Tap to unmute

Hatespeech & Fake News: Zerstört Social Media unsere Demokratie? I 13 Fragen | unbubble

Share
Embed
  • Published on Jun 28, 2022 veröffentlicht
  • Facebook, Twitter, TikTok & Co: Die meisten können sich ein Leben ohne Social Media wohl kaum noch vorstellen. Einerseits können gesellschaftliche und politische Debatten online einfacher losgetreten und soziale Ungerechtigkeiten durch Bewegungen wie und adressiert werden. Andererseits finden wir im Netz Hasskommentare und Radikalisierungen bestimmter Gruppen. Hinzu kommt, dass die Logik der Algorithmen für die Nutzer*innen oft nicht nachvollziehbar ist. Falschinformationen werden meist tausendfach geteilt, bevor sie von den Plattformen entfernt werden - wenn dies überhaupt passiert.
    “Die sozialen Medien sind eine reale Bedrohung unserer Demokratie”, sagen die einen. So wie es gerade läuft, schadeten die Plattformen uns mehr, als dass sie uns nützen. “Nee, Social Media ist eher demokratiefördernd”, entgegnet die andere Seite. Online fänden Stimmen ein Gehör, die in der realen Welt oftmals ungehört blieben.
    Bei 13 Fragen diskutieren wir, ob die sozialen Medien unsere Demokratie zerstören und welche Maßnahmen in Zukunft wichtig sein könnten, um das Netz zu einem demokratischeren Ort zu machen.
    Unsere Gäst*innen:
    Kevin Gallas Mayer, Gründer SUBS
    Hartmut Gieselmann, Redakteur des Computermagazins c’t
    Alexandra Geese, Grünen Politikerin
    Rick, Clip-Sharer
    Niklas Steenfatt, Ex-Facebook Mitarbeiter
    Camila Schmidt, Social Media Aktivistin
    Weitere Quellen:
    www.br.de/mediathek/video/res...
    www.br.de/mediathek/video/res...
    www.ardmediathek.de/video/alp...
    www.zdf.de/kultur/aspekte/zer...
    www.zdf.de/kultur/kulturdoku/...
    www.zdf.de/dokumentation/zdfi...
    www.zdf.de/nachrichten/panora...
    Hier geht's zu 13 Fragen in der Mediathek: www.zdf.de/kultur/13-fragen/s...
    13 Fragen ist ein Format von ZDFkultur. Mehr Infos hier: kurz.zdf.de/HZtF/
    Eine Produktion von Hyperbole.
    Host: Jo Schueck
    Regie / Autor*in: Katharina Lauck, Niels Folta
    Redaktion: Mascha Schlubach, Melanie Schoepf, Katharina Schaar, Anne Sophie Lange, Caroline Weigele, Ina Eckert
    Kamera: Fabian Uhlmann, Michel Gumnior, Taner Asma, Sebastian Lindner
    Licht: Micha Plundrich, Ulrich Kalliske, David Ketel
    Ton: Wladimir Gelwich
    Set Design: Justus Saretz
    Aufnahmeleitung: Laura Obereisenbuchner
    Schnitt: Claudia Sebastian, Suraj Chandran
    Grafik: Marc Trompetter, Rosa Gehlich, Sara-Mae Reif
    Make Up: Jula Höpfner
    Produzent: Bastian Asdonk
    Creative Producerin: Katharina Lauck, Niels Folta
    Produktionsleitung: Saskia Kuhnert
    Produktionsassistenz: Laura Obereisenbuchner
    Formatentwicklung ZDF: Vanessa Olivier, Leonie Steinfeld
    Redaktion ZDF: Stefan Münker
    Produktionsmanagement ZDF: Christiane Alsfasser
    Social Media Redaktion ZDF: Laura Díaz, Judith Aretz
    Online Redaktion ZDF: Anna Ernst

Comments • 2 760

  • Nils
    Nils 5 months ago +2605

    Ich bin ein einfacher Mann. Ich sehe Rick, ich klicke.

  • JACKUAR
    JACKUAR 5 months ago +4064

    Bin richtig neidisch auf Rick. Der Typ ist ganz normal er selbst und ich hab so das Gefühl, dass der sich kein Kopf macht, ob ihn jemand scheiße findet, was wahrscheinlich kaum jemand tut.

    • soumaro_bakura
      soumaro_bakura 28 days ago

      Ist doch easy

    • Carlelal
      Carlelal Month ago

      @Climate Change doesn't bargain aus dem Wissen was ich aus dem Spacefrogs Video dazu entnommen habe, weiß ich dass das nicht wirklich stimmt

    • Seg Ka
      Seg Ka 3 months ago

      Ich sehe da eher eine Schere öffnen. Durch zunehmende Cancel-Culture sind immer mehr Leute sehr vorsichtig, wie sie sich zu Themen positionieren. Auf der anderen Seite stehen aber immer mehr Leute, die zunehmend schamlos sind und meinen, alles ablassen zu können, weil es ihr demokratisches Recht sei. In der Trump-Ära konnte man das Phänomen deutlich erkennen.
      Bezogen auf Rick würde ich sagen, dass er einfach weiß, dass er mehr Fans hat als Gegner. Warum soll er sich ändern?

    • Nyuky
      Nyuky 3 months ago

      @Frank Baker Der unterschied ist, Rick ist es. Du kannst Rick nicht mit Fynn vergleichen.

    • KayanoLIVE
      KayanoLIVE 4 months ago

      @Frank Baker ohje

  • Klanenwa
    Klanenwa 5 months ago +2008

    Freut mich, Rick hier zu sehen. Er passt m.M.n sehr gut rein und wirkt auch sonst auf seinem Kanal bei politischen und Gesellschaftskritischen Themen souverän und teilt vernünftigen Ansichten. Natürlich mit viel Humor aufgearbeitet aber ich finde es wie gesagt einfach schön, ihn auch hier sehen zu können.

    • Impossible Physix
      Impossible Physix 2 months ago

      @Digi Toux sehr autoritär. Ich dachte man soll anderen nicht vorschreiben wie sie zu schreiben haben

    • Impossible Physix
      Impossible Physix 2 months ago

      @Digi Toux willst du jetzt vorschreiben wie man zu schreiben hat?

    • ThePixel1983
      ThePixel1983 4 months ago

      @Cervantes Baptist 🙄 Nochmal auf Deutsch: "Pure Logik" ist keine Quelle.

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 4 months ago +1

      @ThePixel1983 deinen Bro Code kannst du für dich behalten!!!

    • ThePixel1983
      ThePixel1983 4 months ago

      @Cervantes Baptist Quelle: "Trust me, bro!"

  • Balendina Vhvk
    Balendina Vhvk 5 months ago +313

    Ich muss ganz klar sagen, dass der Moderator seine Sache wirklich gut macht!
    Er hört sehr aufmerksam zu, beobachtet alle Beteiligten und fasst deren Aussagen komprimieret und sachlich zusammen.
    So stelle ich mir tatsächlich einen Moderator in einer Diskussion vor.

    • Lucy Antropov
      Lucy Antropov 23 days ago +4

      Da kann ich dir nur zu stimmen, ich hab paar folgen von 13 fragen geguckt und gemerkt das der Typ voll in seiner Rolle ist und ganz genau weiß was man ansprechen muss, leider ist das bei der Frau in anderen Videos nicht so, sie ignoriert manchmal Aussagen einfach oder unterbricht eine Diskussion obwohl diese Grad am wichtigsten ist, weil etwas erklärt wird was nicht so gemeint war und dann wird das einfach stehen gelassen, deshalb freu ich mich immer wenn eine Folge mit dem Herr Moderator kommt

  • Darth Theron
    Darth Theron 5 months ago +822

    True Story: Ich hätte das Format nicht gefunden ohne Algorithmus

    • a dud
      a dud 4 months ago +1

      True Story: Ohne Algorithmus läuft dein Computer nicht.

    • René
      René 4 months ago +1

      Wurde mir einfach so vorgeschlagen schau einfach mehr Politik basierte Videos

    • Darth Theron
      Darth Theron 4 months ago +4

      @Egooist True: aber war glaub ich auch nicht der Anspruch, ansonsten hätte man das thema erstmal von einem Experten ausführlich erklären müssen damit über Clustering etc geredet wird.

    • Egooist
      Egooist 4 months ago +13

      True Story: Es wurde mehr die Monopolisierung der sozialen Medien, die umfassende Datensammelwut der Konzerne & die Intransparenz der Algorithmen kritisiert als die Algorithmen an sich.

    • Alexan Der
      Alexan Der 4 months ago +13

      @unbubble Es war der Algo, nicht er. Also bedankt auch beim großen bösen Konzern 🤷‍♂️

  • Nicolas Bracht
    Nicolas Bracht 5 months ago +682

    Den Kompromiss den Rick vorgeschlagen hat, mit dem de-/ aktivierbarem Algorithmus finde echt gut. Dann am besten nochmal sowas wie ein "Anti-Algorithmus" wo dann eher Sachen vorgeschlagen werden die nicht in meiner Bubble sind um zu gucken wie die andere Seite so denkt.

    • FredlFesl
      FredlFesl 2 days ago

      Vorallem würde der Anti-Algorithmus dich zuscheißen mit Sachen, die dich gar nicht interessieren.

    • Arne
      Arne 2 months ago +1

      @Vincent Loeben Du hast damit wundervoll gezeigt, dass der Markt Grenzen haben muss: Was der Markt nicht regeln kann, darf nicht über den Markt geregelt werden. Da muss sich der Markt dann verpissen.
      (wobei eine Hybridlösung meist besser funktioniert: Regulierungen, die dafür sorgen, dass für die Gesellschaft positive Lösungen das sind, über das sich Geld verdienen lässt - der Hand-Off Ansatz, der seit Jahrzehnten gegenüber großen Tech-Konzernen gefahren wird und zu massiven Monopolen geführt hat, war und ist ein Fehler; Heutzutage liefert Google mit Android den eigenen Browser als Grundlage des gesamten Internet aus - Microsoft wäre für das gleiche Verhalten mit Windows und IE mal fast zerschlagen worden)

    • Vincent Loeben
      Vincent Loeben 2 months ago

      @Arne das ist meist so, aber Unternehmen sind halt profitorientiert, so ist unsere gesamte Welt strukturiert. Und das ist gut so, der Staat muss dann die Rahmenbedingungen des freien Marktes abstecken und sich dann verpissen.

    • Arne
      Arne 2 months ago

      @Vincent Loeben Und Profitmaximierung ist oft im Widerspruch zu dem, was gebraucht würde, damit die Plattform möglichst nützlich für ihre Nutzer ist.

    • Vincent Loeben
      Vincent Loeben 2 months ago +1

      Denkfehler, ein Algorythmus ist nur Mathe, er kann ohne Probleme eine Mischung von Inhalten anzeigen. Es bringt halt nicht soviel Aufmerksamkeit = Werbung = Money.
      Diese Monsteralgorythmen sind auf Machine Learning gebaut um Profit zu maximieren.

  • vegane lobbyhoe
    vegane lobbyhoe 5 months ago +567

    Ich freu mich richtig, Rick in diesem Format zu sehen. Sowohl auf dem eigenen Kanal als auch hier sympathisch und selbstbewusst. ☺️☺️

    • Nezz
      Nezz 4 months ago +3

      @Cervantes Baptist So wie du zu keiner Diskussion in den Kommentaren irgendwas beiträgst und außerdem ist er kein Teil der "Gen Z".
      Hör auf zu trollen oder ein Boomer zu sein, falls du all das ernst meinst. Legit einfach nur peinlich.

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 4 months ago +1

      @Denis Akcay er hat zu nichts in der Diskussion beigetragen, außer dumm auszusehen und eine Fresse zu ziehen, typisch Gen Z!!! 😡

    • Denis Akcay
      Denis Akcay 4 months ago +2

      @Cervantes Baptist Könntest du doch bitte damit aufhören, immer wieder den Selben Kommentar in einen Kommentarverlauf, welcher mehr als zwei weitere Antworten hat zu spamen?
      Was du hier an den Teilnehmern bemängelst, was anscheinend null (welche man im Übrigen ausschreibt) zur Diskussion beiträgt, hat einzig und allein den Effekt, die Teilnehmer ohne standfesten Punkt oder sonstige Belege zu verleumden und eben nicht deine Meinung, mit deinen nicht vorhandenen Argumenten zu diskreditieren. Du selbst trägst damit nicht nur null zur Diskussion bei, du trägst mit deiner Rhetorik nämlich dazu bei, gezielten Populismus gegen die diskussionsführenden Personen zu verbreiten, anstatt (wie von dir gewünscht) deine Meinung mit Argumenten zu erklären und diese, den Argumenten der Gegenseite entgegen zu stellen. Hör also auf dir selbst eine Grube zu graben und lass es jeden hier ins Lächerliche zu ziehen, wenn du nicht den Ergeiz hast ein Teil dieser Diskussion zu sein.

    • Jonas Schröter
      Jonas Schröter 5 months ago

      @leo ? Meinst du wegen der Rassismus Debatte? Ja, in diesem Ausmaß war es am Thema vorbei, ganz einfach.

    • leo
      leo 5 months ago

      @Jonas Schröter genau weil das ist ja 0 relevant für das Thema....

  • ARTEde
    ARTEde 5 months ago +1046

    Wir können beide Seiten gut verstehen - was das Problem ja gerade so vielschichtig macht. Wir lieben den Austausch mit unserer Community hier auf Clip-Share, müssen uns aber natürlich auch mit Hasskommentaren, Bots und Trolls auseinandersetzen. Danke für die interessante Diskussion!

    • Ꮍuթթ
      Ꮍuթթ Month ago +1

      @Prinzessin Tini Krieg in der Ukraine: „Es ist ein Weckruf für die liberale Welt“
      Im Sog der Lügen, wie Rechtsextreme/ Verschwörungsideologen/ Schwurbler Hass säen.
      Die sozialen Medien sind das Internetphänomen des dritten Jahrtausends schlechthin.
      Dazu zählen Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, Twitter, XING, LinkedIn, Clip-Share und viele andere.
      Die sozialen Medien haben rechte Gewaltausbrüche begünstigt und begünstigten zudem die Entstehung und Verbreitung von Bedrohungsmythen, die richtungssuchenden Wutbürgern eine Orientierung anbieten, denn Rechtsextreme Querdenker und Verschwörungstheoretiker lassen sich durch Wahrheiten nicht ablenken!
      Im Sog der Lügen, wie Verschwörungsideologen Hass säen...
      Wenn die Rechtsextremen, Verschwörungstheoretiker, Querdenker, Realitätsverweigerer, Schwurbler und Wissenschaftsfeinde sich durchsetzen, dann hält das Mittelalter Einzug in unsere Politik.
      Generell gilt:
      Rechtsextremisten, Putinbots und OstTrolle lehnen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ab und wollen − auch unter Anwendung von Gewalt − ein autoritäres oder gar totalitäres staatliches System errichten, in dem nationalistisches und rassistisches Gedankengut die Grundlage der Gesellschaftsordnung bilden sollen.
      Faschisten, Rechtsextremisten und OstTrolle lehnen unsere Verbündeten wie NATO, USA, EU und unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ab.
      Massenmörder plutin unterstützt Demokratiespalter, Rechtsextreme und Populisten in Westeuropa, zum Beispiel in Deutschland Afd, in Frankreich Front national oder in Österreich die Fpö, Hauptsache rechtsextrem. Ziel ist, daß wir unsere Verbündeten wie EU und NATO und unsere freiheitliche Demokratie verlieren. (wie die ddr früher, ein Satellitenstaat RuZZlands)
      Damit hätte Plutin und deutsche Rechtsextreme, Putinbots und OstTrolle ihr Ziel erreicht:
      Ein schwaches Europa, separiert von unserer starken NATO und an RuZZland ausgeliefert.
      *^^Das ist der feuchte WUNSCHTRAUM massenmörder putins.*
      --------------------------------------------------------------------------------------------
      Traurig, dass es so viele einfältige Menschen gibt, die absurde Verschwörungstheorien für ihre Wahrheit halten und keine andere Infos zulassen. Diese Vollpfosten sind im Tellerrand ihres eingeschränkten Horizonts gefangen.
      Wie sagte neulich Einer treffend:
      Verschwörungstheoretiker lassen sich durch Fakten/ Wahrheiten nicht ablenken.🤣
      Unter Verschwörungsgläubigen, Rechtsextremen, Schwurblern wie Corona-Leugnern,
      ist die Verschwörungstheorie, "The Great Reset" - "Der große Umbruch", der HIT.🤣
      Die These: Unter der Überschrift "The Great Reset" plane eine globale Finanzelite eine neue Weltwirtschaftsordnung und begründe das durch die Covid-19 Pandemie.🤣🤣
      Die Verschwörungserzählung hat Einzug in den aktuellen Bundestagswahlkampf gehalten. Parteien wie die AfD und Direktkandidaten wie Hans Georg Maaßen versuchten damit laut Experten, die liberale Demokratie zu delegitimieren.
      Die Partei AfD steht wohl für Alternative für Dummköpf, da muss man sich über Nix wundern, nur leider ist die Verleugnung von Covid19 stark ansteckend und tötet mehr als nur den Nerv.
      Jaja, die Verschwörungsmythen der Trolle sind bekannt, träumt weiter in eurer Unbedarftheit😂😂😂
      Vollpfosten vereinigen sich‼😞 .........
      Wie Luckes AfD von den Nazis, wurden auch die Querdenker von rechten Nichtdenkern gekapert.
      An die vernünftige Mehrheit: ☀💖👍 ☀🌻👭🙌💞HERZLICHEN DANK👌🏻 und bleiben Sie 😷 FIT😷

    • SUPERSOJA !
      SUPERSOJA ! 4 months ago

      Juckt

    • KitsuneHB
      KitsuneHB 4 months ago

      Dafür gibt es aber auch ganz viel Liebe für euch, weil ihr so tolle Dokus habt. :)

    • DJEntroP
      DJEntroP 4 months ago

      @Monolith V arte ist öffentlicher rundfunk

    • FugelKusch
      FugelKusch 4 months ago

      @Ollis Lernstudio In Zeiten, in denen Begriffe umgedeutet werden um so in einer Diskussion die Deutungshoheit zu erlangen, sind diese Dinge sehr wichtig.

