine führen (an Kreuzungen), wo man dann immer wieder auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen muss, wenn man sich die Räder nicht zerstören möchte.

  • MrLeetec
    MrLeetec 3 months ago +11

    Dass es Subventionen/Prämien für Autos gab und gibt und für Fahrräder immer noch nicht, sagt doch eigentlich alles …

    • koko lores
      koko lores 3 months ago

      @DerBimbo 06 was soll damit anders sein..? Auch diese sind nicht zweckgebunden. Und die Begruendung ist recht einfach: Autofahren/Benzin verursacht Schäden und Kosten, die Radfahren nicht verursacht. Daher extrakosten.
      Wenn es dich tröstet: wer durch Radfahren einen höheren Energiebedarf in Form von mehr Essen decken muss zahlt auch mehr Steuern als der, der mit seinem Hintern im Auto sitzt und mit weniger Energie/Nahrung auskommt. Davon werden sogar noch Prämien fuer Neuwagen finanziert.

    • DerBimbo 06
      DerBimbo 06 3 months ago

      @koko lores sag das mal den Steuern die die Benzin Preise so und die Höhe treiben

    • koko lores
      koko lores 3 months ago

      @DerBimbo 06 Abgesehen davon, dass die meisten RadfahrerInnen auch Steuern zahlen, inklusive Kfz-Steuern, zahlt man Kfz-Steuern nicht fuer Wege (sogenannte road-tax), sondern weil man Kosten verursacht...
      Steuern sind uebrigens nicht Zweckgebunden. Daher fliesst meine Einkommenssteuer genauso in den Strassenbau wie deine Kfz-Steuer.

    • DerBimbo 06
      DerBimbo 06 3 months ago

      Weil die Radfahrer ja auch keine Steuern zahlen. Die Autofahrer zahlen eure Radwege

    • koko lores
      koko lores 3 months ago

      Es gibt auch das Jobrad, und auch (meine ich) die Pendlerpauschale fuer Fahrradfahrende.

  • edi772427
    edi772427 3 months ago

    Im Urlaub war ich damals auf einem kleinen Roadtrip unter anderem auch in Kopenhagen. Wir sind mit dem Auto angereist, aber haben einen Teufel getan und das in der Innenstadt genutzt. Das Fahrrad war da einfach die viel bessere Lösung. Würde mir sowas für viele deutschen Städte auch wünschen.

  • Maserjo
    Maserjo 3 months ago +3

    Eintausend Fragen, ich komme nicht drauf
    Warum hört der Fahrradweg einfach hier auf?
    Warum nehmen wir Brumm-Brumm eigentlich noch in Kauf?
    Warum hört der Fahrradweg einfach hier auf?

  • liouy cnny
    liouy cnny 3 months ago +1

    14:53 In Kopenhagen ist Radfahren so sicher, dass man Kopfhörer drin haben, sich beim Fahren selber filmen und in die Kamera sprechen kann - Respekt

  • Kath K
    Kath K 3 months ago +2

    Ich fahre (im kleinen Ort) täglich mit dem Rad oder dem E-Scooter zur Arbeit. In diesen kurzen 3 km bekomme ich regelmäßig die Vorfahrt genommen oder werde mit geringem Seitenabstand überholt. Ich hasse es, jeden Tag. Stress !!!

  • TheEnobis
    TheEnobis 3 months ago +3

    Ich wohne seit 5 Jahren in Kiel und fahre in dieser Zeit viel auf etwa den gleichen Wegen - in den fünf Jahren ist so viel für Radfahrende gemacht worden. Hier merkt man das Interesse an der Verkehrswende schon - auch wenn hier die bescheuerten Luftfilter ausgerechnet auf den Radweg gestellt wurden 😂

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Das freut uns! 🚲

    • Der Da
      Der Da 3 months ago

      Seid und seit..
      Freut uns für dich.

  • kukAa
    kukAa 3 months ago +2

    Wurde in den letzten 4 Jahren zweimal von Autos, bei Grün, auf einem Schutzweg angefahren und von einem LKW bei einem gescheitertem Überholvorgang auf das Bankett abgedrängt. Meine Stadt schimpft sich Fahrradstadt. Fahre trotzdem zwischen 10 und 30km täglich, das ganze Jahr bei Wind und Wetter mit meinem Fahrrad.

  • Felix
    Felix 3 months ago +130

    Das ist leider echt das Problem an Deutschland... Verkehrswende Ja aber Umstellung der Infrastruktur ist eher keine Option... Seien es die Radwege in Städten oder der ÖPNV auf dem Lande es ist echt viel nachzuholen....

    • Chris Bee
      Chris Bee 3 months ago

      da bald die Brücken einstürzen kommt wenigsten konsquent alles zum erliegen, warum sollte es eine Gruppe besser gehen. Wir sollten jetzt noch irgendwo Gleise abbauen, um Gleichheit herzustellen :D

    • Champ Only
      Champ Only 3 months ago

      @Alex on tour was ja based ist denn Individualverkehr > ÖPNV oder Fahrrad

  • An na
    An na 3 months ago +1

    Bei uns in Flensburg werden immer mehr einfach diese Streifen auf die Straße gezeichnet und dann als Fahrradweg betitelt. Blöd für Fahrrad,- & Autofahrer 🤦🏼‍♀️

  • Pixii
    Pixii 3 months ago +2

    14:40 Radwege sind nicht richtig teuer. Die sind richtig günstig, wenn man damit rechnet das man sich viel teurere Autostraßen spart!

  • julianzz
    julianzz 3 months ago +2

    Autofahrer sollten wirklich mehr auf Radfahrer achten. Mir passiert es alle paar monate auf dem Schulweg, dass ich beinahe umgefahren werde, da musste ich schon mehrmals richtig krass ausweichen.
    Vor allem Rechtsabbieger sollten besser aufpassen, ob rechts von ihnen ein Radler über die grüne Ampel möchte. Da passieren die meisten Unfälle von denen ich bisher gehört habe...

  • egalomon
    egalomon 3 months ago

    13:00 sowas habe ich zum ersten Mal gesehen, als ich nach Münster (Westf.) gezogen bin. An sich ne ganz coole Sache, wenn alles drumherum auch drauf ausgerichtet ist. Dort bin ich eigentlich echt gern Rad gefahren, vor allem nachdem ich vorher auf dem Land gewohnt und eine ziemliche Abneigung gegen außerörtliches Radfahren entwickelt habe. Wohne mittlerweile in Berlin und hier setze ich mich garantiert auf keinen Drahtesel..

