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Durchbruch: Dieses H2-Gerät liefert 5x günstiger Wasserstoff!

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  • Published on Mar 27, 2023 veröffentlicht
  • Dieses Gerät generiert Wasserstoff mit einem unglaublichen Wirkungsgrad von 98%. Und das beste, die Technologie ist grundsätzlich marktreif, skalierbar und vor allem wirklich wirtschaftlich! (Quelle 1)
    Möglich sind jetzt Wasserstoffproduktionskosten, die deutlich unter 1,5€ pro Kilogramm liegen. 2-5x günstiger als mit konventioneller Elektrolyse und damit sogar 2,7x günstiger als Erdgas! (Quelle 1, 2, 3)
    Die Forscher der australischen Universität, die das Verfahren entwickelten, gründeten sofort eine Firma um es nun großflächig zu vermarkten.
    Ein scheinbar gigantischer Durchbruch in der Wasserstoff-Branche. Die Forschungsergebnisse wurden Publiziert und von unabhängigen Forschern bestätigt.
    Doch wie vielversprechend ist diese Sensation wirklich? Schauen wir uns das mal genauer an!
    Grüner Wasserstoff, also jener, der eben nicht entweder direkt aus fossilen Brennstoffen oder indirekt mit Strom aus fossilen Energieträgern gewonnen wird, wird laut Metaanalysen führender Experten eine maßgebliche Rolle in der Energiebranche spielen!
    Je nach Einschätzung werden 15-25% des Energiebedarfs der Zukunft durch Wasserstoff gestillt werden müssen. (Quelle 4)
    Die Energy Transitions Commission geht davon aus, dass die Nachfrage nach grünem Wasserstoff bis 2050 auf 500 bis 800 Millionen Tonnen pro Jahr steigen wird. (Quelle 1)
    Das liegt zum einen daran, dass Wasserstoff recht flexibel generiert, gespeichert und verbraucht werden kann, allerdings aber auch an jenem Umstand, dass er Erdgas ersetzen kann.
    In der Stahlindustrie aber auch in der Zementindustrie müssen Temperaturen von weit über 1000°C erreicht werden. Um Stahl zum schmelzen zu bringen sogar 1425°-1540°C, je nach Zusammensetzung. (Quelle 6)
    Mit Wasserstoff lassen sich problemlos Temperaturen von 2130°-3080°C erreichen. (Quelle 6)
    Wasserstoff gilt daher in der Wissenschaft, und dazu bekennt sich auch die Bundesregierung mit ihrer Wasserstoff-Strategie, als einzige sinnvolle Alternative für die Zukunft! (Quelle 7)
    Doch es gibt ein gigantisches Problem.
    Science & mehr: / @officialnorio
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    ► Quellenangabe:
    Informationsquellen:
    1: innovators-guide.ch/2022/03/g...
    2: emcel.com/de/was-kostet-gruen...
    3: www.ndr.de/fernsehen/sendunge... Daten von Verivox kostet,um 2%2C7 Prozent gesunken.
    4: hysata.com/technology/
    5: www.heissbemessung.net/Infoth... Schmelzbereich von Stahl liegt,C bis 1200°C.
    6: www.chemie.de/lexikon/Flammen...
    7: www.quarks.de/technik/energie... frisst mehr Energie%2C als er liefern kann&text=Das Problem%3A Die Mengen an,40 Prozent der Energie verloren.
    8: www.tuev-nord.de/de/unternehm...
    9: www.studysmarter.de/schule/ch...
    10: www.cleanthinking.de/hysata-k...
    11: www.chemie.de/lexikon/Kapilla...

Comments • 0

  • DJENERGY63
    DJENERGY63 17 days ago +1

    Sehr interessanter Beitrag und Gut rüber gebracht. Vor einiger Zeit brachtest Du einen Beitrag über Wasserstofferzeugung unter Zuhilfenahme von Ultraschall. Mit dem hier gezeigten Verfahren ist das sehr wahrscheinlich nicht kombinierbar. Was jetzt aber Interessant wäre: Welches Gewinnungsverfahren ist Effizienter ?
    Zieh doch mal einen Vergleich ! Das wäre in jedem Falle ein zusätzliches Video wert !