  • Niklas Steenfatt
    Niklas Steenfatt 5 months ago +1479

    Hoffentlich wird die Folge trotz mangelndem Hass von den Algorithmen gepusht! Danke für die Einladung, hat Spaß gemacht! :)

    • Un Real
      Un Real 4 months ago

      @Monsters Kriech aus seinem Arsch wieder raus

    • T. N.
      T. N. 4 months ago

      True. Habe nach Hass gesucht und bin hier gelandet.

    • Drakkari Z.
      Drakkari Z. 5 months ago

      Kein problem das lässt sich ändern..
      HASShasshasshasshasshassböseböseböse ich bin empört, also das ist ja wohl.. un..er..hört.. ein absolutes NO..GO..
      apropos Polarisierung.. gönnt euch mal die Videos von den spacefrogs bzgl. funk x) Was ich vor kurzem erst rausgefunden hab.. man kann den youtube algorithmus "trainieren".. wenn du die Nase voll von bestimmten Themen hast die dir vorgeschlagen werden.. dann klick auf die 3 Punkte u. wähl "kein interesse".. kann paar tage dauern.. aber irwann, wird das nimmer gepusht.. ich war echt überrascht wie in meinen Shorts jetzt nurnoch positive Posts drin warn, kein Trashtalk, kein Clickbate, kein e Sexualisierung, kein "die wahrheit über firma xy" scheiß, etc.

    • AngoMB
      AngoMB 5 months ago

      Du hast die Diskussion aufjedenfall bereichert 👍🏻

    • huben_1337
      huben_1337 5 months ago +1

      @Dr. Fistus Es zwingt dich niemand diese Platformen zu nutzen, die Diskusion ist unnötig. Es gibt haufenweise freie Alternativen.

  • Tomoyo Sakagami
    Tomoyo Sakagami 5 months ago +454

    Okay, ich gebe auch zu, dass ich hier wegen Rick draufgeklickt habe.
    Allerdings habe ich auch schon andere Folgen von 13 Fragen geguckt, weil ich diese Sendung gut finde und Diskussionen und Meinungsaustausch auf so ner Ebene mehr denn nötig in unserer Gesellschaft ist 🙂

    • Wolfgang Amadeus Mozart
      Wolfgang Amadeus Mozart 5 months ago

      Same XD

    • Jonas Schröter
      Jonas Schröter 5 months ago +14

      @Cervantes Baptist Kollege du kommentierst bei jeden Rick Kommentar das selbe.

    • Lia 1b
      Lia 1b 5 months ago

      Same

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +2

      Der hat quasi 0 zur Debatte beigetragen und man hätte ihn auch mit einer Eiche ersetzen können!!!

    • Effy
      Effy 5 months ago +3

      Same 🙈🙈🙈

  • M1sterP1nk
    M1sterP1nk 5 months ago +313

    Ein Hauptproblem mit Social Media ist glaube ich, dass unsere Gesellschaft noch nicht gelernt hat mit dieser neuen Kommunikationsform als Ganzes um zugehen. Es besteht die Gefahr das sich Parallelgesellschaften bilden und man dazu in seiner Bubble bleibt. Da haben die Algorithmen durchaus mit Schuld dran.
    Wir müssen einfach noch lernen damit umzugehen. Es gibt wie im Video schon gesagt viel Positives aber nun mal auch einiges Schlrehtes.

    • Nerdy Darkness
      Nerdy Darkness 4 months ago

      ​@psycho profet Eben. Früher war dieses Phänomen auf den eigenen Dunstkreis beschränkt. Abends am Stammtisch inner Kneipe oder auf der Arbeit, wo man in beiden Fällen mit Menschen "vom gleichen Schlag" zusammen hing.
      Nun dürfen eben jene Menschen ihre Ideen, Gedanken und Meinungen im Internet heraus posaunen - und auf einmal kriegt das Ganze einen tollen, hippen Namen und wird zum Problem deklariert.
      Das eigentliche Problem ist aber ein gänzlich anderes - und das hast du gut beschrieben. Kurz zusammengefasst: Fehlende Medienkompetenz. Die wäre auch schon früher zu Zeiten von Zeitung, Radio und TV nötig gewesen, aber da war der "Leidensdruck" der Gesellschaft nicht groß genug.
      Heute haben wir zwei Generationen (Boomer + X) die davon überhaupt keine Ahnung haben und die Folgegenerationen, deren Wissen darin sich eher auf dem Niveau der "Straßenschläue" befindet.
      Letztendlich müssen wir als Gesellschaft aber vor allem als Individuen endlich anfangen zu wachsen um den Möglichkeiten und der Verantwortung im Umgang mit dieser Technologie gerecht zu werden.
      Un um den Bogen zum Video zurück zu spannen: Nicht soziale Medien sind eine Gefahr für die Demokratie - sondern der Mensch selbst - ebenso wie es nicht die Schuld des Hammers ist, dass Nägel krumm ins Holz geschlagen werden.

    • psycho profet
      psycho profet 4 months ago

      Also meiner Meinung nach light das Problem nicht an den sozialen Medien sondern daran das sehr viele Menschen einfacher nicht wissen wie man sich eine eigene Meinung bildet oder wie und wiso man eine richtige Diskussion führt. Sie wollen keine neuen Erkenntnisse sondern wollen Recht haben, ihre Meinung ist zu ihrem Statussymbol geworden und das ist das Problem das viele Menschen andere Meinungen nicht Respektieren können und nicht offen dafür sind. Das ist aber im Internet genau so ein Problem wie in der "echten Welt".

    • Jeniffer
      Jeniffer 4 months ago

      @based Chad was ist für dich Mainstream? Klingt, als würdest du unserer deutschen Regierung eine extreme antirussische Propaganda vorwerfen.

    • Nerdy Darkness
      Nerdy Darkness 5 months ago

      @Emiliano Zapata Jo bei nur vier Kommentaren muss man ja auch nur etwas das Hirn anschalten um alleine schon aus dem Kontext heraus nachvollziehen zu können, worauf sich bezogen wird. Du wirfst mir Arroganz vor und versuchst hier mit Arroganz zu kontern - womit du dich eigentlich nur selbst frontest :)
      Auf den Rest gehe ich nicht mehr gesondert ein, da mein vorheriger Kommentar deine Argumentation schon aushebelt. Kleiner Tipp, es geht um: "Nur weil ein Begriff erst ab einer gewissen Zeit definiert wird, heißt es nicht, dass es dieses Phänomen vorher nicht gab." - auch kann ein solcher Begriff auch in einem von der Definition abweichenden Kontext existieren.
      Du obliegst dem Trugschluss, dass eine Begriffsdefinition absolut ist - das ist aber nicht korrekt. So funktioniert Sprache nicht. Wir benutzten die wenigsten Begriffe in ihrer ursprünglichen Definition.
      Aber in einem Stimme ich dir zu. Eine Diskussion ist sinnlos. Da du nur auf deine Definition beharrst und es dabei ablehnst, einen Sachverhalt auch mal weiter zu denken. Abstraktionsvermögen spielt da eine große Rolle. Aber das kann halt leider nicht jeder.
      Von daher wünsche ich dir ein schönes Restleben :)

    • Nerdy Darkness
      Nerdy Darkness 5 months ago

      @TH1103 auf dem Land durchaus. In der Stadt hatte man da schon eher eine Durchmischung an Bubbles.

  • Anna G
    Anna G 5 months ago +179

    Ich hatte teilweise das Gefühl, dass die Seiten etwas aneinander vorbei reden. Selbstverständlich ist die Idee der Demokratisierung der Gesellschaft durch einen echten globalen Marktplatz, quasi Demokratie nach der ur-griechischen Idee, großartig und bringt uns weiter. (Dafür standen Camila und Rick zurecht!) Dennoch ist es höchst problematisch, dass die Macht darüber bei monopolisierten, profitorientierten US-amerikanischen Unternehmen liegt, über die wir als EU letztlich wenig Entscheidungsgewalt haben.
    Trump wäre ohne social media niemals Präsident geworden.

    • Johann
      Johann 4 months ago

      Sie sagen Trump wäre ohne Social Media niemals Präsident geworden. Man muss ihm zugutehalten, dass das Tool den Demokraten auch zur Verfügung stand. Die USA sind ein geteiltes Land, Trump ist da nur das Symptom. Eine weitere Fusionierung der Social Media Konzerne siehe ich auch kritisch, man hätte damals vielleicht WhatsApp und Instagram getrennt halten müssen, um eine Vielfalt aufzubauen. Aber ist ein Truth Social besser als Facebook, nur weil es kein riesiger Konzern ist?

    • Winkeladvokat & Partner
      Winkeladvokat & Partner 4 months ago

      @Crispy Das Programm des ÖR ist kein Naturgesetz. Weder die Erhaltung von Regionalsendern, das massive Angebot von Radiosendern oder die Live-Rechte für Sportveranstaltungen. Um nur mal einige zu nennen, die vermeintlich dazu beitragen, dass wir Demokratie atmen.
      Die ÖR hätten genug Geld, um so etwas zu stemmen.
      Sie machen es aber nicht, weil die Aufrechterhaltung und Verwaltung einer scheinbar alternativlosen ÖR-Medienwelt viel zu bequem ist.
      Man zeigt lieber wieder auf privatwirtschaftliche Unternehmen. Das hatten wir alles schon in 90ern und den 2000ern. Nur dass man da den Finger auf das private Fernsehen gerichtet hat. Was glauben Sie wäre wohl die Reaktion der ÖR, wenn ein privater Sender die kompletten Rechte an der Fußball WM 2022 hätte? Es gebe dann eine moralische Grundsatzdiskussion, zu der man eine klare Meinung hätte. Dann ginge die Debatte nicht nur ums Boykottieren, sondern schon um das Übertragen eines solchen Events, weil da natürlich das Problem liegt.
      Ist nur eine Vermutung und ich schweife ab.
      Aber die Diskurs-, Verschleierungs- und Selbstverteidigungsstrategien des ÖR sind ständig gleich.

    • Crispy
      Crispy 4 months ago

      @Winkeladvokat & Partner wie sollen die öffentlich rechtlichen die nicht mal ein Tagesprogramm spannend gestalten können für Millionen von Nutzern Stundenaktuelle spannende Nachrichten, geschweige den Serverinfrastruktur und die Aufrechterhaltung dieser Dienste für die Zukunft.

    • Haglasu
      Haglasu 5 months ago

      Deutsche, öffentlich-rechtliche soziale Netzwerke. Wie wär das?

    • Christian
      Christian 5 months ago

      Die ur-griechische Idee hätte sich im Grabe rumgedreht, wenn sie sieht, was wir glauben, dass Demokratie ist. Dort ging es nämlich um kleine autonome Einheiten und hatte absolut nicht mit großen Konstrukten zu tun. Diese wurden ganz bewusst durch ihre Anfälligkeit gegen Korruption abgelehnt. Ab einer bestimmten Größe fallen große Konstrukte an zu verbrechen, unweigerlich.

  • Hiecchi
    Hiecchi 5 months ago +183

    Nachdem ich das Video endlich komplett gesehen habe, möchte ich gerne noch erwähnen das "Fake News, Hate Speech etc." auch als Grund genutzt werden um Zensur zu betreiben. Deswegen ist die Regulierung eher ein problematisches Thema, da , wie Rick schon sagte, Überregulierung der Meinungsfreiheit schaden kann. Ich möchte gerne darauf verweisen, das bestimmte Länder nämlich diese Gründe nutzen um zu "regulieren" und wir in Deutschland das als Zensur sehen, so wie andere Länder uns Zensur vorwerfen. Es ist in der Tat ein schwieriges Thema, ein Problem unserer heutigen Zeit die viel weiter in der Zukunft ist die wir mir den aktuellen politischen System nicht lösen werden. Man müsste ein internationales Gremium dazu haben oder ein Regelkatalog der für alle Nationen gilt, statt für jede Nation ein eigenes zu erstellen.

    • bla blup
      bla blup 4 months ago

      @ManBitesDog Ich fand ihre Überzeugung amüsant 27:50. Vor ein paar Jahren hat die USA hier noch alle Bürger ausspioniert. Aber sie denkt ernsthaft das wenn die EU etwas möchte, dann wird sich die USA daran halten ? :D
      Auch diese EU Regulierung, das sie alle Bilder die ich Privat auf dem Handy verschicke scannen wollen. Und automatisiert für die Verbrechensbekämpfung nutzen wollen, halte ich für sehr fragwürdig.

    • Lego Las
      Lego Las 5 months ago

      @Ed Gar Das ist so ein generelles Problem. Das Konzept "Privatsphäre" ist im Internet auch merkwürdig. Wer öffentlich auf Twitter postet, der macht das ja in einem mehr oder weniger öffentlichem Raum. Im Internet, klar, aber dennoch öffentlich. Dass man da nun ein Recht auf Anonymität haben soll, finde ich etwas merkwürdig. Wenn ich mitten auf dem Marktplatz mit Maske irgendwelchen Nonsens rumschreie, dann kann ich das, solange ich niemanden belästige. Nur im Zweifel muss ich der Polizei halt auch meine Identität geben können. Es muss nicht jeder Passant wissen, wo ich wohne, nur falls irgendwas rechtliches ist, muss ich halt identifizierbar sein. Ebenso auf Social Media - falls was ist, sollte eine Identität hinter dem Accounts irgendwo vermerkt sein (statt wie momentan, wo man entweder über die IP etc. geortet und identifiziert werden kann, oder einfach nicht auffindbar ist).
      Würde Online-Scams auch deutlich umständlicher machen.

    • Lego Las
      Lego Las 5 months ago

      Freie Meinungsäußerung - ja, Anonymität - nur begrenzt. Das scheint mir die sinnvollste Lösung. Wer in eine Bubble will, kommt da auch rein. Nur ab einer gewissen Größe sollte Anonymität nicht mehr der Standart im Internet sein, damit Leute, die gesellschaftsschädigend sind, auch schnell identifiziert werden können (und damit meine ich jetzt nicht Klarnamen-Pflicht o.Ä., sondern einfach nur, dass jeder Account in einem größeren Netzwerk klar einer ID zugeordnet werden kann - dann ist jedem klar, dass man für Lügen, die man verbreitet im Zweifel selber haftet). Ggf. könnte man noch anonyme Accounts zu einem gewissen Maße erlauben (e.g. für Whistleblower etc. - aber die sollten halt nicht die Möglichkeit haben, viel zu posten, weil man so nur wieder trollen Tür und Tor öffnet).

    • Cpu Killer
      Cpu Killer 5 months ago

      Fake News und Hate speech sind auch nur Probleme weil man so sehr in einer Bubble gefangen wird. Wenn du ein, zwei Posts mit Fake News in deinem Feed hast, ist das relativ egal. Wenn du allerdings in eine Bubbles gerutscht bist wo du nur noch diese Fake News siehst hast du ein Problem. Dann fängt man nämlich auch an den normalen Medien zu misstrauen, weil ja "alle auf der Plattform" einer anderen Meinung als die Mainstream Medien sind. Zumindest sieht es für dich so aus, da du nur die entsprechenden Posts in deinem Feed hast.
      Also: Bubbles aufbrechen hilft gegen Fake News. Und Hate speech kommt dir auch weniger schlimm vor, wenn deine Posts nicht so gefiltert werden, dass du das Gefühl hast alle seien gegen dich oder dein Idol.

    • black_Ninja
      black_Ninja 5 months ago

      @Cervantes Baptist
      Spammen ist nicht erlaubt

  • MagSun
    MagSun 4 months ago +77

    Das Dilemma:
    "Solche Leute auszuschließen ist undemokratisch!" und "solchen Leuten darf man doch keine Plattform geben!"

    • ggsjags
      ggsjags 4 months ago +3

      @Cordelia Wagner Hardliner werden niemals überzeugt werden. Aber wenn Hardliner in der Öffentlichkeit für ihre Einstellung kritisiert oder ausgelacht werden, gibt es weitaus weniger Mitläufer.

    • Nini Blubku
      Nini Blubku 4 months ago

      @Reb el Donald Trump hat halt gegen die AGB von Twitter verstoßen und wurde halt gebannt, was ich ziemlich demokratisch finde. Oder denkst du Politiker sollten über den AGB stehen?

    • Cordelia Wagner
      Cordelia Wagner 4 months ago +1

      Es gab schon immer Leute die sind durch sachliche Argumente nicht erreichbar sind.

    • TheEzicOrder
      TheEzicOrder 4 months ago

      ​@Reb el Es gibt keine legale oder illegale Meinung. Darf es nicht geben. Eine Meinung illegal zu machen, also strafbar und verurteilbar durch den Staat ist dystopisch.
      Das GG der BRD sieht ja auch nach Art. 5 vor, dass jeder das Recht hat seine Meinung frei zu äußern.
      Das bedeutet aber nicht, dass dies nicht sozial geahndet werden kann (also ohne Staatsintervention).
      Das ganze stellt allerdings auch gewisse Probleme dar, da eine Meinung keine Behauptung falscher Tatsachen entsprechen darf. Das Problem dabei ist, dass eine Tatsache auf Axiomen beruht, die man nunmal nicht als Wahr oder Unwahr beweisen kann.
      Demnach gilt in der BRD der "Grundsatz der Wissenschaft" (so nenn ich das jetzt mal). Es ist also dann eine Tatsache, wenn es nach der Wissenschaftlichen Methode beweisbar ist. Die Wissenschaft hat dabei sehr simple Axiome, wie zum Beispiel den Erkenntnissatz nach Descartes: "cogito ergo sum" (Ich denke, also bin ich) und die Logikgrundsätze.
      EDIT: Als kleine Klarstellung: Menschenverachtende Aussagen (wie z.B. Volksverhetzung und Rassismus) werden nicht als Meinung verstanden, demnach gibt es also auch Sätze die wie Meinungen formuliert sind, aber es quasi nach geltendem Recht nicht sind. Die drei Grundprinzipien der BRD (Die Würde des Menschen, das Demokratieprinzip und das Rechtsstaatsprinzip) stehen quasi über allem.