  • Zuplex
    Zuplex 3 months ago

    3:40 bis auf „zu viel Schwerverkehr“ jeder der 8 Punkte. Allerdings fahre ich trotzdem häufig Fahrrad hier in Hamburg wenn mein Ziel länger wär mit Öffis zu erreichen.
    Finde es politisch gesehen paradox für eine fahrradfreundliche Innenstadt zu kämpfen aber selbst Auto zu fahren. Mein Führerschein war im alltäglichen Leben garnicht im Einsatz.

  • David
    David 3 months ago +3

    12:00 hier muss man aber auch sagen, dass es in Deutschland im Verhältnis zu den Einwohnern sicher mehr Radfahrer gibt als zum Beispiel in Polen.

  • Thong Nguyen
    Thong Nguyen 3 months ago +1

    5:34 Der Döner Vergleich mit Han, ich lieg am Boden 🤣
    STRG_F ihr seit einfach die Besten 😄👍

  • Sebas Live
    Sebas Live 3 months ago +1

    6:10 das zu nahe überholen finde ich immer am schlimmsten und es ist meistens unnötig, wenn die Autofahrer mal den Gegenverkehr abwarten würden.
    Gerade auf Landstraßen ohne Radweg, wenn man aufgrund von Gegenverkehr oder einfach weils dem Autofahrer Spaß macht mit 100km/h und vielleicht 15cm Abstand überholt wird
    ist es absolut lebensgefährlich. Ich habe mir nur deswegen eine dashcam besorgt und an das Fahrrad angebracht. Seitdem bringe ich das auch immer zur Anzeige und es wird sogar nachverfolgt.

    • Linda Gutierrez
      Linda Gutierrez 3 months ago +1

      Für mich sind die SUV Fahrer die den nötigen Abstand nicht einhalten können weil sie ganz einfach zu breit sind. Das witzige daran ist! Sie regen sich sogar noch auf das die nicht am Radfahrer vorbei kommen'-) . Dabei sind die SUV Fahrer doch selbst das Hindernis mit ihrer breite.

  • moritz B
    moritz B 3 months ago +137

    In meiner 33.000 Einwohner Stadt, gibt es viele Probleme:
    -Fahrradwege hören, natürlich wie soll es sonst sein, auf.
    -Die Radwege werden im Winter einfach zugeräumt.
    -Unser Stadtpark (Hauptverkehrsachse für Fahrräder) wird im Winter nicht geräumt
    -Es gibt viele Kies und Matschwege
    -Es gibt ein Schild "Radweg Ende" 50cm dahinter geht der Rote Fahrbahnbelag los.
    -Es gibt fast nur gemischte Radwege
    -Auf dem Weg zu meiner Schule gibt es keinen einzigen Geräumten Radweg. In der Rush Hour staut sich alles.
    Ach ja das alles passiert alles auf meiner 3km Strecke zur Schule

    • Norbert Schippers
      Norbert Schippers 3 months ago +1

      Nicht Zumutbar, nicht benutzbar, nicht Fahrbahnbegleitend? Ab auf die Fahrbahn und nicht so wie das Mädel in 2:55 sondern Fahrspurmittig.

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago +1

      Oha, lange Liste 😬

  • DonVito
    DonVito 3 months ago

    4:31 Gute Idee sich so vor dem Schnee zu schützen

  • Oroberus
    Oroberus 3 months ago

    5:57
    Eine Sache die leider weder(viele) Radfahrer noch Verkehrsplaner bisher begriffen haben:
    Da lanesplitting (vorbeifahren am stehenden Verkehr an einer Ampel) in Deutschland nicht gestattet ist, müssen Fahrräder EIGENTLICH mit hinter/vor die Autos eingeordnet werden, was auch zu einer besseren Sichtbarkeit führt und allgemein die Sicherheit der Fahrradfahrer erhöht auf der Straße. Dennoch werden Radwege die auf Straßen eingezeichnet sind immer rechts am stehenden Verkehr vorbeigeführt und selbst wenn dem nicht so ist, fahren die meisten Radler strunzdämlich bis nach vorne durch und provozieren damit selbst Unfälle und den Unmut der Autofahrer.
    Bin da im Übrigen selbst Radfahrer, spreche da also nicht mal aus Sicht des geenrvten Automobilisten ;)
    Eine sichere Integration des Fahrrads im Straßenverkehr erfordert eine funktionierende Regulierung des Radverkehrs und ebenso hohe und oft erteilte Strafen wie für motorisierten Verkehr. Das Problem der 'Unsicherheit des Fahrrads' im Straßenverkehr, ist ein systemisches Problem bei dem gleichzeitiger motorisierter Verkehr zwar zweifelsohne der beliebteste und am besten geeignete Sündenbock ist, gleichzeitig aber auch genau der Punkt, der nicht änderbar ist, denn dieser ist bereits durchreguliert, inklusive Kontrolle.
    Ein sehr gutes Beispiel dafür ist auch die Richtungsfindung, die Radfahrer zu 99% ignorieren.
    "Linke Seite? Rechte Seite? Pah! Scheissegal! Ich bin Radler! Fick die Henne, ich fahr wo ich will!"
    So läuft das aber nun mal nicht ;)
    Sieht man auch im Video wunderbar an vielen, vielen Stellen. Kein Radweg? Keine Beschildung? Ja dann is jetze halt Wild West!
    Nee ... iss nich ... auch dafür hat die StVo etwas vorgesehen, blöd nur, wenn da entweder die Kenntnis fehlt, oder aber die Ignoranz zu hoch ist.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Verhalte ich mich als Radfahrer im Straßenverkehr umsichtig und gemäß der StVo, reduziert sich mein Unfallrisiko auf ein absolutes Mindestmaß. Es wird dabei nie 100% sicher sein, doch das ist es auch für motorisierten Verkehr nicht ;)