  • Benjamin Strauß
    Benjamin Strauß 2 months ago +3

    Endlich mal was, bei dem man die Hoffnung hat dass es auch umgesetzt wird und bald verwendet werden kann. Danke für deine interessanten Beiträge. Mach weiter so 👍🏻

  • David Eisendle
    David Eisendle Month ago

    Ich bin ja wirklich ein großer Fan deiner Videos!
    Aber in dem Fall finde ich als absolut ungebildeter Amateur in dem Bereich schon, dass Sunhydrogen da wesentlich weiter ist und sogar normales Meerwasser verwenden kann!
    Vlt hast du ja eine Meinung zu Sunhydrogen? Würde mich sehr interessieren!
    Ansonsten mach bitte weiter so mit deinem Kanal!👍👍

  • MrGoofy42
    MrGoofy42 2 months ago +26

    Bei der Stahlproduktion könnte noch gesagt werden, dass nicht nur die Temperatur entscheidend ist, sondern auch der Sauerstoff aus dem Eisen gebunden werden muss, und das macht man typischerweise mit Kohlenstoff in Form von Koks. Koks bildet mit Sauerstoff CO2, während Wasserstoff einfach H2O bildet.

  • Matthias Henze
    Matthias Henze Month ago +1

    Wenn alles stimmt und soweit ist das es funktioniert dann ist es natürlich eine Sensation 👍

  • Jan Barwinski
    Jan Barwinski 2 months ago +3

    Sehr guter Beitrag, danke. Macht weiter so.💪

  • Zenon
    Zenon Month ago

    Das wird auch sehr interessant für die kommende Mondstation :)

  • Pascal Franke
    Pascal Franke 2 months ago +1

    Hallo,
    danke für das interessante und gute Video.

  • Alessio
    Alessio 2 months ago +1

    Gutes Video, aber bei der Temperatur solltest du nochmal gucken. SOELs (Solid Oxide Electrolysis, hohe Temperaturen bei 600 bis 800 Grad) sind bei weitem noch nicht marktreif. AELs (Alkaline Elektrolysis) und PEMELs (Proton Exchange Membrane Electrolysis) laufen generel bei 50 Grad bis 80 Grad, daher ist es an dieser Stelle falsch zu behaupten, dass durch den Kapillareffekt die Zellen bei geringeren Temperaturen laufen würden und somit einen Vorteil zu anderen Zellen hätten. Auch die Katalysatormaterialien sind bei diesen Nickel und Platin, daher ist es auch überflüssig als Nachteil zu erwähnen, dass das "neue Verfahren" diese benötigt.

  • Speicher System Victron Lifepo4 Batterie 5885ronny

    Super danke für die Infomationen 🤗👍👌🤗👍👌 super Video danke

  • james blace
    james blace 2 months ago +3

    Schön, selbst wenn das stimmen sollte wird das von der Energielobby einfach plattgewalzt werden.. zumindest in Deutschland👍

  • Robert Schachner
    Robert Schachner 2 months ago +21

    @Norio das war vermutlich wieder mal ein richtungsweisender Beitrag. Selbst wenn man den üblichen Marketing Bullshit abziehen würde bleibt noch ein wesentlicher Wirkungsgrad übrig. Wobei die Wasserstoffelektrolyse durch Kapilar Wirkung nicht mehr ganz neu ist. Aber die scheinen wohl die noch vorhandenen Probleme gelöst zu haben, sonst würden sie nicht so auftreten.
    Danke für den Beitrag ❤