    • Reb el
      Reb el 4 months ago +18

      Kein Dilemma. Eine gute Demokratie muss alle (legalen) Meinungen aushalten können. Nur wenn man schlechtes auf einer großen Plattform widerlegt, lassen sich andere eventuell auch überzeugen. Meinungen öffentlich zensieren führt dann zu Gruppen, die sich in z. B. Telegram untereinander austauschen. Hier gibt es dann keine Kritik und nur Bestätigung der Wahnvorstellungen. Anstatt solche Leute in immer schwieriger zu verfolgende Foren und Apps zu drücken, könnte man sie auch in Grund und Boden diskutieren. Nur der ÖRR macht ja nicht einmal gerne Talkrunden mit Menschen, die nicht von vorn herein zu großen Teilen einer Meinung sind.

  • Kayla Read
    Kayla Read 5 months ago +62

    Ich hätte gerne einen „Unbubble-Button“, den ich von Zeit zu Zeit betätigen könnte. Das würde mir schon sehr helfen. So muss ich mich ständig und wiederholt selbst aus dieser Blase holen. Machbar, aber mühsam!

    • Keke_S
      Keke_S 16 days ago

      Kann empfehlen einen zweiten Account zu erstellen. Ich habe aufgrund Arbeit und mehrerer Hobbys mehrere Accounts und jeder Account spielt mir komplett unterschiedliche Inhalte aus. Es entsteht dann natürlich je Account eine bubble, aber man kriegt zumindest so mehr mit :)

    • unbubble
      unbubble  4 months ago +1

      Hi Cordelia!
      Das ist eine echt interessante Herangehensweise. Danke, dass Du das mit uns geteilt hast. 💙

    • Cordelia Wagner
      Cordelia Wagner 4 months ago +4

      Ich folge Kanälen die ne ganz andere Meinung als ich haben. So bekomme ich verschiedene Ansichten mit.

  • Tadokiarika
    Tadokiarika 5 months ago +111

    Eine hochregulierung wäre doch auch höchst undemokratisch. Stellen wir uns mal vor, die Politik darf vorgeben, was in social media beliebt ist und was nicht 🤷🏾‍♀️
    Demokratie hat eben immer viele verschiedene Meinungen und das muss man akzeptieren. Klar sollten die Algorithmen transparenter sein, aber content zu regulieren und der Politik die Macht zu geben, zu entscheiden, was im Trend ist und was nicht ist mindestens genau so schlimm wie wenn man es die platformbetreiber machen lässt.

    • paul_
      paul_ 4 months ago

      DDR vibes

    • TheNilusss
      TheNilusss 5 months ago

      @K 07 Schwierig ist zu entscheiden welches Video politisch ist und welches nicht. Aus der Natur der Kriminalität heraus würde man dann noch mehr radikalisierende politische Inhalte finden, da nicht radikalisierte politische Inhalte meist ordnungsgemäß geflaggt wären und damit verborgen und die radikalen Inhalte über irgendeine mögliche Backdoor durch den Algorithmus verbreitet werden würden. Wenn der Algorithmus dann durch Schlagworte im Inhalt den Inhalt einschätzen würde, würden auf einen Schlag sehr viele Inhalte verborgen werden und die Radikalen Inhaltersteller würden fleißig synonyme entwickeln, damit sie weiterhin gute Reichweite haben.
      Beste Lösung ist es so zu lassen wie es ist und auf die Schwarmintelligenz der Menschheit zu setzten, beliebte Meinungen verstärken sich eben und unbeliebte Meinungen flachen über Zeit ab.

    • Tadokiarika
      Tadokiarika 5 months ago +1

      @Schnarch Schlaf mehr als relativierungen hast du nicht? Da sieht man, was passiert, wenn man nur noch einseitige Sichtweisen bezieht 🤷🏾‍♀️ Merkwürdige verallgemeinerungen und verdrehte Tatsachen.

    • Schnarch Schlaf
      Schnarch Schlaf 5 months ago

      @Tadokiarika ...für dich sicher, verständlich wenn man noch so jung ist.

    • Tadokiarika
      Tadokiarika 5 months ago

      @Schnarch Schlaf was? Das ist auf so vielen Ebenen einfach nur Unsinn 😂🤡

  • Lxn A
    Lxn A 5 months ago +169

    Wirklich coole Folge! Ich muss aber sagen, dass gerade Frau Schmid sich ihre Meinung sehr schön redet und nichts zum Diskurs beiträgt. Gerade die Mobilisierung rechter bubbles ist doch genau das was indirekt auch gemeint ist, denn nicht nur Rechte sehen nur ihre bubble sondern auch die Linken. Das ist ja eben der Punkt. Auf jeder Seite bleibst du nur auf deiner Meinung um möglichst viel Zeit auf einer Plattform zu verbringen. Wenn ich auch Twitter nur linke Meinungen like werden mir nur linke angezeigt, genau wie bei TikTok und ja, auch bei insta. Ich weiß ja nicht welches Social Media sie benutzt, aber im Normalfall ist Meinungsvielfalt eher ein Fremdwort

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +1

      @echinas cetan ein Rassenkundler par excellence

    • echinas cetan
      echinas cetan 5 months ago +3

      in jeder folge ist ein rassen-aktivist dabei.

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +2

      Own Bubble Syndrom!

    • ManBitesDog
      ManBitesDog 5 months ago

      @Don't worry, it's going to be alright Inwiefern impliziert der Titel das?

    • Don't worry, it's going to be alright
      Don't worry, it's going to be alright 5 months ago +1

      Allein der Titel des Videos impliziert für mich, dass es um ein Problem mit Rechten geht. Dass man das auf beiden Seiten findet wird denke ich bewusst ignoriert.

  • Bettina Viola Barth
    Bettina Viola Barth 5 months ago +111

    Die Problematik Diskussionskultur ist sehr viel komplexer, als Hartmut das darstellt.
    Ich habe mich vor über zehn Jahren mit diesem Thema innerhalb einer Forschungsgruppe beschäftigt und wir sind bis heute im Kontakt und tauschen uns regelmäßig zu diesem Thema aus und es ist einfach eine Problematik, die aus vielerlei Faktoren besteht und sich über die Jahre auch geändert hat.
    Vor zehn Jahren war es beispielsweise noch vollkommen üblich, dass man nicht unter seinem Klarnamen Hassrede verbreitet hat und Internet. Da war es dann auch oftmals so, dass Leute vielleicht das sogar genutzt haben, um in eine andere Rolle zu schlüpfen. Da hatten wir damals in unserem Forschungsprojekt ein paar Leute zu interviewt. Menschen, die über Themen diskutiert haben und eigentlich im realen Leben der komplett andere Meinung waren, aber es spannend fanden, eine andere Perspektive einzunehmen und für Reibung zu sorgen durch provokante Aussagen.
    Heutzutage hingegen haben wir die Problematik, dass einerseits nicht negativ sanktioniert wird, denn du bekommst ja keinerlei Benachrichtigung, fanden du von jemanden gemeldet oder gesperrt wirst. Diese Person blockiert dich und du weißt es halt nicht, außer die Person macht sich die Mühe und sagt vorher der Personen bescheid, "ich blockiere dich wegen XYZ" und ich denke, dass es halt keinerlei negatives Feedback für Fehlverhalten liegt, das ist eine der problematischen Faktoren. Ich kann auf der anderen Seite verstehen, dass man sich als Opfer von Hassrede nicht unbedingt damit beschäftigen möchte - eigentlich sollte so etwas über das System funktionieren, das einfach anonymisiert gesagt wird, "du wurdest gesperrt oder gemeldet von einem User".
    Oder ein anderes Problem, dass ich immer wieder irritierenderweise auf Facebook finde, vor allen Dingen auf Facebook und auch mal auf Instagram, ist, dass nicht Menschen unter ihrem Klarnamen mit heftigst vielen Informationen über die Grundschule ihre Kinder, ihre Arbeitsstelle, ihre Freunde einfach beleidigen oder übergriffige Kommentare schreiben und sich überhaupt nicht bewusst sind, das ist ein öffentlicher Raum ist und dass ihr gerade ein ethisches Fehlverhalten zeigen, weil sie eben diesen öffentlichen Raum nicht als öffentlichen Raum wahrnehmen und eben auch hier Gedanken haben, das ist vollkommen okay ist, andere Menschen zu beleidigen oder zu bedrohen und dass es keinerlei Konsequenzen in der realen Welt haben würde.
    Oftmals hört man dann auch dieses Argument davon, dass Menschen, die sich selbst ins Internet stellen, ja selbst daran schuld sind. Und das ist etwas, was ich hochgradig problematisch finde. Das Menschen denken, sie müssen sich nicht an Gesetze halten, weil sie im Internet sind und Menschen, die sich ins Internet stellen, für sie moralisch verwerflich angesehen wird. Das ist tatsächlich ein Argument auch, dass ich von Menschen jeden Alters höre. Das ist jetzt nicht so, als wäre das so ein Boomer Problem.
    Letztendlich ist wohl das größte Problem die Missverständlichkeit von der oft schriftlichen Kommunikation im Internet. Dadurch fehlen uns einfach in der schriftlichen Kommunikation Informationsebenen und andererseits ist man oft hoch emotionalisiert dabei. Man hat auch eben keinerlei Konsequenzen zu befürchten, es ist ja nicht so als würde man mit Menschen diskutieren im Internet, die man dann morgen auf der Arbeit oder im Turnverein sieht. Und wer mein hat leider auch oftmals dazu, uns an Begriffen oder Phrasen fest zubeißen und dann auch oftmals den Rest des Kommentars zu überlesen, weil einfach auf Wort hochemotionalisiert reagiert wird und es dann hochkocht. Das erlebe ich sehr sehr oft.
    Deswegen bin ich auch kein großer Fan davon, im Internet zu kommunizieren bzw wenn du eine Strategie an, dass ich oftmals einfach auf Quellenverweise zu einem Thema und mich nicht allzu lange und allzu sehr auf Diskussionen einlasse, da habe ich aus vergangenen Fehlern gelernt, denn man sollte nicht unterschätzen, wie oft einfach sich aufregen im Internet genutzt wird als ein Coping-Mechanismus und im Grunde genommen die Person, die einen Kommentar mit Beleidigungen oder sich aufregen über ein Thema schreibt im Grunde genommen überhaupt gar kein Interesse hat an dem Thema. Die einfach nur im wahrsten Sinne des Wortes Dampf ablassen möchte und dann, wenn man sie damit konfrontiert auch überhaupt nichts damit zu tun haben will. Ich hatte es wirklich auch schon sehr oft, dass Leute dann auch ein zugegeben haben: "das Thema interessiert mich eigentlich nicht, aber ich muss mich mal kurz über was aufregen".
    Und ich finde, hier sollte man definitiv auch von Seiten von sozialen Medien Anbietern erwarten, dass sie Strategien finden, dass eben das Internet nicht ein rechtsfreier Raum ist und das moralisches Fehlverhalten sanktioniert wird, vllt mit einem Strikesystem. Damals vor über zehn Jahren in einer Forschungsgruppe sind wir übrigens zu einem Fazit kommen, dass wir damals der Meinung waren, dass ein Authentifizierungsverfahren, wie es eben auch auf manchen Plattform nötig ist wie beispielsweise Couchsurfing, von Vorteil wäre für soziale Netzwerke und dass man eben diese Authentifizierung an verschiedene Funktionen bindet. Ich weiß nicht, wie ich heute dazu stehe. Ob es vielleicht ein abschreckendes Momentum hätte für einige, denn man sieht ja auf der anderen Seite, das auf Facebook Leute fröhlich mit Arbeitgeber und Grundschule ihrer Kinder verlinkt trotzdem Hassrede betreiben.
    Das ist allgemein so eine ethische Frage in unserer Gesellschaft: wir möchten unseren Kindern sagen, dass sie in der Schule keine anderen Leute mobben sollen. Dennoch tun Eltern das in einem digitalen Raum und verdrängen, dass es moralisch verwerflich ist, da sie es nicht als „real“ wahrnehmen, da für sie die Menschen im Internet nicht greifbare Personen sind und keine Konsequenzen drohen. Es ist definitiv ein Thema, dass viel mehr Aufmerksamkeit braucht.
    Soziale Medien sind gerade darauf beschränkt, dass sie Opfer von Hassrede zur Selbstverantwortung zwingen. Jeder Mensch, der im Internet stattfindet, muss sich ein dickes Fell zulegen. Ich denke, das gilt genauso für Rick wie für jeden anderen, der im Internet stattfindet. Natürlich gibt es so etwas wie Filter für Kommentare, z. B. hier auf Clip-Share. Aber es ist definitiv eine Schwierigkeit, dass vieles momentan an den Nutzern hängen bleibt.
    Und ich habe mich vor kurzem mit einer Soziologin zu dem Thema ausgetauscht, was sie denn dazu denkt, wie sehr das Thema Hassrede in der digitalen Welt rüberschwappt in die analoge und ich fand ihre Aussage dazu sehr interessant: „im Internet haben wir weitaus geringere Hürden, aber wir merken jetzt langsam über die Jahre, dass doch langsam Verhaltensweisen, die wir bisher nur digital kannten, seit Jahren in das analoge Miteinander übernommen werden. Und man letztendlich nicht unterschätzen sollte: die digitale Welt ist Alltag für uns. Sie ist kein getrennter Raum mehr, wenn wir sie immer zu jeder Zeit bei uns haben.“

    • Default Name
      Default Name 5 months ago +3

      @Де Чись Diggi, und du hast es nichtmal gegoogelt.
      Whataboutism heißt nicht so, weil da wortwörtlich "What about ..." drin steht.
      Wenn man auf Argumente, mit Gegenfragen antwortet oder einfach (z.B.) :
      "Der Kommentar liest sich wie ein durch die Spracherkennung gejagtes Brainstorming zum Thema und trägt praktisch nichts dazu bei, die Komplexität näher zu erläutern."
      antwortet. Dann ist das Whataboutism.
      Aber danke ich habe gelolt. Sehr viele worte um im Endeffekt genau das zu machen was man dem Anderen vorwirft ;D also auch mit dem Ad hominem Vorwurf -nice.
      Ich fand den Kommentar cool weil er ziemlich viel angerissen hat, vor allem der letzte Satz.
      Ich glaube aber das es da einen Nutzer-Fehler gibt. Das Internet ist getrennt von der realen Welt. Hier gelten weniger Regeln, weil es mehr mittel gibt diese zu umgehen. (komplett wenn man die Skills hat - oder das Geld).
      Die Versuche das komplette Internet zu kontrollieren sind zum scheitern verurteilt und sind viel gefährlicher für die Demokratie als das Internet es je sein könnte.
      Der Endnutzer will das aber nicht wahrhaben :/.

    • Де Чись
      Де Чись 5 months ago +1

      @Bettina Viola Barth Du scheinst das Wort _Whatabouttism_ so sehr zu mögen, dass du es auch dann verwendest, wenn es nicht passt.
      Meine Kritik richtet sich zwar gegen die Präsentation des Beitrags aber befasst sich dennoch nur mit dem. Ok, ein wemig abschweifendes ad hominem findet sich auch. Versuche doch spaßeshalber mal ein "Aber was ist mit ... ?" in meinem Beitrag unterzubringen. :P

    • Де Чись
      Де Чись 5 months ago

      @cody maik Das grenzdebile Filterverhalten durch insbesondere die großen Plattformen und letztlich auch Inhaltsersteller wirft zudem Sand ins Getriebe einer jeden vernünftigen Diskussion. Die Spielregeln hierzu sind nicht bekannt, maximal mehr oder weniger korrekte Annahmen per Trial and Error sind möglich. Nur das übergeordnete Ziel "Hate Speech vermeiden und unterbinden" wird stets hochgehalten.
      Dass dem Ersteller die Investition von Zeit und Hirn in einen Kommentar durch "Verschwinden" desselben gedankt wird hält mich, zumindest weitgehend, davon ab, diese überhaupt zu schreiben.
      Lieber ignoriere ich 50 Beleidigungen anstatt einen wertvollen Beitrag automatisch gelöscht zu sehen, weil ein Begriff enthalten ist, der im Kontext nicht mal beleidigend zu verstehen ist oder auch nur ein Link zur Quelle bzw. weiterführenden hilfreichen Informationen.
      Plattformen hingegen löschen lieber 100 Beiträge möglichst unbemerkt, weil das der billigste Kompromiss ist, um gesetzlichen Ansprüchen mit minimalen Kosten möglichst umfänglich zu genügen.
      Kann wirklich eine Diskussionskultur in so einem Umfeld erwartet werden, in dem stumpf alle zensiert werden und, alleine aufgrund der relativen Masse an Beiträgen, letztlich doch hauptsächlich wilde und unflätige Wutreden oder professioneller Spam durchrutschen?
      Ich mag das Systen, *alles* stehen zu lassen und den Beitrag nach entsprechender Meldung durch Nutzer nur noch manuell ausklappbar anzuzeigen, mit kurzem Hinweis für den Grund des Versteckens.
      Wer sich nach einem bewussten Klick auf "Ausgeblendet wegen: Beleidigungen" getriggert fühlt, zeigt nur dass seine Empörungstoleranz dem Ausmaß der individuellen Neugierde offenbar nicht gewachsen ist.