    • Andreas Loewen
      Andreas Loewen 3 months ago

      Als Radfahrer darf man mit ausreichendem Abstand am ruhenden Autoverkehr vorbei fahren. Ich mache das nicht, dann habe ich ja die ganzen rotzedämlichen A...cher hinter mir und die versuchen bei nächster Gelegenheit mich nochmal umzubringen. Aber erlaubt ist es.
      Das Problem mit der "Richtungsfindung" ist aber oftmals auch baulicher Natur. Hier in Wentorf bei Hamburg gibt es z.B. auch eine herrliche Stelle. Da kommt man aus einer Fußgängerzone, Radfahrer frei (auch bekannt als A-Karte). Dann kann man entweder auf der gut befahrenen Fahrbahn fahren oder einen Angebotsradweg nutzen. Entscheidet man sich für den Radweg, muss man beide Spuren kreuzen, die oftmals von Autos zugestellt sind, deren Fahrer zu dämlich sind, hinter haltenden Bussen erkennbare Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer frei zu halten. Nach ca. 200 m muss man dann eine Kreuzung queren, die in Fahrtrichtung aber nur links ein Ampel für Fußgänger und Radfahrer hat. Also absteigen und beide Spuren wieder zu Fuß queren, um nicht zum Geisterfahrer zu werden. Dann wieder zu Fuß über beide Spuren zurück auf die Rechte Seite, um sich in den fließenden Verkehr einzuordnen, da der Radweg ohnehin endet.
      Am Ende fahren eben die meisten Radfahrer als Geisterfahrer zwischen den Fußgängern durch, die zu dämlich sind, den klar getrennten Gehweg zu benutzen... Und mit so einem Schwachsinn hat man als Radfahrer alle 10 m zu kämpfen.

  • Wieso genau?
    Wieso genau? 3 months ago

    ❤ *Dann müssen Radfahrer und Autofahrer mehr aufeinander achten!* ❤

  • K Kerr
    K Kerr 3 months ago

    Mir fiel sofort der Erwachsene mit dem Kind in Kopenhagen auf! Ein winziges Kind auf einem eigenen Fahrrad - in einer großen Stadt... Einfach Toll❤

  • Maximilian Kurtius
    Maximilian Kurtius 3 months ago +143

    Ich wohne in Barcelona und hier hat es die Stadt geschafft innerhalb von ca 3 Jahren die Fahrradwege massiv auszubauen.
    Fahrrad fahren hier ist sicher und die Wege sind gut durchdacht. Ich begreife nicht, wie es 10-15 Jahre dauern kann, ehe man funktionierende Fahrradwege hat.

    • DSH DSH
      DSH DSH 3 months ago

      @Vito van der Schoot tja dann brauch es halt mehr und billigeren ÖPNV. Die stecken nicht im Stau (Straßenbahn z.B.!). Außerdem würden mehr Leute mit den Rad fahren = kein Stau.

    • thereisnospace
      thereisnospace 3 months ago

      Stolze Autonation

    • Alex Z
      Alex Z 3 months ago +1

      Hat dort die Struktur also das Raster der Stadt geholfen? Also dass man die parallelen Strassen zum Teil fuer Autos sperrt oder zu Einbahnstraßen für Autos aber nicht Radler macht, wie genau wurde dasgeregelt?

    • DSH DSH
      DSH DSH 3 months ago

      @Seg Ka genau!!

  • NibbonStudios
    NibbonStudios 3 months ago

    0:45 Wenn man so eine Mütze unter dem Helm aufsetzt, ist der Schutz des Helms deutlich reduziert. Es gibt spezielle Helmmützen, die ein Verrutschen des Helms beim Aufprall verhindern.

  • Jugin168
    Jugin168 3 months ago

    2:15 Herrlich wie es mein Lieblingsradweg in Nürnberg (Bayreuther Str.) zu STRG_F geschafft hat. Ab da muss man auf der Straße fahren. Eigentlich ok aber im Berufsverkehr die Hölle.

  • ericsmartman
    ericsmartman 3 months ago

    Ich fahre Rennrad in der Freizeit und X3 wenn ich irgendwo hin muss … klappt super !

  • STK-STAR-LINE Germany
    STK-STAR-LINE Germany 3 months ago +1

    haha 🤣❤ Hammer Video! Hammer Kamera! Hammer schnitt! Bitte weiter so! LG aus Heidelberg!

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago +1

      Vielen Dank! 🙌

  • Centwerk
    Centwerk 3 months ago +200

    Bisschen am Thema vorbei. Anekdoten über schlammige Radwege sind ja ganz nett, aber die Problemursache, nämlich autozentrische Infrastruktur, wird gar nicht adressiert. Warum gerade in Städten das ineffizienteste Fortbewegungsmittel immer noch Priorität bei der Verkehrsplanung hat verstehe ich nie.

    • Max Mustermann
      Max Mustermann Month ago +1

      Vor lauter geheule konnte die möchtergernreporterin doch nicht auch noch recherchieren. Der Rundfunkbeitrag wird em Bürger eh brutal aus den Rippen getreten, warum also etwas gutes abliefern?

    • Chris Bee
      Chris Bee 3 months ago

      @KeV In kennst du Perlen vor die Säue?

    • KeV In
      KeV In 3 months ago

      @Chris Bee sehr schön Argumente einfach missachten sonst müsste man sich noch eingestehen wie falsch man mit seinen Behauptungen liegt

    • Chris Bee
      Chris Bee 3 months ago

      @KeV In ich hab bei eBike aufgehört zu lesen :D

    • KeV In
      KeV In 3 months ago

      @Chris Bee was machen sie auch mit der Bahn?
      Aus dem Vorort? Alles was 3 km entfernt ist wird sowieso eher mit dem Rad gefahren heißt wenn die infastruktur fürs Rad da wäre. Auch gerne weiter bis 5 und auch 10km sind kein Problem mehr mit dem ebike.
      Der aus dem vorort wird für jede Kleinigkeit auch nicht in die Stadt fahren. Das kann er aber immer noch. Nur weil man die Fahrradinfastruktur gescheid ausbaut ist nicht plötzlich unmöglich mit dem Auto dort zu fahren. Schau dir mal Niederländische Städte an. Da liefen Welten zwischen unseren und deren Städten mittlerweile in der infastruktur und trotzdem gibt's dort die gelassensten und glücklichsten Autofahrer.
      Aus dem Satz werd ich nicht schlau. Was können Radfahrer dann bitte dafür das Einnahmen für den "Kfz pot" fehlen? Das ist nicht deren Belange und das warum sollten sie diese tragen müssen?
      Exakt viele haben beides. Leider auch nötig weil keine Alternativen geschaffen werden und viele deshalb eher Freizeit radeln statt es für täglichen Strecken zu nutzen.