  • Daniel
    Daniel 2 months ago

    Mich würde eine HHO Drycell interessieren

  • Snow Dune
    Snow Dune 2 months ago +6

    Dieser Kanal ist einfach toll. Kurz und knapp und nicht die häufige Lobhudelei für ein spezielles Thema wie in vielen anderen Kanälen. Besonders gefällt mir dass auf die Projekte auch kritisch geschaut wird. Besonders mag ich Euere Quellenangaben. Dadurch fällt mir eine Einordnung leichter. Weiter so! !
    Die Idee mit den Kapillaren, könnte wirklich ein Gamechanger sein. Frage ist wie gut sie die Kapillare und deren vermutliche notwendige katalytische Beschichtung herstellen können. Auch dürfte bei größeren Einheiten die Temperaturverteilung, und deren Einfluß auf die lokale Elektrolyseleistung eine Rolle spielen.
    Toll wenn man so ein System in wenigen Jahren zu Hause einsetzen könnte

  • Hans Würtz
    Hans Würtz 2 months ago +7

    Bei der konventionellen Gleichstromelektrolyse erreichten verschiedene Experimentatoren eine Verdoppelung des Gasvolumens bei gleicher Eingangsleistung, wenn ein starkes Magnetfeld parallel zur Flussrichtung der Ionen des Elektrolyten, also in gleicher Richtung, wirkte. Die Lorentz-Kraft erzeugte im Elektrolyten einen Gas-Wirbel (Torsion). Das Magnetfeld wurde durch Neodym-Permanentmagnete erzeugt. Entscheidend war, dass die richtige elektrische Polarität an die Platten angelegt wurde. Wenn diese im Vergleich zu den Nord- und Südpolen der Magneten falsch war, so war die Gasentwicklung geringer.
    Alle Prozesse der Gasentwicklung finden in der Helmholtz-Doppelschicht statt. Dort ist die Debuye-Länge entscheidend, also unter anderem auch der Plattenabstand.
    Die abgegebene Gasmenge konnte erhöht werden, wenn die Elektroden des Elektrolyseurs mit Kohlenstofffilz versehen wurden. Die Kohlenstoffporen vergrößern so die Gesamtfläche der Elektroden. Eine deutliche Steigerung der Gasausbeute mit hohen Leistungszahlen (COP-Werten) soll sich ergeben, wenn der Elektrolyseur nicht mit Gleichstrom sondern mit Nanopulsen beschickt wird. Dies behaupten zwei indische Forscher. Abbildung 6 ihrer Arbeit zeigt, dass die Nanopulselektrolyse bei gleicher Eingangsleistung 31,56-mal (3156%) effektiver ist als die herkömmliche Gleichstromelektrolyse. Die extrem steilen Nanopulse üben buchstäblich Karateschläge auf die Elektrolytmoleküle aus. Dies ist natürlich nur möglich, wenn die Energie des physischen Vakuums durch Symmetriebruch beteiligt ist; denn ein Perpetuum mobile gibt es nicht.
    gehtanders.de/Downloads/waw-nanopulsDC-HHO-IJEE_13_v3n1.pdf

    • Michael Schecker
      Michael Schecker 2 days ago

      Danke ! Das ist eine prima Basis für Experimente

    • Hans Würtz
      Hans Würtz 2 days ago

      @Michael Schecker Ich hatte vor Jahren Versuche mit Nanopulsen gemacht. Es zeigte sich, dass bei gleicher effektiver Eingangsleistung in den Elektrolyseur im Vergleich zur Gleichstrom-Elektrolyse, die Gas-Entwicklung sichtbar stärker war. Der Elektrolyt blieb kalt. Die Gleichstrom-Elektrolyse dagegen, zeigte eine deutliche Verlustwärme an. Die Inder gehen mit 100 MHz in ihre Schaltung und lassen diese in Zeitspannen von 200 nS durch.
      Ruhephasen beim Pulsen sind notwendig; denn die Elektroden müssen von dem Gas auch freigeräumt werden. Es muss weg; andernfalls ist der Ionenfluss gestört. Gleichstrom kann das nicht. Eine optimale Gasausbeute bekommt man, wenn das System in Resonanz betrieben wird. Hier heißt es probieren; denn es ist insgesamt gesehen, ein Schwingsystem. Ich war weder räumlich noch mit Messgeräten zur Gasbestimmung damals ausgerüstet. Ich glaube nicht, dass Deutschland ein Gasproblem hat. Es müssen auf dieser Basis einfach Produkte geschaffen werden. Natürlich eignet sich die Nanopuls-Elektrolyse auch für den mobilen Einsatz. Der Gastank kann dabei recht klein bleiben. Es wird immer nur so viel Gas erzeugt, wie auch gerade zum Verbrauch benötigt wird.