    • Bettina Viola Barth
      Bettina Viola Barth 5 months ago +2

      @cody maik und du beschreibst auch zwei weitere Punkte, die Ilse, vielen Dank dafür. Ja, natürlich, es gibt einmal diese Problematik von Anwenderwissen versus Expertise, Das ist besonders ein großes Problem bei Gesundheitsthemen. Andererseits die fehlende Geduld, die natürlich im Allgemeinen in jeder Situation für eine Diskussion nötig ist. Dass man überhaupt seinem gegenüber zuhören und sich austauschen möchten und es kommt gar nicht dazu in vielen Fällen. Oftmals haben Menschen gar kein Interesse daran, gegen Argumente zu hören oder sich zu diesem Thema auszutauschen. Sie haben schon ihre fertige Meinung und möchten diese lediglich bestätigt bekommen und lassen sich auch überhaupt nicht ein auf eine Diskussion und nennen das dann auch auf direkt oder verstecken sich hinter Whataboutism. Und deswegen ist einfach diskutieren im Internet auf so vielen Ebenen so schwierig. Bei denen, die einfach ihre Meinung hin kotzen wollen, ist natürlich dann ein Unterschied zwischen denen, die bewusst Dampf ablassen.

    • Bettina Viola Barth
      Bettina Viola Barth 5 months ago +2

      @cody maik vielleicht ist dieses Phänomen auch abhängig von den jeweiligen Nutzern und dem individuellen Nutzerverhalten? Ich erlebe es vor allen Dingen auf Facebook und Instagram und auch nicht so sehr mit Videoabend, man muss ja Interesse an einem Thema haben. Sondern eher in solchen Fällen, wie ich auch oben geschrieben habe, wo sich jemand an einem Begriff „festbeißt“. Und es kommt vielleicht auch auf das Themenspektrum an. Insbesondere im Bereich internalisierte Misogyne oder Themen, die man heutzutage wahrscheinlich unter dem Begriff woke zusammenfassen würde, erlebe ich immer wieder, dass Menschen krasse Dinge schreiben und dann Sachen: „pfffft … ich hab das doch gar nicht ernst gemeint, ich wollte nur Dampf ablassen“ und sich ein Stück weit wieder in diese Rollenspieldynamik begeben, wie man sie oft vor 10 bis 15 Jahren auf sozialen Medien gefunden haben, wo Menschen anonymisiert eine neue Rolle angenommen haben.

  • Kaos Kartoffel
    Kaos Kartoffel 5 months ago +128

    Ach ihr Lieben, unter fast jeder Folge bekommt ihr in den Kommentaren immer und immer wieder von hunderten von Zuschauer*innen die Bitte, den Sound bzw. Jingle für Vor- und Zurückgehen unterschiedlich zu gestalten, damit wir auch beim Hören wissen ob die sprechende Person auf Zustimmung oder Ablehnung stößt. Ihr habt das sogar schon mehrfach selbst kommentiert mit "Danke, gute Idee!". Wieso kommt heute schon wieder eine Folge, in der es unverändert ist? Das ist doch nur eine winzige Anpassung in der Postproduktion?! Wie lange dauert es, das Publikums-Feedback vom Social Media Team über die Redaktion an die Cutter zu tragen???
    Edit: Weil ansonsten seid ihr und das Format doch so toll! *seufz*

    • Climate Change doesn't bargain
      Climate Change doesn't bargain 5 months ago

      @Dinah N wie wär's mit nein?

    • Dinah N
      Dinah N 5 months ago

      @Climate Change doesn't bargain Dann gender du doch einfach nicht und lass andere machen, wie sie möchten. Genauso mache ich das auch.
      Manchmal frage ist mich, wie Leute mit meiner Disposition (Misophonie) überhaupt überleben würden. Jeden Tag muss ich schmatzende, zu laut redende Menschen ertragen und motze nicht jeden an, dass er es zu lassen hat. Andere können kein Sternchen unkommentiert lassen.

    • Stieli musterman
      Stieli musterman 5 months ago +1

      *Person:INNEN

    • DerMichael
      DerMichael 5 months ago +2

      @〇ᗪჄ⟆⟆ᕮᑌ⟆ Touchè.

    • 〇ᗪჄ⟆⟆ᕮᑌ⟆
      〇ᗪჄ⟆⟆ᕮᑌ⟆ 5 months ago +2

      @DerMichael Die haben gerade nen neuen kanal gemacht, wann sollte ein besser Zeitpunkt gewesen sein?

  • Der Holzpichel
    Der Holzpichel 5 months ago +178

    Camila Schmidt: Wir müssen ja schon bedenken, dass die Polarisierung eigentlich nur von rechts kommt.
    Auch Camila Schmidt: Alte weiße Hetero-Männer sind das größte Übel überhaupt!!1!11!
    Kann man sich nicht ausdenken, wie lost die ist...

    • George Johnson
      George Johnson 4 months ago +1

      ​@Emilie Blumenstengel Geoutet als ... vernünftige Menschen, die nicht rassistisch sind? ^^
      Da gebe ich dir recht. ;)

    • DaBrox
      DaBrox 4 months ago

      @Emilie Blumenstengel Also bist du Pro Rassismus

    • Onyx Viper93
      Onyx Viper93 4 months ago +4

      @Emilie Blumenstengel bitte was ? 😂

    • 1001pierre
      1001pierre 5 months ago +4

      @Emilie Blumenstengel War klar dass so eine Aussage wieder mal von einer Emilie kommt.

    • Der Holzpichel
      Der Holzpichel 5 months ago +26

      @Emilie Blumenstengel Was ein selten inhaltsleerer Kommentar.

  • Piia Rainbow
    Piia Rainbow 5 months ago +17

    Mir hat ehrlich gesagt auch der Umwelt Faktor absolut gefehlt. Algorithmen verleiten uns bewusst zu einem überdimensionalem Konsum, auch sehr kritischer Marken, und insbesondere die jüngeren Generationen verstehen dies nicht bzw. können den Aspekt von „was will ICH wirklich haben“ und was redet mir der Algorithmus ein was ich brauche und haben MUSS, nicht differenziert betrachten. Finde schade, dass auf diesen unglaublichen Konsum nicht eingegangen wird.

    • subbamaggus1
      subbamaggus1 4 months ago

      @Piia Rainbow also da hätte das Thema "Algorithmen" noch viele Faktoren mehr... Transparenz ... Nutzen ... Kosten ... Gesetzeskonformität ...
      Wobei es teilweise zum Geschäftsmodell gehört. Was ja erstmal nichts schlechtes sein muss.
      Würdest du das Geschäftsmodell von Tesla auch nach den 3 Kategorien einteilen?
      Softwarefeatures/Updates usw?

    • Piia Rainbow
      Piia Rainbow 4 months ago

      @subbamaggus1 Versteh ich natürlich auch, aber für mich ist das Thema Algorithmen eig in drei Kategorien zu unterteilen. 1. Polarisierung der Gesellschaft 2. Umweltfaktoren (da noch nie so stark gestiegener Konsum und so persönliche Werbung möglich war) 3. Schönheitsideale und deren Wirkung auf die Psyche jüngerer Generationen. Das sind für mich die Hauptkritikpunkte :)

    • subbamaggus1
      subbamaggus1 4 months ago

      ich befasse mich auch stark mit dem Thema Umwelt.
      Aber sorry nicht jedes Thema muss immer besprochen werden und dann diesen Aspekt mit beleuchten...
      Beispiel: Android oder Apple? muss da Umwelt mitdiskutiert werden?

  • HWJoker
    HWJoker 5 months ago +35

    Ich muss hier an dieser Stelle auch mal ein Kompliment an dieses Format loswerden. Es wird hier versucht, die Leute zu einem Kompromiss-Denken zu bewegen, der gegenteilige Effekt, der leider heutzutage in Diskussionen weitgehend vorherrscht. Meine Erfahrung ist, dass es schon seit einigen Jahren mehr und mehr dazu tendiert, eine "bist Du nicht für mich, bisst Du gegen mich" Haltung in Diskussionen einzunehmen. An diesem Punkt stimme ich teilweise zu, dass die Sozialen Medien diese Diskussionskultur beeinflussen, vor allem, da es nur die Optionen Like und Dislike gibt, also für einen Beitrag oder gegen einen Beitrag zu sein.
    So gibt es auch in Eurem Format Sendungen dir mir nicht so gut gefallen, weil die Diskutierenden teilweise schwache Argumente vorbringen oder manchmal sogar das Thema etwas verfehlen, indem sie auf andere Probleme aufmerksam machen wollen. Gibt man dann nun ein Like oder ein Dislike?
    Aber auch außerhalb der Social Medias treffe ich immer wieder auf Leute, die dieses Diskussionsverhalten des rechthaberischen mehr und mehr einnehmen. Ich sehe es also eher als ein gesellschaftliches Problem an, dass wir unsere Diskussionskultur der Kompromissbereitschaft verloren haben als ein Problem, das ausschließlich durch die Social Media kommt. Ich denke aber auch, dass die Social Media dies unterstützen und fördern.

  • Unbekannt 98
    Unbekannt 98 5 months ago +107

    Ich hab früher mal der "feminism" Seite auf insta gefolgt, ich war zu diesem Zeitpunkt sehr an solche thematiken interessiert. Ich musste beim anschauen der Kommentare dieser Seite aber enttäuscht feststellen, dass vieler User gar keine Lust hatten auf meinungsvielfalt und Austausch. Sobald jemand eigene Gedanken zu einem Thema geäußert hatte, wurde diese Person komplett von der community fertig gemacht. Ein konkretes Beispiel, was mir besonders im Kopf geblieben ist: das Thema Abtreibungen. Sehr kontrovers und teilweise wird das sehr unsachlich diskutiert.
    Ich hab dann mal in den Kommentaren eines posts durchgescrollt und war wirklich entsetzt. Ich hatte wenige Kommentare gefunden, die sich gegen Abtreibungen aussprechen. Dies geschah (von den Kommentaren, die ich gelesen habe) ausschließlich auf einer höflichen und sachlichen Basis, ohne strenge Verurteilungen oder Aufforderungen an Frauen. Die Antworten auf solche Kommentare waren voller Hass, teilweise über 100 Kommentare von wütenden follower. Da war kein Interesse an die Gegenmeinung: "wenn du gegen Abtreibungen bist, bist du keine feministin, Punkt", hieß es. Wobei das "dagegen sein" scheinbar schon da anfing, wenn Personen meinten, sie würden das selber niemals machen, die wenigsten waren für ein gesetzliches Verbot. Wieso wird eine person denn angegriffen oder von anderen follower von der community ausgeschlossen? Nur, weil eine Person eine abweichende Meinung hat? Solange eine Person eine Meinung äußert, ohne andere zu verurteilen oder zu beleidigen, finde ich sollte ein solcher Umgang nicht akzeptiert werden. Das passiert leider sehr oft in sozialen medien in unterschiedlichen bubbles, es wird keine abweichende Meinung toleriert, wie soll da richtiger Austausch stattfinden?

    • Unbekannt 98
      Unbekannt 98 4 months ago

      @Das Miau ja die frage ist eben, wann es eine hetze ist. Wenn du auf social media auf einer Seite landest, die bestimmte Positionen vertritt und denkt, man solle die gegenmeinung komplett auslöschen und boykottieren (weil sie beispielsweise gefährlich für die gesellschaft sei), dann wird die Abgrenzung eher gefördert. Mit einer solchen Meinung und boykottierungsabsicht würde ein sachlicher Kommentar bereits ausreichen, um das als hetze zu definieren. Entscheidet das dann instagram? Die seitenbetreiber? Die follower? Dann sollte es zumindest die Möglichkeit geben, abzustimmen. Aber das wäre zu kompliziert.
      Zum heutigen Zeitpunkt gibt es sogar bubbles in der bubble, beispielsweise beim Feminismus wenn man sich das Thema gendern oder Prostitution anguckt. durch die abgrenzung entsteht für beide positionen der eindruck, dass die gegenseite nicht zugänglich ist und dadurch kann sie als verhasst wahrgenommen werden. Dadurch entsteht diese verteidigungsposition und Aggressivität..
      Ich finde eher man soll in bildungseinrichtugen oder von den betreibern der sozialen medien offenen Diskurs vermitteln. Durch Projekte oder einfach Hinweise unter kontroversen posts

    • LordKeiferton
      LordKeiferton 4 months ago +1

      Also zusagen, dass sich keine radikalen Bubbles bilden die sich gegenseitig radikalisieren ist halt auch Schwachsinn (wurde in der Folge ja leider angedeutet). Ein gutes Beispiel ist der Trend "kill all men"... Das größte Problem daran ist dann, wenn man eine gegenteilige Meinung ausspricht und nur beleidigt wird. Das radikalisiert die Gegenpartei und hetzt Menschen gegeneinander auf. Ich hab mittlerweile nurnoch das Gefühl, dass Feminismus Männerhass ist, weil die laute Minderheit der Radikalen so gepushed wird. Mittlerweile ist das zum Glück vielen Feministen (und auch Social Justice) aufgefallen und es wird gegengesteuert. Allerdings wurde es eine Zeit lang halt totgeschwiegen und selbst jetz wollen viele das noch nicht wahr haben.

    • Das Miau
      Das Miau 4 months ago

      @Unbekannt 98 sorry, dass ich so ausgeschweift bin. Ja du hast Recht, es kommt immer auf den Blickwinkel an und ich kann nicht von jedem erwarten sich meiner Meinung anzuschließen. Dafür sind wir auch alle zu unterschiedlich geprägt. Tja wie löst man das Problem, vor allem auf Social Media? Zumindest sollte man einführen, dass Beleidigungen/Hetze oder ähnliches eine Art "Verweis auf Zeit" als Konsequenz herbeiführen, denn manche Leute gehen einfach viel zu weit und beachten bei ihrer Meinungsäußerung nicht ihren Umgangston. Manche bemerken auch bei ihrer Meinungsäußerung nicht, dass sie zu dem werden, was sie eigentlich so sehr verachten. Bsp. einer meiner Erfahrungen: Als das mit Afghanistan aktuell war hatte ich in einem Forum geschrieben "Das was in Afghanistan gerade passiert finde ich absolut schrecklich. Das Volk muss sich aber dagegen wehren" Die Reaktionen waren darauf u.a. "Du bist so abartig. Wie sollen die sich wehren, wenn die Feinde mit Waffen kommen. Möchte dich mal sehen. Am liebsten würde ich dich da hinschicken und dafür Afghaner hier aufnehmen." Und dann kamen noch paar Beleidgungen, was für ein dummer schrecklicher Mensch ich sei wegen diesen 2 Sätzen. Es wurde viel mehr hineininterpretiert als es eigentlich von mir gedacht war. Ich habe versucht danach kurz zu erklären, warum ich das mit dem Selbstbefreien so sehe, worauf das extreme Wellen geschlagen hat und ich nur noch beleidigt wurde. (Naiv. Menschenfeindlich. Ungebildet uvm). Ich finde man muss beim Diskutieren Grenzen setzen, was die Formulierungen angeht. Ich habe versucht ruhig zu bleiben und gesagt "Ok, anstatt mich als dumm zu betiteln, wie wäre es, wenn ihr mich freundlich aufklärt, was daran nicht ok ist und was die richtige Lösung wäre". Danach kam nichts mehr. Also irgendwie müssen wir es schaffen, dass man anstatt gleich "wütend" zu werden, freundlich aufklären, was wir daran falsch finden. Vielleicht hätte ich es dann auch eingesehen, dass mein 2. Satz falsch war.
      Wir brauchen also Regeln. Mal wieder.