  • Zuplex
    Zuplex 3 months ago

    Städte die für Autos ausgelegt sind 👏

  • CampFeeling
    CampFeeling 3 months ago

    Schöner informativer Beitrag!
    Gruß 😁
    CampFeeling

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago +1

      Danke! 🙌

  • Gordon Belfort
    Gordon Belfort 3 months ago

    Ich fahre täglich min. 24km mit dem Fahrrad und gerade in den Dörflichen Gegenden sind Radwege (geschweige denn befahrbare) Mangelware also zumindestens bei uns in Brandenburg. Da muss mehr passieren!

  • Medium Blau
    Medium Blau 3 months ago +1

    "Und auf dem Land?" - "Da gibt es keine Radwege" also das ist eine nicht gut recherchierte Aussage. Weil das schlichtweg falsch ist. "Auf dem Land gibt es kaum Radwege." oder "Auf dem Land gibt es zu wenig Radwege."
    Außerdem sind einige Beispiele bei genauerem hinschauen klar. Und dass mal ein Radweg wegen einer Baustelle unterbrochen wird ist auch logisch. Wie sollte man denn sonst den Belag sanieren.
    Habe gerade mal 2:45 geschaut - bitte besser machen!

  • Ricardo Rudas Meo
    Ricardo Rudas Meo 3 months ago +113

    Vor dem Hintergrund einer Verkehrswende und einer vernünftigen Klimapolitik scheint es absurd, dass Fahrradfahrer gegenüber Autofahrern infrastukturell benachteiligt werden. Fahrradfahrer setzen sich großen Gefahren aus und atmen die Abgase der Autos ein, während sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

    • Mascha E
      Mascha E 3 months ago

      @Technik Husky diggah ich muss 2 mal warten bei ner scheiss ampel und ein auto 1 mal wo ist das nichtscheisse?

    • Technik Husky
      Technik Husky 3 months ago +2

      @Michael Smith Nö, fände es auch ziemlich absurd in eine Bettonwüste zu ziehen. Absurd hohe Mieten im Austausch für geringere Lebensqualität und weniger Platz? Nur damit man eventuell 10 Minuten schneller auf der Arbeit ist? Passt für mich nicht zusammen. Wenn man weniger Verkehr und Lärm möchte und mehr Platz "für den Menschen" sucht, sollte man aufs Land ziehen.

    • Le Haut Landais Volant
      Le Haut Landais Volant 3 months ago +3

      @niko_327 Also ich pendeln 15 km ca. von meinem Wohnort (am Land) zu meinem Arbeitsplatz, dauert 40-45 Minuten mit meinem E-Bike. Ich benutze einen Anhänger um meine Werkzeuge mitzunehmen, transportiere auch ab und zu Bauteile für die Arbeit (arbeite in einer Flugdrohnenfabrik). Klappt tadellos.
      Und wegen dem Wetter muss man sich halt gescheit kleidern, und dann geht's.

  • Io
    Io 3 months ago

    Ich komme aus Frankfurt und wohne aktuell in Münster. Ich muss sagen, der Unterschied könnte größer nicht sein. In Frankfurt bin ich nie Fahrrad gefahren, weil es einfach anstrengend war und ich mich nie sicher gefühlt habe. In Münster ist es genau das Gegenteil: Hier hat man gefühlt Fahrrad-Autobahnen, die Fahrradwege sind doppelt so breit wie die Gehwege und es gibt überall extra Ampeln für Fahrräder. Es ist unfassbar krass wie sehr das mein Fahrverhalten verändert hat. Ich fahre sehr gerne jetzt Fahrrad und fühle mich auch zu 100% sicher. Ich finde jede Stadt sollte sich mal eine Scheibe abschneiden

  • Saskia Nieder
    Saskia Nieder 3 months ago +1

    Ich fahre schon immer und fast täglich mit dem Rad und bin immer gut sichtbar und vorsichtig, weil ich schon viele unverschuldete Unfälle hatte. Aber zu den Autos, Bussen etc die einen ignorieren und fast überfahren; zu den (in meiner Stadt) dunkelgrauen Radwegen mit bescheidenen Führungen und Ampelsystemen, kommen noch die Fußgänger hinzu, die auf den Radwergen laufen/stehen und meckern, wenn man sie anklingelt um den Radweg nutzen zu können. Dazu kommen noch andere Radfahrer, die auf der falschen Seite fahren, über rote Ampeln fahren oder zwischen Bürgersteig und Straße wechseln.
    Ich werden weiterhin mit dem Rad fahren und grundsätzlich mich auch dafür aussprechen, dass es andere machen, aber ich kann mich an keinen Tag erinnern, an dem ich ohne eine Behinderung durch andere Verkehrsteilnehmer an meinem Ziel angekommen bin. Das ist sehr frustrierend...

  • Janek Jovicic
    Janek Jovicic 3 months ago

    8:06 Fahrradhelm vergessen, aber eine enorm wichtige Message zwischen Zeige- und Mittelfinger.

  • STEFAN KÄSEBERG
    STEFAN KÄSEBERG 3 months ago

    Sehr guter Beitrag. Dran bleiben.
    Das nächste Video bitte in Köln machen.
    Bitte Druck machen.

  • Kata K
    Kata K 3 months ago +180

    Ich habe das Glück in Münster zu wohnen. Ich wusste zwar schon immer, dass Münster als Fahrradstadt gilt, dachte aber lange Zeit, dass das lediglich der Fall ist weil hier so viele Menschen mit dem Rad fahren und weil wir die Promenade (Fahrradschnellstraße durch die Stadt) haben. Ich habe aber immer angenommen, dass von der Straße abgetrennte durchgängige rote Fahrradwege die deutsche Norm sind. Als ich das erste mal in einer anderen großen Stadt außerhalb des Münsterlandes war, war ich schockiert. Ich bin teilweise durch die Stadt gegangen und habe mir konstant die Frage gestellt wo die Fahrradfahrer hier fahren sollten und warum die Straßen für Autos so viele Spuren haben. Seitdem kann ich auch besser verstehen, warum in anderen Städten nicht so viele Rad fahren. Muss man sich ja auch erstmal trauen. Das habe ich so in meiner Münster-Bubble vorher nicht realisiert. Weil ich aber so aufgewachsen bin, dass man eben mit dem Rad fährt und dieses eine natürliche Verlängerung des eigenen Körpers ist, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen in einer Stadt zu leben, die keine richtige Fahrradinfrastruktur hat.