    • Unbekannt 98
      Unbekannt 98 4 months ago

      @Das Miau das ist immer noch nur deine Meinung oder besser gesagt Perspektive (ich gehe mal davon aus, dass das Geschriebene den fakten entspricht) , die ich ja nachvollziehen kann. Dennoch ging es in meinem Hauptpost nicht um das Thema Abtreibung, sondern eher um die Frage, wie in den sozialen medien mit unterschiedlichen Meinungen umgegangen wird. Fakt ist: es gibt gegensätzliche Meinungen. Fakt ist auch, dass demetptechend jeder im Leben andere Interessen vertritt und sich eben mit unterschiedlichen Dingen auseinandersetzt. Man kann nicht von Leuten erwarten, dass sie dasselbe Ziel verfolgen und die Mehrheit um etwas kämpft, das man selbst für wichtig hält. Und zum Thema welche Nachteile es hätte, Abtreibungen zu legalisieren: ich weiß es nicht, ich könnte nur Vermutungen aufstellen. Da müsste man aber auch etwas weiter denken, denn der persönliche Vor- oder nachteil ist immer abhängig von der Begründung, wieso man etwas fordert. Zb hätte eine person, die aus religiösen gründen für ein Verbot ist, den Vorteil, dass die Rechtslage sich eben mit ihrem Glauben deckt. Ist es fair oder legitim? Meiner Ansicht nach nein. Aber für die person ist das halt der Vorteil und da ist es egal, wie ich oder du das finden. sie wird für ein Verbot kämpfen oder zumindest stimmen.
      Wie sollte man deiner Meinung nach mit solchen Meinungen umgehen? Mir würde da nichts einfallen außer eben sachlichen Diskurs zu führen (wenn möglich)

    • Das Miau
      Das Miau 4 months ago

      @Unbekannt 98 Um mal beim Thema Abtreibungen zu bleiben und wenn solche Menschen es schaffen (wie bspw. in Polen oder den USA) sich mit ihrer Antimeinung durchzusetzen:
      Welchen Nachteil haben denn diejenigen, die nicht abtreiben möchten? Die werden ja nicht gezwungen abzutreiben. Sie dürfen gerne ihr Baby bekommen. Und welchen Vorteil haben sie, wenn ungewollte Kinder zur Welt kommen? Und stelle dir jetzt mal vor, jedes Baby, was eigentlich nicht zur Welt kommen sollte, kommt jetzt gezwungenermaßen zur Welt. Was denkst du, welche Konsequenzen es für uns haben wird, wenn wir noch mehr Menschen werden? Wir sind ja schon so unfassbar viele und schaufeln uns mit unserer Vermehrung unser eigenes Grab. Vielleicht hälst du mich jetzt verrückt, aber wenn du mich für verrückt hälst, dann bitte ich dich dir einmal vorzustellen, was du am Tag so verbrauchst. An Wasser. An Lebensmittel. Welche Konsumgüter du nutzt. Und das stelle dir bei all deinen Nachbarn tagtäglich vor. Dann die gesamte Stadt. Dann alle Städte. Dann Gesamt Deutschland. Und danach google mal nach Städte wie Shanghai und schau dir an, wie verdammt riesig diese Stadt ist und diese Menschen dort auch alle Essen haben möchte n und Kleidung usw. Und dann recherchiere woher eigentlich so das ganze Gut kommt. Wie viel täglich produziert werden muss, damit unsere Bedürfnisse befriedigt werden. Wer alles darunter leidet. Egal wohin der Mensch tritt, er zerstört skrupellos alles, was er in die Finger tritt. Er zerstört so viel, dass er sich selbst damit zerstören wird, wenn wir es nicht aufhalten. Sollen wir dabei zusehen? Also ich möchte eigentlich, dass diese Welt gerettet wird. Dass nicht andere Lebewesen wegen uns leiden müssen. Wir können es schaffen, wenn wir was dagegen tun. Wenn wir nur zusehen, sorgen wir dafür, dass andere uns mit ihren Fehlentscheidungen umbringen. Und das ist nicht irgendwas, was ich mir ausdenke, das sind Tatsachen, die tatsächlich passieren. Was, wenn wir nun zulassen, dass Abtreibungen verboten bleiben in den USA und in Polen? Letztendlich hat das ja auch nur eine kleine manipulative Personengruppe entschieden (Trump hat konservative Richter engagiert, die das mit dem Abtreibungsverbot arrangiert haben). Ich hoffe, dass die Menschen sich dem widersetzen werden und dass den Leuten bewusst wird, welche Konsequenzen es haben wird, wenn wir noch viel viel viel mehr Menschen werden. Im November sind wir dann 8 Milliarden. Überlege mal wie lange du bräuchtest, wenn du pausenlos bis zu einer Milliarde zählen würdest. Ohne Schlaf. Ohne Pause halt. Du würdest 31 Jahre brauchen. Sei dir bewusst, wie viele Menschen wir sind. Und wie viele davon extrem leiden. Unser leben in Deutschland ist nicht der weltweite Standard. Wir brauchen Aufklärung. Wir brauchen rationale Menschen, die jetzt handeln. Und wie geschrieben: Die, die nicht abtreiben möchten, dürfen ja Kinder bekommen. Ich wäre jetzt nicht so extrem drauf wie die damalige 1 Kind Politik in China, weil ich dann ja auch wieder zu vielen Menschen schaden würde. Wir müssen uns nur mal bewusst sein, was das Beste für uns alle wäre. Sorry für den langen Text.

  • Felix Voß
    Felix Voß 4 months ago +5

    Selten einen so guten Moderator gesehen, Respekt!

  • onei jike
    onei jike 5 months ago +5

    Das ist immer so wholesome. Macht echt Spaß zuzusehen wie alle mit dem Herzen dabei sind und sich mal nicht gegenseitig niedermachen, sondern auf einander eingehe

  • Rock 4 every1
    Rock 4 every1 4 months ago +4

    Hey, habe das Format heute entdeckt und muss sagen, ich finde es richtig geil 👍
    Leute, die Ahnung vom Thema haben, führen einen Dialog , tauschen ihre meinungen aus, diskutieren miteinander und "treffen sich in der Mitte".
    Wir sollten unsere Bundestagsabstimmungen genauso konzipieren🤣🤘

    • unbubble
      unbubble  4 months ago

      Hi Rock!
      Das freut uns sehr zu hören. Vielen Dank! :)

  • SE K
    SE K 5 months ago +496

    Erstmal verwirrt gewesen Rick hier zu sehen😂 aber cool

    • TheBloodMoonKing
      TheBloodMoonKing 4 months ago

      @Martin ich lass mich überraschen 😜

    • Martin
      Martin 4 months ago

      @TheBloodMoonKing Also wenn du mich schon für das aktuelle Problem hälst dann warte Mal was du demnächst für Probleme hast 😂. Die Gesellschaft wird dir das Wort Problem völlig neu definieren!

    • TheBloodMoonKing
      TheBloodMoonKing 4 months ago

      @Martin wenn du es nicht mal erklären kannst dann fang garnicht erst an etwas in den raum zu werfen :) solche leute wie du sind die probleme der heutigen social medien :)

    • Lord Kurmanci
      Lord Kurmanci 5 months ago +8

      @Cervantes Baptist mehr als die anderen du kek

    • KYTHERA - Dream Project Records
      KYTHERA - Dream Project Records 5 months ago

      @Phönix Drago Deren ganzer Kanal ist doch einfach nur Spam. Hauptsache tausende inhaltslose Videos produzieren damit Firmen ihre Werbung reinballern können.
      Die gucken sich teilweise einfach nur Memes an. Müll.

  • lol no
    lol no 5 months ago +10

    Also zum Thema Diskussionskultur. Ich muss zugeben, dass ich die Diskussionskultur die wir vor dem Internet hatten schon fragwürdig fand. Immerhin ist Teil der Diskussionskultur auch, dass wir teilweise Leute dazu gezwungen haben im Unterricht beispielweise von Gesicht zu Gesicht mit Leuten darüber zu diskutieren ob man nur rechte verdient oder nicht. Das ist meiner Meinung etwas was wir gerne mal vergessen. Besonders Menschen die nicht zu Randgruppen gehören können sich oft nicht vorstellen wie erniedrigend solche Diskussionen schon immer waren. Und im Internet spitzt sich das ganze natürlich dann wegen dem Maß an Anonymität zu. Wer vorher Gesicht bewahren musste bei der Diskussion um die eigenen Rechte wird dann schnell extrem wütend im Internet. Gleichermaßen werden die Argumente derer die davor schon im echten Leben gegen die rechte von Randgruppen argumentiert haben gewissermaßen mehr masc Off, also wesentlich drastischer. Die Diskussionskultur ist in vieler Hinsicht meiner Meinung nach nur eine Zugespitze Version dessen was wir davor hatten. Beides absolut nicht okay und ich finde wenn wir darüber reden müssen wir auch anerkennen, dass manche Diskussionen von Anfang an etwas diskutieren was nicht diskutabel sein sollte (z.b. die rechte von Leuten)

  • Anna Lena
    Anna Lena 5 months ago +5

    Wie bei so vielen Themen denke ich mir, dass man mit Bildung auch hier soviel erreichen koennte. Medienkompetenz, Quellen einschaetzen, selbststaendig Informationen finden und fuer sich aufbereiten. Das ist wichtiger denn je.
    Prinzipiell ist es toll, dass jeder seine Meinung sagen kann. Daran gibt es fuer mich nichts zu ruetteln. Ein großes Problem ist aber die mangelden Faehigkeit, Meinung und Fakten voneinander abzugrenzen. Das zu lernen ist aber nicht unmoeglich und sollte uns in Fleisch und Blut uebergehen.
    ... und stattdessen begegnet man heute Menschen, die auf die Frage, wo sie denn ihre vermeintlichen Wahrheiten so herhaben mit 'Na, aus dem Internet!' antworten (und das ganz ernst meinen). DAS ist ein Problem, nicht die Moeglichkeit, seine Meinung frei zu aeußern.
    /Konzerne, Algorithmen habe ich hier bewusst nicht aufgegriffen in meiner Antwort, sondern nur den persoenlichen Aspekt. :)

    • Anna Lena
      Anna Lena 5 months ago

      Es schadet der Demokratie wenn das Bildungsniveau nicht mit der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung schritthaelt. Mit 'Dummheit' hat das nichts zu tun.

    • Maik Böttcher
      Maik Böttcher 5 months ago

      Also mit anderen Worten: "die Dummheit" der Menschen schadet Demokratien 🤔

  • Blemmo
    Blemmo 5 months ago +41

    Die Anwesenden sind nicht divers und unterprivilegiert genug.
    Sorry ich finde diese harte woke-Rhetorik sehr anstrengend zu hören, weil sie immer so vorwurfsvoll klingt.

  • Lord Riccola
    Lord Riccola 5 months ago +2

    Das ist immer so wholesome. Macht echt Spaß zuzusehen wie alle mit dem Herzen dabei sind und sich mal nicht gegenseitig niedermachen, sondern auf einander eingehen.

  • Taipoxin
    Taipoxin 5 months ago +189

    Eine schöne Diskussion und schön zu sehen, dass Niklas und Rick dabei sind. Ich muss leider sagen, dass die Besetzung mit Frau Schmid irgendwie nicht viel zur Diskussion beigetragen hat, sei die sehr gewagte Aussage, man würde durch Social Media seinen Horizont eher erweitern statt sich in seiner Meinung mehr zu bestätigen (nicht der wortlaut aber sinngemäß) und dann die wirklich dämliche Aussage mit dem "klassischen Feindbild", wer denn die möglichen Regulierungen beschließt (weiß, alt, männlich, hetero) obwohl das ganze von einem demokratisch gewählten Parlament bestimmt wurde, also quasi Vertretern von uns allen. Kuss geht raus an Niklas und Rick

    • Heins Haaine
      Heins Haaine 4 months ago +1

      >Zur Wahl steht auch immer noch keine sehr diverse Auswahl.
      Was meisnt du damit? Ich konnte in Brauschweig von Nazis bis hin zu Lenisitisten alles wählen. Erschien mir schon divers zu sein...

    • Xminus
      Xminus 5 months ago +3

      @whateveeer Es ist aber nicht nur bei denen so. Es liegt ja nicht an deren Hautfarbe das sie nicht Wählen dürfen, sondern wegen der Abstammung. Das gleiche Problem haben auch Franzosen, Russen, Chinesen und so weiter.

    • whateveeer
      whateveeer 5 months ago +6

      Aber man darf nicht vergessen wieviele Menschen und dass sind dann vor allem Minderheiten, bei uns leben und noch nicht einmal wählen dürfen.
      Wo ist deren Vertretung ?
      Zur Wahl steht auch immer noch keine sehr diverse Auswahl.

    • FRIXXION
      FRIXXION 5 months ago +6

      Ich muss auch sagen, man hat ihr extrem angemerkt, dass sie mit dem Willen da reingegangen ist, zu möglichst vielem NEIN zu sagen. Sie steht da mit verschränkten Armen und sprintet gefühlt die ganze Zeit rückwärts. Und im Zweifel werden diese von dir genannten Worte rausgekramt, ohne dass dabei ein Beitrag zur Debatte geleistet wird.
      Ehrlich gesagt ein Problem ihrer Szene...

    • Brawlin Harry
      Brawlin Harry 5 months ago +11

      rick fand ich gut, niklas ziemlich kringelig...

  • LNTC
    LNTC 5 months ago +5

    Das Format ist so wertvoll. Ich hoffe es bleibt lange bestehen. Danke!

  • r1p_v4n_f15h
    r1p_v4n_f15h 5 months ago +3

    Wie angenehm 13 Fragen zu schauen ist wenn man mal keine Meinung zu einem Thema hat^^ Schöne Runde, gute Gäste👍

  • Felix SauBer
    Felix SauBer 5 months ago +246

    Geil, Rick ist am Start. Muss ich mir direkt reinziehen

  • Dieter Affe
    Dieter Affe 5 months ago +97

    Hartmut stört meiner Ansicht nach nicht die Diskussionskultur an sich sondern die Monopolstellungen von großen Social Media Konzernen. Auch wenn ich insgesamt inhaltlich auf der anderen Seite stehe ist das ein guter Punkt.

    • Remos
      Remos 5 months ago

      Ich glaube eher, dass Hartmut stört, dass sein Medium (Zeitung) ausstirbt. Er kritisiert an Social Media genau das, was die klassischen Medien bis ins Extrem praktizieren. Die klassischen Medien berichten das, womit sie den höchsten Umsatz machen. Wenn es nun eine Alternative gibt, soll die das doch bitte nicht umsatzgetrieben machen…

    • 2 Genes
      2 Genes 5 months ago +6

      @Robert Darnhofer Ja, find ich auch. Aber insgesamt denke ich, dass freie und quelloffene Software gegen viele der Probleme helfen könnte, vor allem jedoch gegen die Monopolisierung von so zentralen und gesellschaftlich essenziellen Dingen wie der Kommunikation.

    • Robert Darnhofer
      Robert Darnhofer 5 months ago +21

      wikipedia ist allerdings ein schlechtes beispiel...

  • Miqwe
    Miqwe 5 months ago +28

    Hi, fällt mir beim schauen der Folge direkt wieder auf:
    Der Zustimmungs und Nicht Zustimmungs Ton ist genau der selbe. Oft schaue ich nicht zu, sondern höre nur mit und weiß dann nicht ob nach vorn oder hinten gegangen wird.
    Für Menschen ohne Sehfähigkeit wäre ein unterschiedlicher Ton ebenfalls hilfreich! Danke euch!

    • unbubble
      unbubble  5 months ago +4

      Hi Miqwe! Danke für die Anregung, das prüfen wir gerade ;-)

  • Tim Linden
    Tim Linden 5 months ago +15

    Wir müssen mehr Medienkompetenz aufbauen... ob mir die Bildzeitung in den 90ern Hass eingeimpft hat, oder ob Facebook mich in die Bubble zieht, ist aus meiner Perspektive ein ähnliches Problem, gegen das wir Verteidigungsmechanismen erarbeiten müssen. Medienkompetenz in die Schule... kritisches Hinterfragen nach vorne und weniger abnicken, was eine Authorität sagt...

    • Lorenz Witzel
      Lorenz Witzel 5 months ago

      ich habe immer das gefühl menschen tun so als wäre hass ein problem durch social media. und als wären alle menschen die in social media hass verbreiten oder unterstützen scheinbar mit der erfindung von social media aus dem nichts erschienen. Diese menschen waren schon immer da und werden auch noch wenn social media nicht mehr ist dar sein, vorausgesetzt es gibt dann noch eine Menschheit. Die die jetzt ewig auf facebook angst vor ausländern verbreiten haben das selbe vorher in ihrer stammkneipe getan, die die den tod aller weißer männer oder einen strurz des kapitalismus fordern haben das vorher ebenfalls getan. social media macht probleme sichtbar und verstärkt sie vielleicht. aber die probleme waren schon da, irgendwas anderes zu behaupten ist realitätsfern.

  • kirinchecker
    kirinchecker 5 months ago +1

    Wow, eine Folge wo die Leute mit ihrer Meinung nicht so festgefahren sind und die Leute sogar richtig konstruktiv diskutiert haben und am Ende sogar mal ein Kompromiss zu Stande kommt. Sehr gut.

  • The Wokkler
    The Wokkler 5 months ago +70

    ich finde es im Zusammenhang mit dem Thema sehr interessant, dass der ZDF Kanal hashtags gesetzt hat, die beim Algorithmus gut ankommen, obwohl BLM und M2 nur in einem Nebensatz erwähnt wurden 😂

  • Haliax
    Haliax 5 months ago +281

    13 Fragen: Sagt uns eure Meinung
    Clip-Share Kommentare: RICK

  • S E
    S E 5 months ago +8

    "Die Wahl muss rückgängig gemacht werden" - vllcht sollten wir mal unser Grundverständnis von Demokratie hinterfragen!

  • Avarua
    Avarua 5 months ago +47

    Letztens erst im SpaceRadio Podcast gehört, dass Rick dabei ist und seitdem auf den Tag der Veröffentlichung hingefiebert. Das Warten hat sich gelohnt! Nur schade, dass die Scene in der Rick sein T-Shirt erklärt nicht mit rein genommen wurde :D
    Sehr spezielles Thema allerdings, zu dem ich kaum was beisteuern kann. Ich bin nicht wirklich in sozialen Medien unterwegs, hab Facebook vor etwa 7 Jahren verlassen und Twitter vor 2-3. Clip-Share nutze ich meist als stiller Zuschauer. Warum? Weil mir Social Media zu toxisch ist. Ich hatte das Gefühl immer nur schlechte Nachrichten zu lesen und Hass und Hetze zu begegnen. Kaum gute Nachrichten, auch, als ich die negativen Hashtags gemutet hatte (als "letzte Chance" für Twitter, bevor ich die Plattform verließ). Daher bin ich eher auf der grünen Seite. Mir fällt aber keine Idee ein, was man dagegen unternehmen könnte. Regulierung? Schwierig ("Machtübernahme"). Algorithmen offen legen? Schon eher, aber es weiß eh niemand wie die funktionieren. Mehrere Plattformen? Werden niedergemacht oder aufgekauft.
    tl;dr Rick ist flauschig; von dem Thema hab ich null Ahnung; trotzdem super Video!

    • Sina
      Sina 5 months ago +1

      @〇ᗪჄ⟆⟆ᕮᑌ⟆ Ja ich weiß :)
      Hatte auf ne tiefere Bedeutung gehofft

    • 〇ᗪჄ⟆⟆ᕮᑌ⟆
      〇ᗪჄ⟆⟆ᕮᑌ⟆ 5 months ago +1

      @Sina Hab das nicht gesehen, aber mit seinem shirt ist der Anime Naruto gemeint. Es gibt einen Nachfolger mit dem Sohn Boruto und deshalb steht es da mit dem alten Serienlogo

    • Sina
      Sina 5 months ago +2

      Wärst du so lieb mir zu erklären, was es mit Ricks Tshirt denn nun auf sich hat?