    • Dunjak111
      Dunjak111 3 months ago

      @gilbmkay Dann scheinst Du so unabhängig zu sein, dass Du nicht den Bedarf nach einem Auto hast.
      Wenn Du jedoch Frau und Kinderwagen dabei hast, dann funktioniert Dein Plan vielleicht noch bis Bremen.^^
      Abgesehen davon fahre ich meine Eltern zu verschiedenen Ärzten und versorge die auch sonst mal, wenn es etwas mehr zu besorgen gilt, o.ä.
      Ich wüsste auch nicht, wie ich meinen 25kg Hund schnell zum Tierarzt bekommen könnte, wenn mal ein Notfall wäre.
      Bis zum 36. Lebensjahr habe ich in allein in Amsterdam gelebt und hatte ausser meiner Arbeit keinerlei Verpflichtungen. "Damals" hatte ich auch kein eigenes Auto und auch nicht den Bedarf.

    • gilbmkay
      gilbmkay 3 months ago

      @Dunjak111 Habe auch Mal so ähnlich wie du gedacht. Aber Besitz verpflichtet erstmal und engt damit auch immer ein. Zweitens ist natürlich der Konsumspielraum höher, wenn man Geld nicht für ein Auto ausgeben muss. Die meisten Deutschen unterschätzen krass, wie teuer ihr Auto ist (Spiegel online: Der unerwartet hohe Preis des Autofahrens). Geld kann man nur einmal ausgeben, also kann ich mir schon Mal das bessere Frühstück und das schönere Hotelzimmer leisten. Das nächste ist hinzugewonnener Zeitwohlstand: ohne Auto muss nicht außerhalb der Rush-Hour pendeln, Ampeln rauben mir weniger die Zeit, ich muss weder teuere Werkstatttermine noch den TÜV in mein Leben planen, sondern kann immer dann im Büro sein, wenn es mir am besten passt. Im Urlaub beginnt mein Urlaub nicht erst am Zielort, sondern sobald ich in den Zug steige. Natürlich ist da nicht immer alles geil, aber das beim Autofahren auch lange nicht so. Ich kann lesen, zocken, netflixen, mich konzentriert unterhalten, alles während der Fahrt - wenn mein Gefährt eine Panne hätte, würde sich da jemand anderes drum kümmern und ich könnte sitzenbleiben bis es weitergeht. Bin ja schon im Urlaub, da sind Verzögerungen auch kein Drama (und in meiner Realität viel seltener als beim immer auf die Bahn schimpfenden Klischee-Deutschen).
      Hooksiel war ich noch nie. Wollte ich dahin, würde ich in 1 Stunde 15 nach Bremen mit dem IC und entweder weiter zum Zielort oder dort einen Zwischenhalt machen. Ich würde nach Wilhelmshaven und die letzten Kilometer mit dem Rad machen, wäre damit dann auch am Ort mobil. Vor und nach dem Urlaub hätte ich weniger Zeit mit ein- und ausräumen meiner Taschen verbracht. Kein Quatsch, aber es macht wirklich frei, wenn man nicht alles mitnehmen kann. Wir waren neulich auch Mal mit einem Mietwagen im Urlaub und haben jeden Kleinscheiß mitgenommen, völlig unnötig, aber erst danach verstanden. Ich hatte noch zwei Paar Schuhe mit, die ich nie angezogen habe - ich habe sie noch nicht Mal aus dem Kofferraum geholt, kein Bock den Weg bis zu unserem schönen Zimmer mit Meerblick mehrfach zu laufen um das Gepäck hoch zu holen. Na ja, aber das muss man glaube ich selbst feststellen, um das gedanklich mitzugehen, die anderen Punkte sind da schon relevanter. In 8 Stunden kommt man übrigens mit dem Zug von der Schillerstraße nach London, ich mein ja nur :)
      Aber am Ende müssen das ja auch gar nicht alle so sehen. Mein Punkt ist ein ganz anderer: Münster tut nur so als sei es Fahrradstadt, aber auch sowas wie die autofreie Siedlung ist ein einmaliges, nicht wiederholtes Experiment. Ist okay, wenn eine Mehrheit noch meint, ein Auto zu benötigen. Aber es ist doch fatal, wenn das immer mehr Leute meinen. Und in welcher Ecke der Stadt kann die große Minderheit ohne Auto gut leben? Wir waren vor 2 Jahren auf Wohnungssuche: eine Wohnung mit guten Fahrradstellplätzen war kaum zu finden, aber teilweise private Parkplätze gab's überall. Das ist doch beknackt.

    • ljay
      ljay 3 months ago

      @TheSithsister Ich musste damals den Ludgerikreisel in meiner Fahrprüfung fahren und durch die Rücksichtslosen Radfahrer war fast die Prüfung zu Ende

    • Dunjak111
      Dunjak111 3 months ago

      @gilbmkay "ich genieße sehr viel mehr Freiheit ohne Auto"
      Häh? Ein Auto mag einschränkend sein, wenn man es sich finanziell eigentlich gar nicht leisten kann.
      Ansonsten wüsste ich nicht, wieso ein Auto einschränkend sein sollte.
      Allein die Zeitersparnis zum öffentlichen Nahverkehr verschafft doch viel mehr Freiheit.
      Wenn ich mit dem Auto am Wochende an die Nordsee (Hooksiel) fahre, brauche ich für hin und zurück 3 Stunden. Mit der Bahn dauert die gleiche Strecke 8 Stunden.
      Mit welchem Verkehrsmittel habe ich mehr Zeit am Urlaubsort?
      Am Urlaubsort angekommen gibt es kaum noch Nahverkehr. Wenn man dann mal andere Orte besuchen will, dann geht das eigentlich nur mit dem Auto. Man muss nicht erst etwas organisieren und man ist auch nicht von irgendwelchen Fahrplänen abhängig. Man steigt einfach ein und fährt los.. Darauf möchte ich ehrlich gesagt niemals verzichten..
      Das bedeutet ja nicht, dass ich alles mit dem Auto mache. Ich fahre gern und viel Fahrrad in und um Münster herum..