  • Bjorn Eisenseite
    Bjorn Eisenseite 5 months ago +8

    Nach „Cambridge Analytica“ und „Das Dilemma mit den Sozialen Medien“ fand ich einige Aussagen die getätigt wurden schwierig…

    • K 07
      K 07 5 months ago +4

      Ich habe das Format gerade erst entdeckt und finde es grundsätzlich sehr spannend und vernünftig.
      Allerdings fehlt mir irgendwie eine Instanz, die Gesagtes auf Wahrheit prüft. Bei politischen Diskussionen kann es ja nicht nur darum gehen, auf einen Konsens zu kommen, sondern auch um faktenbasierten Diskurs.
      Wie du gesagt hast, Cambridge Analytica und The Social Dilemma: Gewisse Problematiken sind nicht nur laut politischen Meinungen da, sondern belegbar real. Die kann man nicht wegreden.

  • David Geliani
    David Geliani 5 months ago +2

    Na das nenne ich doch mal ein sehr sehr spannendes Thema, was wirklich für die ganze Welt relevant ist. Toll! Weiter solche Themen

  • TheIMYsawQBA
    TheIMYsawQBA 5 months ago

    sehr coole sendung! danke schücki für die kompetente moderation :D
    sehr interessante und aufklärende ideen, vorstellungen und fakten!

  • Hiecchi
    Hiecchi 5 months ago +65

    Um die Frage direkt zu beantworten
    Nope, es bringt nicht nur das beste aber auch schlechteste von Menschen zu Vorschein. Social Media ist ein zweischneidiges Schwert. Welches davon überwiegt hängt immer davon ab in welcher Community man unterwegs ist und in welchem Land man lebt.
    And ofc; Rick ist Love, Rick is life

    • DragonofStorm
      DragonofStorm 5 months ago +2

      es spiegelt halt letztlich das verhalten der gesellschaft wieder und wenn dir gesellschaft lernt, mit empörenden Meldungen anders umzugehen, werden auch die algorithmen diesen weniger aufmerksamkeit geben

    • Tariq
      Tariq 5 months ago

      Ganz genau. Social media ist an sich nur ein Werkzeug mit dem Kommunikation und Konsum immer schneller passiert. Es bringt sämtliche negative Seiten der Menschheit hervor und genauso viele positive. Aber ich stelle immer mehr fest, dass es keinen gemeinsamen Konsens, keine sachliche Ebene mehr gibt, weil so viel Falschinformation im Internet gibt und Menschen eh nur das glauben, was sie glauben wollen (Gott, Karma, Aliens, Moral, Geld, Geister, Babyblut trinkenden Eliten...)
      Dadurch schlägt der Algorithmus natürlich weitere solcher Inhalte vor wodurch wir uns alle in unserer Meinung immer weiter bestätigt fühlen.
      Also ich fühle diesen Punkt schon, allerdings wäre ein Eingriff durch canceln bestimmter Ansichten imo eine Einschränkung des Grundrechts auf freihe Meinungsäußerung (wie faktenfern die auch ist)
      Am besten wäre es, wenn bei Politischen oder Wissenschaftlichen Inhalten Tags genutzt werden müssten und man zu diesem Thema dann Artikel und Information verlinkt bekommt die sich darauf bezieht. Dafür kann man safe auch Algorithmen einsetzen... Instagram hat zB. unter jeden Post mit Covid Inhalt neuste Informationen zu dem Thema verlinkt. Verschwörungstheorethiker wird es immer geben. Aus viele psychologischen Gründen schon.
      Bin bei Minute 7
      Mal schauen ob sich meine Meinung noch ändert

    • unbubble
      unbubble  5 months ago

      Hi Hiecchi!
      Danke für deinen interessanten Beitrag!

  • Jonas Elers
    Jonas Elers 5 months ago +14

    Die Meinung, dass man erst mal was im echten Leben ändern soll ist zutiefst widersprüchlich - weshalb betreibt sie denn dann ihre Kanäle auf insta usw.?
    Es ist doch absolut anerkannt und klar, dass die sozialen Medien einen immensen Einfluss auf die Gesellschaft haben- es gibt eine Wechselwirkung.
    Weshalb also sollte man nicht bei den Medien ansetzen?!

    • Jonas Schröter
      Jonas Schröter 5 months ago +2

      Ich verstehe eh nicht wie man sich als moralisch besser als andere fühlen kann wenn man halt nichts anderes macht als durch SoMe Posts „awareness“ zu schaffen…

  • couu alis
    couu alis 5 months ago +2

    Das Format ist so wertvoll. Ich hoffe es bleibt lange bestehen. Danke!

    • unbubble
      unbubble  5 months ago

      Hi couu!
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. 🙏

  • Sw Itch
    Sw Itch 5 months ago +9

    Die Lösung sollen also noch mehr bräsige Rundfunkräte sein?! Das Format ist toll, aber wenn ich die Vorstellungen von Team grün und insbesondere Hartmut höre, wird mir wirklich schlecht. Man muss schon sehr ideologisch verblendet sein, um anzunehmen, dass öffentlich-rechtliche Netzwerke, in denen alle Parteien munter mitregulieren wollen, konkurrenzfähig sein können.
    Wie sollen die denn gegen Silicon Valley-Firmen antreten, die sich mit ihren Gehälter die besten Mitarbeiter raussuchen und ein neues Feature in vielleicht 2 Wochen bauen können? Was da beschrieben wird, ist eine 1A-Behördendystopie, die sich selbstverständlich nicht durchsetzen wird. Wer einen kleinen Ausblick darauf haben möchte, kann sich ja mal das EU-Clip-Share "EU Video" anschauen...
    Ich wette, dass sich in 5 Jahren nichts geändert haben wird, mit der Ausnahme von dutzenden neuen Bullshit-Jobs in politischer Vetternwirtschaft, die irgendwelche sinnfreien Compliance-Richtlinien "erarbeiten" und umsetzen. Die EU-Dame weiß halt, wie sie ihren Arbeitsplatz sichert.

    • J.F.
      J.F. 5 months ago

      Vollste Zustimmung. Die Ämter sind doch sowieso mit den einfachsten digitalen Aufgaben überfordert. Wer Lust auf ein soziales Medium hat, wo die Direct Messages noch per Fax verschickt werden, kann ja gern dafür sein. Dass der Staat allerdings keine Brutstätte für Innovation und effizienter Ressourcennutzung ist, sollte denke ich kein Geheimnis sein, ist bei vielen aber leider nicht so präsent scheinbar.

  • Moe
    Moe 5 months ago +4

    Erstmal eine Frage. Verstehe ich es richtig, dass die Leute auf dem grünen Feld sich erhoffen, durch mehr Regulierung zu weniger Regulierung zu gelangen?
    Jetzt meine Meinung.
    Erstmal halte ich es für grundsätzlich falsch, ein soziales Netzwerk mit einem Menschen gleichzusetzen, in dem Fall dem Gründer. Es ist vielmehr ein Ebenbild des Menschen an sich und so wie der Mensch, vereint es Ordnung und Chaos in sich, wie die gesamte Existenz. Ist es deshalb schlecht? Definitiv nicht!
    Sollte es ein Ziel sein, so wenig Chaos wie möglich einfließen zu lassen? Jein.
    Da Chaos die bestehende Ordnung immer wieder herausfordert, prüft und aus dem Chaos eine neue Ordnung geschaffen werden kann und muss.
    Jetzt mal etwas runter von dieser Ebene, wobei ich der Meinung bin, dass jede Diskussion mit den grundlegenden Fragen beginnen muss, um sich der eigenen Meinung und der des Gegenübers erstmal wirklich bewusst zu werden.
    Mache stimmen sind immer Lauter als andere, egal ob online oder nicht, und das wird sich auch nicht ändern. Ändern kann sich aber der Umgang der Menschen mit diesem Zustand. Dies schafft man aber nicht, indem man Social Media generell ändert, das verschiebt (wenn überhaupt) nur das Problem.
    Natürlich bietet Social Media Menschen die Option sich ihre eigene bubble zu schaffen und mit Gleichgesinnten auszutauschen und auch aufzustacheln, jedoch ist diese bubble öffentlich, im Gegensatz zu einer Zeit vor Social Media und das ist ein Riesen Gewinn. Auch das Aufeinandertreffen verschiedener Meinungen ist so leichter denn je, was ich ebenfalls als gut bewerten würde.
    Nun hat jedoch jeder Hanswurst die Möglichkeit, und das auch noch anonym, seine Meinung der Welt zu verkünden und es fällt schwer zu filtern, wie fundiert diese Meinung ist, wenn man den Menschen dahinter nicht kennt. Das ist jedoch kein Problem von Social Media an sich, sondern vielmehr durch Social Media erstmal wirklich präsent geworden.
    Bereits Platon war dieses Problem bekannt, weshalb er auch kein Freund der Demokratie war.
    Was macht man jetzt? Gibt man einem fehlbaren Wesen, wie dem Menschen, die Möglichkeit. seine eigene Fehlbarkeit so groß zu machen? Ich denke ja, da wir so unser Bewusstsein gegenüber Problemen schärfen, welche man ohne Social Media nie erkannt hätte oder erst viel später. Es ist nicht Social Media, was den Menschen beeinflusst, sondern der Mensch, der die sozialen Netzwerke beeinflusst. Also muss man auch dort ansetzen.
    Natürlich ist es einfach, Menschen wie Zuckerberg zu verteufeln, es liegt sogar in der Natur des Menschen, eine Natur gegen die wir seit jeher ankämpfen und diese Debatte zeigt diesen Kampf in Gestalt des 21 Jahrhunderts.

  • Andreas Schäfer
    Andreas Schäfer 5 months ago +1

    gute Gäste, auch innerhalb der Seite verschiedene Meinungen, Hintergründe und Ansätze. bereichert auf jeden Fall die Betrachtung! Und wie immer: Klasse Format

  • lanacommabanana
    lanacommabanana 4 months ago +1

    Was für ein großartiges Format! Ich muss ehrlich sagen, dass ich zu vielen Themen eine "Meinungstendenz", aber sicher keine fundierte und ausformulierte Meinung habe, weil mir dafür einfach zu viele Informationen und Fakten fehlen. Ich finde es so wichtig, viele verschiedene Aspekte bei der Meinungsfindung zu berücksichtigen und genau das wird hier bei unbubble getan (was ja sicher auch der Sinn der Sache ist). Besonders hervorzuheben ist dabei, dass es nicht random Leute von der Straße sind, sondern Personen, die auch ein Stück weit Ahnung von dem haben, was sie da erzählen. So stelle ich mir Diskussionskultur vor! Danke unbubble, dafür gibt's ein Abo! :)

    • unbubble
      unbubble  4 months ago

      Hi lanacommabanana!
      Vielen lieben Dank für Dein positives Feedback. Das freut uns sehr. Wenn Du willst, kannst du noch die Glocke aktivieren, um keine neuen Videos mehr zu verpassen. 🙏

  • Oma Violetta
    Oma Violetta 3 months ago +2

    Ein Gedanke zur Machtfrage: Ich hätte mir gewünscht, dass mehr über Tiktok gesprochen worden wäre, da die Macht des Staates Chinas auch Niklas einen Schritt nach vorne gebracht hat (Minute 13:00). Man hätte von dort aus sich einig werden können, dass Machkonzentration in jemandes Hand grundsätzlich problematisch sein kann, oder nicht?
    "Facebook ist keine caritative Veranstaltung".

  • MisterKnister
    MisterKnister 4 months ago

    Ach und: Danke für dieses Format! Ich bin hin und weg, ganz ehrlich! :) Als Mensch mit doch auch sehr ausgeprägten Erfahrungen hinsichtlich des Argwohns gegenüber und dem Abstempeln als "anders" und deswegen "unpassend für die bestehende Gesellschaft" bin ich hoffnungsfroh die Entwicklung der Kultur (im großen Kontext verschiedener Definitionsmöglichkeiten) in Deutschland zu beobachten und dran mitwirken zu können!!!!!!!

    • MisterKnister
      MisterKnister 3 months ago

      @Sven Müller Die Kultur wird in der heutigen, modernen und inzwischen digitaleren Welt durchaus auch durch digitale Medien geprägt.
      Doch den Begriff "staatliche Medien" mache hier gerne erstmal streitig, da diese Darstellung aus meiner Sicht gerade hier impliziert, Medien von nicht privaten Sendern/social Media Plattformen würden per se, also "immer" vom Staat "gelenkt".
      Und das trifft in Deutschland so generalisiert nicht zu. "Staatsmedien" könnte man maximal zur Teildefinition von Webseiten der einzelnen Bundesbehörden heranziehen. Und diese medialen Auftritte sind in der Regel auch als solche erkennbar.

    • Sven Müller
      Sven Müller 4 months ago

      Die Kultur wird heutzutage vor allem über Medien geprägt. Hast du keine große Plattform, kannst du die Kultur nur sehr eingeschränkt prägen. Die größte Prägekraft haben aber große Medienkonzerne und staatliche Medien.

  • L.
    L. 5 months ago +10

    Ich glaube Rick hatte manchmal das Bedürfnis Sinnfluencer zu schreien
    Aber er passt allgemein sehr gut in dieses Format, und es freut mich ihn hier zu sehen

  • Klapp Tapp
    Klapp Tapp 5 months ago

    Eine Diskussion heutzutage ist wohl unmöglich zu führen, ohne dabei das Dogma der sozialen Gerechtigkeit zu bestätigen.

  • deawho
    deawho 5 months ago +24

    Niklas und Rick in einer Sendung! Sehr cool 😊

    • black_Ninja
      black_Ninja 5 months ago +3

      @laris life
      Jap, er kann ihn einfach nicht leiden

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +2

      @laris life er ist das Problem!

    • laris life
      laris life 5 months ago +4

      @Cervantes Baptist kann es sein das Rick garnicht das Problem ist sondern du ihn einfach nicht leiden kannst?

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +3

      Der Rick hat quasi 0 zur Debatte beigetragen und man hätte ihn auch mit einer Eiche ersetzen können!!!
      Und Niklas wirkte wie ein Facebook Jünger, der seine Sekte niemals hinterfragen würde!

  • Matt Leistner
    Matt Leistner 5 months ago +1

    Größte Problematik ist die Marktmacht von BigTech! Da müsste es regulativ mehr Wettbewerb geben. Transparenz für den User ist daneben ebenfalls super wichtig. Sehr gut 👍

  • Amy
    Amy 5 months ago +9

    Allgemein sehr interessant, ich finde Rick ist für diese Folge eine Bereicherung.

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +2

      Der hat quasi 0 zur Debatte beigetragen und man hätte ihn auch mit einer Eiche ersetzen können!!!

  • Bastian Hodapp
    Bastian Hodapp 5 months ago

    Cooles Format, gefällt mir sehr wie alles aufbereitet und neutral diskutiert wird :)

    • unbubble
      unbubble  5 months ago

      Hi Bastian!
      Vielen Dank. :)

  • Anna 1515
    Anna 1515 5 months ago +2

    Ich glaube, das ist eine der entspanntesteten Folgen überhaupt. Ich persönlich kann zum ersten Mal Argumente auf beiden Seiten nachvollziehen.

  • Miriam Rusche
    Miriam Rusche 5 months ago +13

    Weshalb ist das Ziel von 13 Fragen eigentlich, alle Leute in die Mitte zu bringen? Weshalb ist das Ziel nicht, eine ergebnisoffene Diskussion zu führen in der die besten Argumente sich durchsetzen? Bei der auch mal der eine oder andere die Seite wechselt statt nen Schritt vor oder zurück zu machen?
    Diese Ausrichtung find ich sehr befremdlich, suggeriert sie doch, dass das einzig "richtige" Ergebnis nicht auf einer der beiden Seiten liegen kann.

    • KYTHERA - Dream Project Records
      KYTHERA - Dream Project Records 5 months ago

      Guck mal da links oben, da steht "ZDF".
      Da hast du deine Antwort.

    • black_Ninja
      black_Ninja 5 months ago

      @Miriam Rusche
      Ist auch in den wenigsten Folgen die ich bisher gesehen habe passiert, dass alle so nahe zusammen in der Mitte standen, also ‚müssen‘ tun die da gar nix außer abzuwägen wie sie zu der geäußerten Meinung stehen.
      Meinungswechsel wird wohl eher nicht zu erwarten sein, weil sich alle dort anwesenden ja schon mit dem Thema und ihrer Meinung dazu auseinandergesetzt haben (sollten) und dementsprechend wohl eher nicht Blättlein im Winde spielen werden.

    • Miriam Rusche
      Miriam Rusche 5 months ago +2

      @Lisbon Madisson Doch, doch, hab ich schon. Und ich hab auch verstanden, dass richtig nicht immer der Kompromiss in der Mitte sein muss :)

    • Lisbon Madisson
      Lisbon Madisson 5 months ago +1

      Du hast das Format echt nicht verstanden.

    • Björn Kruse
      Björn Kruse 5 months ago +4

      Aber es geht doch genau darum, dass man den anderen mit Argumenten überzeugt.

  • Sven Müller
    Sven Müller 5 months ago +54

    Zensur und gezielte Beeinflussung durch Algorithmen zerstört die Demokratie.

    • DragonofStorm
      DragonofStorm 5 months ago

      @Schnarch Schlaf Es geht darum, dass die "Anstalt" das erst Jahreee später so gemacht hat. Zu der Zeit, als das aber von den Amis gemacht wurde, wurde sowas als Verschwörungsgerede abgetan. Mit anderen Worten: Man sollte nicht zu voreilig Luete mit sowas abstempeln.

    • Schnarch Schlaf
      Schnarch Schlaf 5 months ago

      @DragonofStorm Und? In der "Anstalt" haben sie es auch genau aufgeführt, aber mit Belegen und alten Akten und nicht ein wildes Raten und Geschwurbel um sich dann zu freuen das man richtig "geraten" hat, aber unter den Tisch fallen lässt, was man selbst für sonstige Lügen und Behauptungen von sich gegeben hat.

    • DragonofStorm
      DragonofStorm 5 months ago

      @Schnarch Schlaf du weißt schon, dass was die usa damals im osten getrieben haben, dass da auch alles als verschwörungstheorien abgetan wurde usw. und mittlerweile ist das alles öffentlich klar, dass das so war (schauen Sie z.B. mal die älteste verfügbare volker pispers "bis neulich" an zu den usa).

    • Schnarch Schlaf
      Schnarch Schlaf 5 months ago

      @TheNilusss Mit dem ersten Teil hast du recht, nur muss man eben unterscheiden, was sich Ländern auf die Fahnen schreiben und was in der Praxis wirklich getan wird. China und DDR sind beide nicht links oder kommunistisch, Marx würde sich im Grab umdrehen wie seine Lehrern pervertiert werden,
      Nein beide haben nicht die gleichen Ziele, wenn ein Linker für seine Ideale tötet ist er nicht mehr links sonder rechts.

    • TheNilusss
      TheNilusss 5 months ago

      @Schnarch Schlaf Also wenn du das auf die klassischen politischen Spektren beziehst, dann ist Rechts -> Elitär (Freie Marktwirtschaft) und Links -> Egalitär (Zentralwirtschaft). Beides gibt es dann noch in liberaler und autoritärer Form. Beispiel USA sind Rechts/Liberal und die DDR war Links/Autoritär. Ich rede aber von den klassischen fanatischen Idealisten der Rechten und Linken Seite, beide haben im Endeffekt dieselben Ziele.

  • Tim's Holz
    Tim's Holz 5 months ago +2

    Ich würde mich auf jeden Fall bei einer öffentlich-rechtlichen Pflattform anmelden. Dann würde ich auch wieder mitdiskurtieren. Nach so einer Plattform suche ich schon lange. Technisch alles machbar.
    Danke für die Folge!

  • 1001pierre
    1001pierre 5 months ago +43

    Ich liebe dieses Format, finde es aber schade, dass es immer wieder Mal Leute gibt, die aus einer anständigen Diskussion wie dieser, eine Diskussion über "alte weiße hetero Männer" macht. Echt unangenehm, dass man immer wieder in die gleiche Ecke rutscht, obwohl es dabei gar nicht um dieses Thema ging.

    • aragontheredhead
      aragontheredhead 5 months ago

      Für mich ist es auch der Punkt, das wir irgendwann nur noch "hetero alte weiße Männer" == Böse ansehen. Das widerspricht m.M.n auch der Diversität. Es gibt immer welche die Böse sind und ihre Macht ausnutzen. Das ist unabhängig der Hautfarbe, des Alters, Geschlecht, der Kulturen etc. Man kann nicht gegen Unrechte kämpfen und gleichzeitig eine bestimmte Gruppe als das Böse hinstellen. Mich triggern diese Aussagen mittlerweile. Es gibt böse machthungrige Menschen, Punkt. Gegen die muss vorgegangen werden. Das sie alt, weiß, hetero Männer sind, kann zutreffend sein, ist aber nicht das Bild von Böse und Machthungrig.

    • manner mau
      manner mau 5 months ago

      Ist halt ihre Blase und die kann sie auch im Denken nicht verlassen, da hatte Rick Tatsache recht, Menschen suchen sich ihre Kreise und verbleiben dort wegen der Anerkennung und der Bestätigung, genau wie in Social Media ^^

    • Muko
      Muko 5 months ago +1

      Is halt die Gesellschaft heutzutage
      Nicht argumentieren können aber sich jeden Sündenbock aus der USA abgucken

  • New New
    New New 5 months ago +18

    Wie ich die Folge wahrgenommen habe (ich nenn die Leute einfach mal beim Vornamen, aber no disrespect):
    Anfangs war ich recht unentschlossen, habe aber sehr leicht zur grünen Seite tendiert.
    Zu den Personen (in Reihenfolge, wie sie im Video vorgestellt wurden)
    Hartmut Gieselmann: Er kam mir als der am Meisten von seiner Meinung überzeugte in der Runde vor, weshalb ich auch anfangs etwas Angst hatte seine Kritik an den sozialen Medien wäre zu "radikal". Im Laufe des Gesprächs fand ich seine Kritikpunkte, sowie die Forderung nach einem nicht Geldorientierten Platform, aber grundsätzlich recht gut nachvollziehbar. Einen kleinen hit für ihn fand ich die Kritik von Niklas bei etwa 32:31.
    Rick: Mit ihm habe ich mich ganz gut identifizieren können. Er stand zwar auf der gelben Seite, aber hat der grünen Seite recht oft zugestimmt. Wenn er aber mal Einwände gebracht hat, fand ich diese meist auch berechtigt und nachvollziehbar.
    Alexandra Geese: Ihr gegenüber war ich durch ihr Vorstellungsstatement erstmal auch etwas kritisch eingestellt. Während der Diskussion hat sich das allerdings geändert und ich fand ihre Beiträge oft recht interessant, da sie, als einzige Politikerin, in der Runde nochmal eine andere Sicht auf die Dinge hatte.
    Niklas Steenfatt: Hat meiner Meinung nach oft keine wirklich nennenswerte Argumente gehabt. Zum Großteil habe ich seine Gesprächsanteile so wahrgenommen, dass er der Gegenseite bei dem Punkt zugestimmt hat und sein einziger Gegenpunkt immer in Richtung "Aber ein ganz kleinens bisschen machen die Firmen schon, dass es anders läuft" war, wobei mir als Gegenargument immer "Kann sein, aber das reicht nicht!" gereicht hätte. Selten konnte ich ihn auch mal nachvollziehen -siehe oben- oder auch seine Stellung bezüglich eines Allgorhythmus (wobei ich seine Meinung hier auch nicht teile) Insgesamt fand ich ihn sehr schwach.
    Kevin Galls Mayer: Ist mir nach der Diskussion nicht wirklich mit Argumenten im Kopf geblieben. Seine Sicht als Entwickler einer Alternative fand ich persönlich auch nicht so Interessant (was im Zweifel auch an meiner Unwissenheit in dem Thema liegen könnte). Kurz gesagt haben mich seine beiden Mitstreiter in der Diskussion deutlich mehr überzeugt, während er eher untergegangen ist.
    Camila Schmid: Auf sie habe ich mich nach ihrem Vorstellungsstatement gefreut, da ich das recht gut fand. Im Laufe der Diskussion hat sich das aber geändert. Als sie dann mit dem
    "rassistischen/sexistischen Argument unter dem Deckmantel von Diversität" angefangen hat, hatte sie mich komplett verloren. Insgesamt hat sie ihre im Anfangsstatement noch sehr nachvollziehbare Position meiner Meinung nach sehr unschlüssig verargumentiert und dargestellt.
    Am Ende war ich immernoch nicht komplett überzeugt, aber doch mehr auf der grünen Seite als am Anfang, da die gelbe Seite vor allem Hartmut und Alexandra wenig entgegensetzen konnte.
    Die besten Gäste waren für mich Hartmut, Rick und Alexandra :)
    PS: Ich kenne seinen Namen leider nicht (laut Beschreibung Jo Schueck, wenn ich das richtig gelesen habe), aber der Moderator in diesem Video gefällt mir am besten, da er seine Neutrale Haltung grundsätzlich beibehält, aber ab und zu trotzdem mal nachhackt. Daher sehr passend für das Format meiner Meinung nach!

    • 2 Genes
      2 Genes 5 months ago +2

      Bin zwar nicht in allen Punkten deiner Meinung aber in ausreichenden, um den Kommentar zu liken.
      Wollte aber zu Kevin noch mal anmerken, dass ich seine Ansätze sehr gut fand und er zunächst der "Hoffnungsträger für gute Argumente" für mich war, aber es letztendlich entweder nicht geschafft hat, diese gut zu formulieren oder doch andere Grundgedanken dahinter standen, als ich erst einmal dachte.

  • Nassim Kelleter
    Nassim Kelleter 5 months ago +3

    Regulierungen können auch Missbraucht werden. Zum Beispiel, um andere Meinungen zu unterdrücken die einem nicht passen.
    Ich finde Gewalt gegen Männer und Frauen, als nicht tolerierbar und sollte ernst genommen werden und hart bestraft werden. Und da kann man Lösungen finden.

  • Die Entitusschule
    Die Entitusschule 5 months ago +5

    Endlich ist bei so einem wichtigen Thema mal jemand dabei, der auch wirklich gut Ahnung von dem Thema hat. Finde ich nice, dass Rick hier dabei war.
    Generell haben viele hier gut argumentiert.

  • Sn4ke
    Sn4ke 5 months ago +3

    Endlich ist die Folge mit Rick da, habs schon im Podcast gehört und mich extrem Gefreut !

  • E N
    E N 5 months ago +15

    Wikipedia ist nicht wirklich umsonst. Klar, man kann die Seite nutzen ohne etwas zu spenden. Allerdings würde Wikipedia wahrscheinlich irgendwann abgeschaltet werden, wenn es nicht etliche User gäbe, die wissen, dass dieses Angebot eben nicht umsonst ist. Sollte einem bewusst sein, wenn man die Seite nutzt.
    Ich habe jahrelang nichts gespendet, weil ich es mir nicht leisten konnte. Das hole ich jetzt nach.

    • E N
      E N 5 months ago +4

      @Slash Seven ich habe schon oft die Wikipedia genutzt. Wenn du dich in Bereichen informierst, die politisch/gesellschaftlich keine Bedeutung haben, dann kannst du die Informationen sehr gut übernehmen.
      Mir ist bewusst, dass jeder schreiben kann und z.B. Spitzenpolitiker ihre Seite immer im Auge haben. Aber es gibt genug Seiten, die informativ und gut sind.

    • Slash Seven
      Slash Seven 5 months ago +1

      Schau hier auf YT: „die dunkle Seite von Wikipedia“ an und überlege nochmal, ob du wirklich spenden möchtest. Ich war jahrelanger Spender und habe nach der „Doku“ aufgehört.

  • EL-ES-DEH
    EL-ES-DEH 5 months ago +24

    Na ja, wenn ich mir so anschaue, welche Inhalte auf dieser Plattform teils von den Öffentlich Rechtlichen gebannt und als schädlich degradiert werden, dann lautet meine Antwort auf den Titel: Nein, aber es gibt eine steuerfinanzierte Interessengruppe, welche die Meinungsvielfalt gefährdet.
    LG

    • It was rigged from the start
      It was rigged from the start 5 months ago +3

      @Emilie Blumenstengel Korrekt, Hass ist ein Gefühlszustand und Faschismus eine politische Ideologie.
      Ich hab nur keine Ahnung, was das mit dem Thema zu tun hat.

    • Hier könnte Ihre Werbung stehen
      Hier könnte Ihre Werbung stehen 5 months ago

      @Emilie Blumenstengel Hass und Faschismus sind verbrecherisch da gebe ich Ihnen recht, bloß ist manchmal unklar, wo sie beginnen. Was im Bereich des sagbaren liegt ist halt irgendwie subjektiv.

    • EL-ES-DEH
      EL-ES-DEH 5 months ago

      @Emilie Blumenstengel Geistige Behinderung auch nicht....
      Wieso sind denn die gerade aufgelisteten Leute Faschisten? Nenne mir deine besten Punkte.

    • Emilie Blumenstengel
      Emilie Blumenstengel 5 months ago +1

      Tja, Hass und Faschismus sind eben keine Meinung.

    • EL-ES-DEH
      EL-ES-DEH 5 months ago

      @Hier könnte Ihre Werbung stehen Based.

  • Matteo Schneider
    Matteo Schneider 5 months ago +2

    Selbes Problem wie in allen bereiche heut zu Tage
    Es fahlt einfach Aufklärung in jungen Jahren

  • Puma D. Ace
    Puma D. Ace 5 months ago +28

    Soziale Medien polarisieren nicht?
    Ich weiß schon warum die Twitter Aktivistin diese Meinung vertritt.
    Würde ja bedeuten, dass sie nicht mehr moralisch erhaben ist.

    • Jonas Schröter
      Jonas Schröter 5 months ago +8

      Die Woke bubble ist eine selbstgerechte, selbstgefällige und doppelmoralische Runde…

  • Frischi
    Frischi 5 months ago +1

    das größte Problem bei sozialen Medien ist man selber. jeder erschafft sich durch seine eigenen Interessen eine bubble. weil jeder ganz alleine vorm PC sitzt, kann eine direkte Diskussion nicht entstehen. andere Meinungen stören die bubble, man fühlt sich persönlich angegriffen.

  • HebestreitFan69
    HebestreitFan69 5 months ago

    Gute Auswahl dieses Mal. Wahnsinnig respektvoll und intelligent geführte Diskussion.
    Gerne könnte man Gästen mehr auf die Finger hauen, wenn sie unehrlich argumentieren (siehe einige Peinlichkeiten in der Transdiskussion).

  • DP Hannover
    DP Hannover 5 months ago +435

    Wie Camila Schmidt daraus mal wieder ne Rassismus-Debatte machen konnte bleibt mir ein Rätsel.
    Verschiedene Lebensrealitäten mit der Hautfarbe gleichzusetzen ist meiner Meinung nach grundsätzlich rassistisch. Leider keinen Mehrwert für die Diskussion.
    Trotzdem gute Diskussion

    • George Johnson
      George Johnson 4 months ago

      ​@Sunny Wofür ist wichtig, dass er weiß ist?

    • Sunny
      Sunny 4 months ago

      @Saxos Wenn deine Kritik als "heul leise" oder "deine Meinung zum Thema Rassismus spielt für mich keine Rolle" zusammenzufassen ist, dann juckt uns deine Meinung als weißer nicht!

    • Sean O'Sallivan
      Sean O'Sallivan 5 months ago

      @Sock Osophie Es ist die Religion der neuen Zeit einen Dogmatismus zu pflegen und alles und jedes Thema durch diese Linse zu betrachten und zusätzlich sich in den eigenen echochambers radikalisieren. Dann muss man eben immer nur eine Sache denken. Warum wurde ich jetzt komisch angeschaut? Rassismus. Was auf der rechten Seite die linken Medien, die muslimischen Flüchtlinge und viele andere sind, ist auf der linken Seite das Patriachat, Klimawandel und eben Rassismus. Ich würde mal die gewagte These in den Raum stellen, dass für Menschen mit niedrigem Intellekt komplexe Probleme und dessen Ambivalenz zu schwer in der Analyse sind und sich daher Dogmen gegenüber mehrschichtigen Meinungsbildern durchsetzen. Es ist eben viel einfacher.

    • Matt Daniels
      Matt Daniels 5 months ago

      @Schnarch Schlaf Wieso Drohung? Wer in einer Welt lebt, in der es Schnarchschafe oder Schlafschafe oder den "deutschen Michel" gibt, der geht doch in der Regel auch davon aus, dass er, im Vergleich zu diesen Schafen, besser informiert, kritisch und moralisch standfester ist und vor allem "selber denkt".
      Und eines Tages wird dann "die Wahrheit" rauskommen und "die kriegen, was sie verdienen". Und ich sagte, ich drück die Daumen, dass es nicht mehr lange dauert, bis es soweit ist und Du und die anderen Nicht-Schafe dann endlich gepriesen werdet für Eure Überlegenheit.

    • Schnarch Schlaf
      Schnarch Schlaf 5 months ago

      @Matt Daniels ...oh eine Drohung...tja das letzte Mittel wenn es an Sachlichkeit fehlt...

  • Climate Change doesn't bargain

    Ich finds witzig wie man bei Social Media denkt, dass es nicht das Reale Leben wäre.
    Das denken die Leute, die andere Leute im Internet wie scheisse behandeln wahrscheinlich auch...
    Tatsächlich ist das aber so real wie das Leben nur sein kann. Social Media ist kein Computer Spiel

  • nashi
    nashi 5 months ago +34

    Oooh wie cool, letztens bei Rick noch gesehen, dass er dabei ist, cool dass die Folge so schnell kam 🥰

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +2

      Der hat quasi 0 zur Debatte beigetragen und man hätte ihn auch mit einer Eiche ersetzen können!!!

  • MyBorders
    MyBorders 5 months ago

    Jo macht das wie immer mega- aber du siehst fertig aus, hoffe dir gehts gut

  • honigkuchenfuchs
    honigkuchenfuchs 5 months ago +5

    Rick wollte ich schon immer in dieser Sendung sehen, seine Argumente haben Stand und sind solide. Er bringt es gut auf den Punkt.

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +1

      @Gregor S. Ja mich nervt es, dass jemand so gefeiert wird, obwohl er nichts zur Diskussion beigetragen hat!

    • Gregor S.
      Gregor S. 5 months ago +1

      @Cervantes Baptist Überall das selbe Argument bei Leuten rein posten, die “Pro-Rick” sind ? Nice, hier hast du noch ein paar mehr Ausrufezeichen zu deinen, auch wenn sie eigentlich keine Rudeltiere sind. !!!!!!!!!!

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +1

      Der hat quasi 0 zur Debatte beigetragen und man hätte ihn auch mit einer Eiche ersetzen können!!!

  • Airi Sakura
    Airi Sakura 5 months ago +13

    Wie immer eine sehr interessante Sendung.

    • unbubble
      unbubble  5 months ago +5

      Hi Airi!
      Das freut uns! Gibt es noch andere Themen, die du gerne sehen würdest?

  • rotfuchs
    rotfuchs 5 months ago +2

    Ich fand die Auswahl der teilnehmer recht ausgewogen.
    Vorallen, das ein ex Mitarbeiter, ein Clip-Sharer aber auch eine EU politikerin dabei war.

  • Gordon Bender
    Gordon Bender 5 months ago +41

    "Social Media Aktivistin" xD Und dann noch schön mit Kampfbegriffen um sich werfen. Herrlich..