    • gilbmkay
      gilbmkay 3 months ago

      @Dunjak111 Glaub mir, ich genieße sehr viel mehr Freiheit ohne Auto mit gelegentlichem Carsharing (übrigens auch 3 Stationen in unmittelbarer Nähe zur Schillerstraße). Aber die Aussage ist auch falsch. In den zentralen Stadtvierteln von Münster haben knapp 50% der Haushalte kein Auto. Aber du hast ja auch n ganz anderes Zielbild, dir geht's ja gar nicht um eine echte Fahrradstadt. Passt schon, deine Position stört mich nicht :)

  • Hechtkopf
    Hechtkopf 3 months ago

    Finde das Video und Thema gut. Fahre selbst fast immer Fahrrad, wenn ich einen Schritt vor sie Tür setze.
    Die Passage mit dem Fahren durch Hamburg nimmt dem ganzen irgendwie seine Ernsthaftigkeit. Natürlich gibt es quasi überall Probleme mit Radwegen, aber es wirkt eher wie rumheulen. Den Einspieler mit der Fahhrad-Dashcam fand ich da schon wesentlich besser

  • Avelai
    Avelai 3 months ago +2

    Witzig, ich schaue das Video gerade, weil ich mit geprelltem und aufgeschürften Knie auf dem Sofa liege, weil ich letzte Woche mit dem Rad gestürzt bin. Warum? Weil der (verpflichtend zu benutzende) Radweg direkt auf den Straßenbahnschienen verlief und ich mit dem Hinterrad einfach stecken geblieben bin. Die meisten anderen Radelnden sind dort tatsächlich einfach auf dem (sowieso schon sehr vollen) Fußweg gefahren, weil sie so Angst vor dem Radweg hatten. Ich finde es unzumutbar, dass die Radinfrastruktur nicht nur zu gefährlichen Zusammenstößen zwischen Fahrrädern und Autos führt, sondern die Wege und der Untergrund für sich genommen teilweise extrem gefährlich sind! Siehe auch die berühmten Radwege, auf denen Schilder und Pfosten stehen, an denen auch immer wieder Radelnde hängen bleiben und sich verletzen.

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago +2

      Gute Besserung! 🤕

  • Lena M
    Lena M 3 months ago

    Wie das in Kopenhagen läuft ist ja super! Das würde ich mir auch für Deutschland wünschen

  • Raddi Raddistki
    Raddi Raddistki 3 months ago

    "Auf zum Atem"
    Endlich mal jemand mit vernünftigen Simpsons Zitaten 👌

  • Embedded Bastler
    Embedded Bastler 3 months ago +68

    Der Kanal "Not Just Bikes" zeigt wie es Amsterdam mit nicht-autozentrierter Stadtplanung besser macht.

    • Kingkongolee
      Kingkongolee 3 months ago +3

      Sehr interessant der Kanal. dort wird gezeigt wie man es machen kann (Holland) oder auch wie schlecht Städte sein können, wenn diese ausschließlich auf Autos ausgerichtet sind und Fußgänger und Radfahrer garnicht vorkommen. Diese Beispiele der Städte in USA/CAN machen auch deutlich, welche Folgen dies für die Innenstädte hat.

  • Micha Theke
    Micha Theke 3 months ago

    Danke für diesen Film und den Einblick wie es in Hamburg aussieht. 👍 Hier in Berlin ist die Situation der "Verkehrswende" in einem sehr ähnlichen Zustand. 😒 Ein toller Film mit Fakten und nicht mit Bashing gegen Verkehrsgruppen! 👏 Es sollte ein Miteinander, Verständnis und Respekt unter allen Verkehrsteilnehmer geben. Bei einem gegeneinander gibt es nur Verlierer. Macht weiter so! 😃

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Vielen Dank für dein Lob! 🙌

  • xxseamonxx
    xxseamonxx 3 months ago

    Hallo ihr Lieben von STRG_F!
    Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn ihr so ein Video/ Reportage zu E-Scootern macht! Würde mich sehr freuen! Wir E-Scooter fahren sollen meiner Erfahrung nach am besten in der Luft über den Boden fliegen damit man nicht stört oder gar existiert.. hab da eher unfaire und negative Erfahrungen gemacht..

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Danke für deinen Vorschlag, notieren wir uns mal! 🙂

  • Nihalv Livion
    Nihalv Livion 3 months ago

    Jaaaa, ich hab so gehofft, dass die Sternbrücke vorkommt :D
    Und die Osterstraße ist einfach nur Krieg, vor allem die Kreuzung vorm Karstadt.

  • El Zed
    El Zed 3 months ago +1

    Deswegen verweigere ich, auf der Straße mit Autos zu fahren. Da bremse und klingel ich lieber 1,2 Mal mehr auf dem Bürgersteig - wenn auch ich dann "illegal" unterwegs bin

  • Master Timbo
    Master Timbo 3 months ago +1

    8:42 In dem Zusammenhang wäre es übrigens ganz gut gewesen darauf hinzuweisen, dass wir hier grundsätzlich ein Rechtsfahrgebot haben, an das sich auch Radfahrende halten müssen. Wie oft mir Menschen auf dem Rad als Geisterfahrer entgegenkommen ist inzwischen die Regel und nicht die Ausnahme.

    • Vaping Dad
      Vaping Dad 3 months ago

      Ich weiche da nicht mal mehr aus. So genervt bin ich schon. Zu großer Überraschung sind es meist Frauen die auf der falschen Seite fahren, jedenfalls auf meiner täglichen Strecke.

  • The Palbo
    The Palbo 3 months ago

    In meiner Straße in Hakenfelde (Berlin) sind innerhalb von 2 Jahren (2019-2020) 2 Radfahrer umgekommen und eine weitere verletzte Person und bisher wurde dort noch immer nichts verbessert🙈

  • Daniel
    Daniel 3 months ago

    You had me at "Auf zum Atem" 😂

  • P-196
    P-196 3 months ago

    Seit ich in der Stadt wohne, traue ich mich gar nicht mehr mit dem Fahrrad zu fahren.
    für mich gillt, entweder Öffis, Tesla kaufen, mit jemandem mitfahren oder zu Fuß unterwegs sein.

  • Maximilian Gutmann
    Maximilian Gutmann 3 months ago

    Ich fahre nur auf der Straße weil ich mich auf den von der Fahrbahn abgetrennten Fahrradwegen extrem gefährdet fühle! Auf der Straße ist es sicherer!

  • Das Lisachen
    Das Lisachen 3 months ago +1

    Schön, habe mich gefragt wann ein Beispiel aus Mainz kommt. Direkt das Zweite :D Mainz ist unfassbar fahrradunfreundlich! Das Beispiel zeigt eine Stelle am Bahnhof und ist einfach nur so gefährlich!

  • Traugott Müller
    Traugott Müller 3 months ago

    8:10 Eine Chance für mich, den Klugscheißer raushängen zu lassen. YES!
    "Straße" ist alles, was sich zwischen zwei Grundstücken befindet. Also Fußweg, Radweg, Fahrbahn. Die "STRAẞENverkehrsordnung" gilt ja auch für Radfahrer. Weil sie am Straßenverkehr teilnehmen. Also egal ob ich auf der Fahrbahn oder dem Radweg fahre, ich bin immer auf der Straße unterwegs. :D
    Benutzungspflicht kann auch entfallen, wenn der Radweg in einem unbefahrbaren Zustand ist (z.B. weil dichtgeparkt oder einfach nicht vom Schnee geräumt). Oder, weil der Radweg eine andere Vorfahrtsregelung als die zu begleitende Straße (ja, hier ist der Begriff "Straße" richtig :D ) hat. Was in Niedersachsen außerorts übrigens grundsätzlich der Fall ist. Hier soll ich, obwohl ich mich rechtlich auf der Vorfahrtsstraße oder im Kreisverkehr befinde, Abbiegern Vorfahrt gewähren. Natürlich ohne, dass die ein positiv besetztes Vorfahrtszeichen hätten. Nimmt man es ganz genau, müsste man sich hier also gegenseitig Vorfahrt gewähren. Super Verkehrsplanung. :)

  • Seeschildkroete
    Seeschildkroete 3 months ago

    Bei uns in Münster (Fahrradhauptstatt^^) haben die ein neues Projekt. Es ist zT zwar ein Radweg vorhanden, aber das Fahren auf der Fahrbahn ist explizit erlaubt und wird mit riesigen Schildern angekündigt. Das gilt natürlich nur für wenige Strecken. Grund ist wohl, dass Autofahrende Radwege nicht im Blick haben und es sehr häufig bei Ausfahrten und Kreuzungen zu Unfällen kommt. Wenn die Radfahrenden hingegen auf der Fahrbahn sind, dann würde das zwar alle nerven, aber sie würden auch besser gesehen.
    Ich selbst bin übrigens schonmal angefahren worden. Da es nur auf der linken Fahrbahnseite einen Radweg für beide Richtungen gab, war ich natürlich auf diesem. Bei einer Zufahrt (mit Stopschild und Fahrbahnmarkierungen) hatte ein Autofahrer gehalten. Ich nahm an, er hätte mich gesehen. Trotzdem fuhr er los, als ich genau vor ihm war und erwischte voll mein Hinterrad. Er hatte nur aufgrund des Stopschildes gehalten und hatte den Straßenverkehr beobachtet nicht aber den Radweg. Zu den Umständen: Es war hell, ich hatte eine Neon-Orangene Jacke an und fuhr mit Licht. Das Licht mache ich nie aus.

  • Thorsten
    Thorsten 3 months ago +26

    Ich bin ein gute und geübter Radfahrer mit einem guten und gepflegten Rad aber auch hier im Ruhrpott sieht es nicht viel besser aus und es kommt sehr schnell zu Situation in denen Unsichere Radfahrende Probleme bekommen könnten.
    Aber wir haben auch positiv Beispiele viele der Ehemaligen Bahntrassen aus dem Kohleabbau wurden zu Rad und Gehwegen ausgebaut mit Auf und Abfahrten aber sobald man sich von diesen Fahrrad Highways herunter bewegt landet man oft in der Blechhölle.
    Ich wurde mal von der Polizei angehalten ich hätte nicht auf der Straße zu fahren mit dem Rad. Der Radweg den ich benutzen sollte war 2 Meter tief ausgeschachtet und ein Graben auf meine Frage wie? Kam ja dann holen Sie sich halt ein Auto Sie sind doch Volljährig. Da fällt einem dann auch nichts mehr zu ein.

    • Florian Meier
      Florian Meier 3 months ago +1

      @Prinz Poldi Da lohnt es vielleicht einen Beschwerdebrief oder Leserbrief zu schreiben. Solche Aussagen der Polizei sind übergriffig und unprofessionell. Kein Revierleiter möchte, dass seine Beamten einen Ruf als inkompetente "Dummschwätzer" haben. Dabei ist es aber immer gut sachlich und höflich zu bleiben und nur auf den konkreten Mißstand hinzuweisen. Das stärkt die eigene Glaubwürdigkeit.

    • DSH DSH
      DSH DSH 3 months ago +1

      Also das "fahr doch Auto"

    • DSH DSH
      DSH DSH 3 months ago +3

      What hahaha :D wie dumm ist die Aussage denn.

    • Prinz Poldi
      Prinz Poldi 3 months ago +7

      @ahoi nicht verallgemeinern, sollte klar sein. Aber natürlich unglaubliche Aussage der Polizisten

  • Antonia
    Antonia 3 months ago

    Fällt mir richtig positiv auf, dass ihr gendert!! ☺️✨

  • Pia g
    Pia g 3 months ago

    Wenn ich das sehe bin ich richtig froh in Kiel zu wohnen. In Kiel gibt es echt fast immer ein Radweg und auch eine "Fahrrad Autobahn" die Veloroute, das sollte es auch in anderen Städten geben

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Das klingt ziemlich gut!

  • kabelhalter
    kabelhalter 3 months ago

    Interessante Sendung. Vielen Dank! Mein Auto habe ich aus ökologischen Gründen verkauft. Durch meinen längeren Weg zur Arbeit (eine Strecke 15 km, quer durch die Großstadt) fahre ich ein S-Pedelec. Die Situation ist eine per Gesetz festgelegte Katastrophe! Fahre ich auf der Straße, was vorgeschrieben ist, werde ich täglich mindestens angehupt, von PKW's extra eng überholt (mit gezeigtem "Stinkefinger") und einmal sogar von einem LKW von der Straße abgedrängt. Fahre ich auf dem Radweg (weil ich einfach nur überleben möchte!), werde ich von anderen Radfahrern an der Ampel meist ziemlich rüpelhaft "belehrt" oder von mich überholenden Rennrädern angepöbelt. Mit meinen 60 Jahren sehe ich mich nun wirklich nicht als rücksichtslosen Raser …

  • Karsten Schmidt
    Karsten Schmidt 3 months ago +1

    Radwege sind nicht zwangsläufig zu benutzen! Wenn die Radwege blockiert sind, wenn sie Aufgrund von Schäden oder von winterlichen Bedingungen nicht befahrbar sind - kann man auf die Fahrspur ausweichen - sofern dort Radfahren nicht explizit verboten ist. Ansonsten muss man wohl absteigen und über den Fußweg schieben.....