  • Bettina Viola Barth
    Bettina Viola Barth 5 months ago +13

    Hartmut hat tatsächlich ein großes Problem direkt am Anfang genannt damit, dass die Reichweite vor Qualität von Inhalten geht und auch Qualität von Inhalten leider wenig geschätzt wird in Sachen soziale Medien. Aus diesem Grund ist es eben auch so, dass meistens sehr emotionale Inhalte, Inhalte zum empören eine große mediale Aufmerksamkeit bekommen, während viele qualitativ gute Menschen bis heute nicht in der breiten Masse bekannt sind, weil Sie wahrscheinlich auch so viele Leute nicht interessant sind gerade durch die Tiefe und Qualität ihrer Themen. Denn nicht jeder nutzt soziale Medien, um sich zu informieren, viele nutzen das ja gerade erst recht als Eskapismus, um der harten Wirklichkeit des Alltags zu entfliehen und wollen dann keinerlei ernste Themen haben oder Themen, die sie zum Nachdenken anregen könnten. Aber bei diesem Problem sehe ich halt auch nicht wirklich eine Lösung, dann was will man tun gegen die individuellen Bedürfnisse von Nutzern in Sachen Nutzung von sozialen Medien? Den Anteil, den man haben kann ist, dass man qualitativ hochwertige Nutzer beispielsweise durch Steady oder patreon unterstützt. Aber ich denke, ein großes Problem ist eben, dass wir gerade so viele Inhalte gratis konsumieren können uns überhaupt kein Bewusstsein dafür das ist, dass man eben auch für qualitativ hochwertige Inhalte Geld zahlen sollte, damit die jeweiligen Creators ihr Leben finanzieren können. Dieses Bewusstsein gibt es aktuell nicht wirklich weit verbreitet. Ich höre oft von Menschen, die im Bereich Aktivismus unterwegs sind, gratis Bildungsarbeit machen und das eben nur neben ihrem Beruf und nicht Vollzeit machen können, dass ihm auch Leute dann immer wieder kritisch sagen: „ist es mir wirklich wert, fünf Euro im Monat auszugeben für deine Inhalte?“ und das sehe ich ihn als ein großes Problem, Denn Arbeit in den sozialen Medien ist echter Arbeit, auch wenn es leider viele nicht so sehen und viele das abwerten. Es ist sehr viel bürokratische Aufwand, viel langweilige Büroarbeit und entweder, eine Person hat ein Management oder Mitarbeiter, die das ganze machen oder diese Person macht das alles in Personalunion. Und dass das von vielen Leuten nicht respektiert wird, macht mich persönlich sehr traurig. Und da haben wir eben ein viel größeres Problem als nur die Kommunikation im Internet. Es geht auch um die Wertschätzung von qualitativ hochwertigen Beiträgen. Und ich sehe dieses Problem auch sehr viel in Sachen Wissensmanagement auf Plattformen wie Instagram, dass einfach auch nicht quellenkritisch gearbeitet wird, falsche Informationen verbreitet werden und nicht mit Quellen gearbeitet wird.

  • Patrick Rump
    Patrick Rump 5 months ago +27

    Diesen Moderator finde ich für das Format am Besten - er kommt mir am "neutralsten" vor, greift zum richtigen Zeitpunkt ein usw. (oder hat den besten Cutter im Team ;) )

    • Elson
      Elson 5 months ago +1

      @Holger P. Da gab es mal eine weibliche Moderatorin die nicht die objektivste war und in anderen Öffis Video hat man auch gesehen wie stark links sie eigentlich ist.

    • Holger P.
      Holger P. 5 months ago

      Mit welchen anderen Moderatoren hast Du denn verglichen ? Wer ist denn schlechter ? Ist er nicht der einzige ?

    • Name005
      Name005 5 months ago +1

      For real

  • Neguel-Samuel Sella
    Neguel-Samuel Sella 5 months ago +1

    Ich habe mir angewöhnt, wenn mich ein Beitrag auf Facebook emotional aufwühlt, diesen Beitrag und manchmal auch alles von der entsprechenden Quelle zu verbergen.

  • Slash Seven
    Slash Seven 5 months ago

    Interessante Sendung mit spannenden Gästen & einem breiten Meinungsspektrum. So eine Diskussionskultur wünsche ich mir im Bundestag 😵‍💫🫶🏻

  • MisterKnister
    MisterKnister 4 months ago

    Hallo und guten Tag ;)
    Ich möchte auf die Frage eingehen, ob social media im allgemeinen zu viel Macht hätte.
    Dabei ist nunmal auch wichtig, sich anzuschauen, wie sehr von Regierungen/Wirtschaftsinteressen und weiteren "Machtinteressenten" mit-gesteuert wird.
    Und um hier eine kurze Definition einzubauen: "Macht" bedeutet in diesem Zusammenhang: Den Status quo beizubehalten/sich den Veränderungen der realten Welt entgegenzustellen, aus der Perspektive von priviligierten Menschen.
    Die Vielschichtigkeit alleine beim social media System Facebook "beginnt" bei der eher hintergründig laufenden Monopolisierung; durch die Zusammenlegung von eher wirtschaftlichen Interessen mit Google im Kontext der Gründung von Meta entstehen somit komplexere, "in sich" geschlossene Systeme, die so intransparent werden, dass es von aussen kaum noch Regulierungsmöglichkeiten gibt (politisch->gesetzliche Bestimmungen).
    Wirtschaftliches Interesse muss man letztlich auch im Kontext des Ursprungslandes des global agierenden Konzerns betrachten. Amerikanische "vs" deutsche Gesetzgebungen hinsichtlich der Regeln "ab wann liegt ein Monopol vor welches kartelamtlich behandelt werden könnte" differieren hier offensichtlich beträchtlich, da allein die Grundregeln der Wirtschaftsgesetzgebung unterschiedlichen Grundannahmen folgen.
    Mit anderen Worten und zusammenfassend:
    Was in Deutschland als problematischer Machtaufbau via Datensammlung betrachtet wird (in Bezug auf psychologische Profile), wird seitens des Beispiels amerikanischer Wirtschaftsideale als "Mittel zum Zweck" deklariert. Wobei diese Deklaration letztlich auf den politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich Mächtigen (Definition siehe oben) sprich Priviligierten Weltanschauungen fußt.
    Und um einmal zu kommentieren was Trump betrifft: Ihn zu sperren war die einfache, wenn auch lange verschobene Lösung. Bei der Radikalisierung die durch ihn und seine widerhallenden Kumpanen erzeugt wurde konnte auf social media eine bubble von Hass entstehen.
    Doch darf man nicht vergessen, dass eine bubble, die sich um eine starke Emotion und die einprägsamen Inszenierungen von suggerierter "Ich weiß Bescheid" Idee dreht, auch an vielen anderen Orten der virtuellen wie nicht virtuellen Welt entstehen kann.
    Hierbei gebe ich als Beispiel zu Bedenken: Frau Storch von der AfD.
    Mitten in der Gesellschaft, sprich im öffentlichen Raum entstanden bubbles des Hasses. Fußend auf den Existenzängsten/alten Denkmustern von normalen (!!!) Menschen, die nicht besser konnten, haben Menschen öffentlich Hass auf Ausländer/AnDeRsArTiGe geschürt. Ich nutze das Wort Mensch explizit, da auch ein Mensch mit einem "geringeren" Bildungsstand letztlich nur ein Mensch ist.
    Hier setze ich einen Punkt. Grüße von Max :P

  • HebestreitFan69
    HebestreitFan69 5 months ago +3

    Natürlich habe auch ich wegen Rick geklickt :-)
    Schön, ihn zu sehen. Die Space Frogs wären/sind für die ÖR eine große Bereicherung. Ich befürchte, dass die Kritik an funk und der Umang damit für das Verhältnis eher schlecht sind.

  • Danny G
    Danny G 5 months ago +11

    Die shaky cam fand ich extrem störend. Cool, dass Rick einfach er selbst war in Sprache und Formulierung. Ich fühle mich repräsentiert, danke! :)

    • Kephinio
      Kephinio 4 months ago

      @Cervantes Baptist Diese Frage von einer Person, die selbst mehr als genug Zeit damit verbringt, im Internet Kommentare zu teilen, welche anderen keinen Mehrwert bieten. Im Ernst, ich habe sehe mir die Kommentare unter diesem Video an, weil ich mich gerne mit den Gedanken anderer auseinandersetze. Das tut Cervantes Baptist, was gut anhand des Mangels an Begründungen für diese Kommentare erkennbar ist, nicht.

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 4 months ago +1

      @ქჴąʂʂჩტჯ der hat quasi 0 zur Debatte beigetragen l! Wieso ließt du dir alle Kommentare durch, bist du ein Beamter oder wieso hast du so Viel Zeit???

    • ქჴąʂʂჩტჯ
      ქჴąʂʂჩტჯ 4 months ago +1

      @Cervantes Baptist Ick lese grade so ziemlich alle Kommentare hier und das ist jetzt die bestimmt die 8te c&p Antwort von dir.
      Mannomann

    • Cervantes Baptist
      Cervantes Baptist 5 months ago +1

      Der hat quasi 0 zur Debatte beigetragen und man hätte ihn auch mit einer Eiche ersetzen können!!!

    • MarsToRover
      MarsToRover 5 months ago

      Die Hände so shaky wie die Cam in Jason Bourne :)

  • Jannik
    Jannik 5 months ago +2

    2 Punkte die mir aufgefallen sind:
    1. „Man könnte ja Social Media nach dem selben Ansatz wie Wikipedia gestalten“
    Das wird nicht funktionieren. Da sich die Plattformen ständig weiterentwickeln müssen und neue Features rausbringen um nicht von der Konkurrenz überholt zu werden. Denn die Mehrheit hat die Einstellung Funktionalität > Datenschutz. Das heißt dass solch eine Plattform nach einer Weile untergehen würde, da andere „Gewinnorientierte“ soziale Medien mit der Zeit die User mit Features anlocken würden. Und ein „Instagram nach dem Wikipediaprinzip“ würde dann durch die langsame Plattforminterne Entwicklung im Gegenzug User verlieren. Hat man ja sehr gut bei Instagram gesehen, wie stark sie sich erweitern konnten in dem sie unter Anderem viele Features aus anderen Plattformen „kopiert“ haben.
    Da finde ich die Idee mit der öffentlich Rechtlichen sozialen Plattform schon besser. Aber ob man das unserem Windows 7 nutzenden und papiermangelnden Behörden zutrauen kann?
    2. „Ein Recommendation-Algorithmus bringt nichts / braucht man nicht“
    Gerade das Beispiel TikTok zeigt, warum diese Aussage nicht stimmt.

  • Irgend Sontyp
    Irgend Sontyp 5 months ago +1

    Ohne auch nur eine Sekunde des Videos gesehen zu haben sage ich zur Frage im Titel eindeutig nein. In den sozialen Medien kann jeder, unabhängig von politischer Meinung, Geschlecht, Alter, sexueller Ausrichtung, Wohnort, Beruf usw. seine Meinung frei äußern. Mehr Demokratie geht nicht. Echte Beleidigungen oder Bedrohungen sollten natürlich unterlassen werden und wenn etwas Fake News sind dann ist es kein Problem Real News dagegen zu setzen.

    • K 07
      K 07 5 months ago

      Da stimme ich grundsätzlich zu: es ist gut, dass jeder seine Meinung posten kann.
      Das Problem ist, welche Meinungen/Posts von den Plattformen "gepushed" werden und sich dadurch verbreiten.

  • Sceek
    Sceek 5 months ago +1

    Insgesamt ein sehr schwieriges Thema. Vor allem bei vorwürfen wie "Facebook und große Konzerne kontrollieren den Markt" ist immer nachzudenken wieso es dazu gekommen ist! Insbesondere Social Media sind so starke Monopole, weil die Leute nicht ständig zwischen Anbietern wechseln wollen. Man muss sich vorstellen ein paar Freunde sind auf 10 verschiedene social medias verteilt. Es sammeln sich von alleine alle Menschen bei einer Seite, weil das anders viel zu umständlich wäre.
    Das andere Argument, dass Meta sein Algorithmus bekannt machen soll, finde ich auch teilweise problematisch. Ist der Algorithmus bekannt wird es viel einfacher sein zielgerichtet den Algorithmus für mehr "likes" auszunutzen. Das hat man ja auch hier auf Clip-Share oft gesehen, dass als damals bekannt wurde "10 Minuten Videos machen das meiste Geld", da gab es auf youtube auf einmal nur noch 10:01 videos.
    Insgesamt will ich sagen, dass man immer vorher nachdenken muss, wieso alles sich überhaupt erst entwickelt hat, bevor man laut rumschreit "das ist doof und muss geändert werden"

  • Ennio Friede
    Ennio Friede 5 months ago +9

    Ist der Steenfatt von Facebook gekauft ? Kommt einem so vor #undifferenziert. Warum denkt die Aktivistin regulierte SM würden Ihre Anti-Rassismus Arbeit gefährden? Top Darstellung der Gesetze von der Politikerin.

    • schoel27
      schoel27 5 months ago

      @Ennio Friede clip-share.net/video/XRdpn2LCcS0/video.html

    • Ennio Friede
      Ennio Friede 5 months ago +2

      @schoel27 Naja eher so Standard Insta-"wie werde ich erfolgreich" Content besonders differenziert ist da nichts, muss es ja aber auch nicht sein.

    • schoel27
      schoel27 5 months ago +2

      Schau mal auf seinem Kanal von Steenfatt vorbei. Da kannst du seine differnezierte Meinung anhören. Er ist bei Facebook ausgestiegen und kritsiert einiges, verteufelt Facebook aber nicht

  • dosenkaffee
    dosenkaffee 5 months ago +1

    Boahke, wie immer mega gute Sendung. Benutzt ihr dafür so ganz lange Teleobjektive? Is echt mega gut gemacht alles. Auch die Auswahl der Gäste ist immer top notch. Moderatoren naja... auch ganz okay (Späßle... beide auch mega gut). Mega... so sagt man das jetzt anscheinend. Gibt +1 auf yelp wie immer.

  • Chatonina
    Chatonina 5 months ago +2

    Zum Thema Streitkultur/Diskussionskultur im Internet:
    Habe just nachdem ich dieses Video gesehen habe lautes Gebrülle von der Straße gehört und wurde dann
    Zeuge davon wie drei erwachsene Männer mit Mittelfingern und homophoben Beschimpfungen vor einem
    Bus auf der Straße standen, weil dieser sie aufforderte die Straße zu räumen. Denn sie standen mit ihrem Lieferwagen
    in der zweiten Reihe, so dass der Bus nicht vorbei kam.
    Aber ja, wir sind online nicht in der Lage sachlich Streitthemen zu klären.

  • Fidi987
    Fidi987 5 months ago +10

    Zu den Meinungen:
    Wer geht denn bitte abends nach Hause und freut sich darauf, dass ihm erklärt wird, was er alles falsch sieht und ändern muss?
    Man geht abends nach Hause, begrüßt seine Lieben, erzählt von seinem Tag, hofft auf Verständnis, Zuspruch, ggf. gemeines Aufregen (Kunden, Chef waren wieder unmöglich).
    Warum sollte es in den sozialen Medien anders sein?
    Wer möchte täglich hören, dass er keine Ahnung hat, seine Gedanken ändern soll, sich mit völlig fremden, für ihn uninteressanten Themen auseinander setzen soll, sich Probleme, die er gar nicht auf dem Schirm hat, zum Anliegen machen sollte usw. ?
    Man FINDET andere Meinung, wenn man danach googelt. Abtreibung pro und contra, was spricht für und gegen die Coronaimpfungen, auf was sollte man verzichten, um den Klimawandel zu verlangsamen - kann man alles googeln.
    Aber nicht jeder möchte das täglich hören.
    Manchmal hat man privat genug eigene Probleme, will nur süße Katzenfotos sehen und hören, das man ein leckeres Rezept online gestellt hat. Genauso, wie im Privatleben, im direkten Kontakt halt auch!

    • Holger P.
      Holger P. 5 months ago

      Vielleicht hängt das vom Beruf ab. Ich suche manchmal schon die Intellektuelle Herausforderung oder die Diskussion. Harmonie, Katzenbilder, friede freude Eierkuchen ist mir zu langweilig. Man kann aus den gleichen Gründen auch ein Computerspiel machen, (was geistig anstrengendes) aber da ist man halt in einer künstlichen Welt, nicht in der realen. Gerade in einer Welt aus Singles, ist ja da auch einfach niemand mit dem man zu Hause reden könnte.

    • Herr Putschy
      Herr Putschy 5 months ago

      guter Punkt und gut dargelegt

  • marie_lies
    marie_lies 5 months ago +2

    Ich hasse den Algorithmus auf Instagram, Twitter und tic toc, da diese einen wirklich nur radikalisieren und einen in blasen steckt und festhält, wobei politisch radikalisiert wird aber auch der life stliye stark beinflust wird mit Sachen wie Esssucht etc.
    Andererseits liebe ich die Algorithmen von Clip-Share und Sound Cloud, da diese mich ständig mit guten Beiträgen füttert, auf Clip-Share bekomme ich ständig gute Video Beiträge wie diese hier, obwohl ich euch nicht kannte und ich keine ähnliche Videos zuvor gesehen hatte und auf Sound Cloud weil ich wöchentlich frisch gepostete Musik vorgeschlagen bekomme welche perfekt zu mir passt und diese häufig von extrem kleinen oder neunen Musikern kreiert wurde, was auch ihnen hilft.

  • T A
    T A 5 months ago +1

    Wenn ich mal über mein Leben nachdenke, dann sehe ich das eigentlich auch sehr stark, dass ich viel mehr verschiedene Meinung höre durch die neuen Medien. (Aber ich kann nicht sagen, was das genau mit dem Alter zu tun hat.)
    Das kann auch ein Problem sein, wenn das Bild verzerrt wird. Es ist wichtig, sich ab und zu klar zu machen, dass das alles Verzerrungen sind und wir müssen uns auch mit der Realität an sich, mit Zahlen befassen, statt uns nur punktuell zu informieren, ohne das im Großen einzuordnen.
    Was soll man sagen... Aufklärung ist wichtig.
    "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." (Kant)
    Man muss auch Verantwortung übernehmen. Die Informationen gibt es. Wenn man keine Lust hat, die sich rauszusuchen, kann man nicht anderen die Schuld geben, dass man nicht aufgeklärt ist.