  • Linda Frs
    Linda Frs 3 months ago +81

    14:53 In Kopenhagen ist Radfahren so sicher, dass man Kopfhörer drin haben, sich beim Fahren selber filmen und in die Kamera sprechen kann - Respekt

    • Christian G
      Christian G 3 months ago

      @koko lores ja da hast du recht kopenhagen ist flach, auch wenn ich mich als karlsruher noch bedingt rausreden kann ;) Habs vermutlich etwas mit Oslo zusammengewürfelt, das wirklich hügelig ist und vllt nicht so ein Rad Paradies ist (wobei Autos für unsere Verhältnisse dort ganz schön beschnutten werden) aber an dem wenigen freien tagen dort, waren es auch in winter recht viele Radler.

    • koko lores
      koko lores 3 months ago

      @Christian G Wo ist es in Kopenhagen bitte huegelig?

    • Florian Meier
      Florian Meier 3 months ago

      @abcdefg Kann ich nicht bestätigen. Die Radwege sind zwar am Land weniger vorhanden, aber im Großen und Ganzen war es OK, wenn auch nicht mit Niederlanden oder Belgien zu vergleichen. Patschen hatten wir nicht. Einzig der Radweg auf das Moens Klint ist mir in etwas negativer Erinnerung: Das war eher eine Mountainbikestrecke und mit beladenem Reiserad ein unnötiges Auf und Ab durch den Wald. Außerdem hat die Insel nur Zufahrten über Radweglose stark befahrene Dämme. Abseits davon gab es aber viele schöne Abschnitte auf ruhigen Seitenstraßen, Radwegen oder Radspuren.

    • Daniel Frey
      Daniel Frey 3 months ago +1

      @Christian G aber wenn in der Sendung über das gefährliche Radfahren berichtet wird, ist es schon albern, das Risiko so mutwillig selbst zu erhöhen. Denn unabhängig davon, ob es erlaubt ist, sollte der gesunde Verstand sich doch fragen, welchen Mehrwert die gezeigten Aufnahmen denn haben - im Verhältnis zum eingegangenen Risiko

    • Christian G
      Christian G 3 months ago +2

      @Alexander Friedrich Kopfhörer auf jedenfall, darf er auch in D ebenso wie Autos die mit geschlossenen Fenstern und evtl sogar extrem lauter Musik fahren.
      Gegen einhändig fahren gibt es afaik auch keine Gesetze, dort bekommst aber in Falle eines Unfalles eine Mitschuld wenn es nicht zu diesen Zeitpunkt notwendig war (oder nicht anders geht da du bsp einarmig bist)

  • Let's Player of the Mind

    Ich kann mir vorstellen wie der unfall mit dem Lkw passiert ist. Ich denk der Lkw hat ausgeholt und der Radfahrer dachte er würde in die Geradeaus-Spur fahren und ist dann neben den Lkw gefahren. Deswegen fahrt niemals mit dem Fahrrad neben einem Lkw und erst recht nicht rechts neben ihm.

  • Max Eigner
    Max Eigner 3 months ago

    Eine Folge fast ohne gehirnamputiertes Gendern! Ich bin positiv überrascht! Weiter so!

  • Marcel Scholz
    Marcel Scholz 3 months ago

    hi,
    super Video.
    ich fahre Fahrrad auch nur am Land auf den Radwegen zwischen den Dörfern gibts eine Menge bei uns und auch ordentlich ausgebaut (Alte Bahnschienen umfunktioniert etc.)
    In der Stadt würde ich bei uns noch fahren aber in den größeren Städten haben wir ja genau das Problem wie im Video zu sehen ist. Hört einfach auf etc.

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Hi, Marcel! Danke für dein Lob! Das hört sich ja richtig gut an bei dir! 😊

  • MrMrKingfisher
    MrMrKingfisher 2 months ago

    12:02 "mehr als ein Radfahrer gestorben" man merkt, dass doch noch Übung braucht, bis "Radfahrende" einfach so drin ist :P
    Tolle Reportage! Ich bin froh in Mannheim unterwegs zu sein. An den meisten Stellen gibt es inzwischen sehr gut ausgebaute Radwege

  • Lou H
    Lou H 3 months ago

    Ich wohne in einer super fahrradfreundlichen Stadt und das sehe ich als großen Luxus 😊

    • STRG_F
      STRG_F  3 months ago

      Richtig gut! 🙌

  • Urmel Ausdemeis
    Urmel Ausdemeis 3 months ago +1

    Ich wohne sehr ländlich und bin von diesem Problem nicht wirklich betroffen.... wenn ich jedoch in grösseren Ortschaften oder Städten (als Autofahrer) unterwegs bin, halte ich den Abstand ein oder aber fahre hinter dem Radler mit ca. 20 kmh... Desweiteren beobachte ich den Verkehr immer mit sämtlichen Spiegeln und ständigen Rund-um-Blicken - liegt wohl auch daran, dass ich sehr lange im Aussendienst war und über ne Mio km gefahren bin...
    Ich persönlich würde mich in keiner Stadt auf dem Rad wohlfühlen! Und ich plädiere hier auch für mehr Rücksicht seitens der Autofahrer und auch höhere Investitionen in die Sicherheit der Radler! Es werden so viele Mio € in sinn- und nutzlose Bauvorhaben und Prestigeprojekte verpulvert (wird seitens des Bundes der Steuerzahler ja immer wieder aufgedeckt) - es wäre schön, hier mal mehr für die Radfahrer zu tun! Immerhin schonen sie die Umwelt!!!

  • DEUS MH
    DEUS MH 3 months ago

    Ich bin sehr aktiver Fahrradfahrer, mit meinem Fixie meist auch so schnell unterwegs wie der Stadtverkehr. Ich hatte das Vergnügen in 5 Großstädten Deutschlands regelmäßig zu fahren. Hierbei hat sich Wiesbaden schon aufgrund der Masse an Autos als fahrradunfreundlichste Stadt herausgestellt.
    Ich hab gelernt, dass ich um meinen Platz auf der Straße quasi kämpfen muss, um nicht über den Haufen gefahren zu werden. Das ergibt ein durchaus recht unterhaltsames Fahrerlebnis wenn man auf den kleinen Adrenalinschub vor der Uni (oder Arbeit) steht. Es ist definitiv nicht angenehm für die meisten so zu fahren. Ich zeige den Autofahrern auch gerne wenn ihr Verhalten nicht klar geht, ob sie schlussendlich was dran ändern weiß ich nicht, aber es hat mir geholfen über die Jahre fast unfallfrei zu bleiben.

    • David luchs
      David luchs 3 months ago

      Fixies sind nicht zulässig im deutschen Straßenverkehr.