  • Ralf Schnippkoweit
    Ralf Schnippkoweit Month ago

    So eine Vorrichtung an jeder Windkraft Anlage und man könnte ohne Strom Leitung auskommen. Speichern direkt an der Anlage. Tanken direkt an der Anlage. Windkraft Tankstellen 😍

  • Uwe Klüter
    Uwe Klüter 2 months ago +5

    Sehr interessantes Video - Also im Auge behalten! Interessant ist Wasserstoff auf jeden Fall - leider auch hochexplosiv, was gerne vergessen wird!

    • max mustermann
      max mustermann 2 months ago +1

      Eine Hochhaus- Explosion pro Woche 😂 in der Tiefgarage ist doch nicht so schlimm.

    • Sebacrush
      Sebacrush 2 months ago +1

      @max mustermann Akkus explodieren auch.

    • Liberal Monk
      Liberal Monk 29 days ago +1

      Erdgas enters the chat🔥🧨

  • Andy van der Straeten
    Andy van der Straeten 2 months ago +4

    Wenn man die Abwärme nutzt, hat auch heutige Elektrolyse Wirkungsgrade von 85-92%.
    Z.b. als Unterstützung eines Fernwärmenetzes.
    Leider wird dieser Fakt bei den Effizienzrechnungen häufig untergraben.

  • Beat Reuteler
    Beat Reuteler 2 months ago +12

    Dieses Produkt muss nicht kleingeredet werden, denn es ist bereits klein. Es heisst zwar, es sei problemlos skalierbar, aber der Beweis dazu steht aus. Also gilt auch hier: Schauen wir einmal, es wird noch lange dauern bis man davon im Markt etwas merkt.

    • petercuppens
      petercuppens 3 days ago

      The water needs to be very clean. Else the very smal pipes will get clogged.

  • edhoc2
    edhoc2 2 months ago +2

    6:50 Platin und Nickel verbrauchen sich nicht, nehme ich an? Sie dienen nur als Katalysator? Oder müssen sie tatsächlich bei der Produktion ständig durch neue Materialien ersetzt werden?

  • Subject42
    Subject42 2 months ago +1

    Capillar Wirkung vs Wasserqualität? Muss das destilliertes Wasser sein?

  • Frank Müller
    Frank Müller 2 months ago +2

    Entwicklung von h2 ist
    Spannend aber es braucht Zeit für die Entwicklung

  • someonesomewhere
    someonesomewhere 2 months ago +1

    Naja die Tinte hat aber noch die Gravitation als Hilfe 😉 Beim Röhrchen gehts entgegen die Gravitation

  • Lutz Teichmann
    Lutz Teichmann 2 months ago

    Extremst gut gesprochen.

  • Joe Miller
    Joe Miller 24 days ago +3

    Interessante Beiträge und sehr sympathisch vermittelt. Und vielen Dank für's nicht-gendern, wie viele Deiner Kollegen. 👍🏻

  • nerdexproject
    nerdexproject 2 months ago +5

    Sehr spannend! Hoffe da kommt noch mehr!

    • max mustermann
      max mustermann 2 months ago +1

      Unsere ALCHIMISTEN 😂 arbeiten daran.

  • A.C.I.D.
    A.C.I.D. 2 months ago

    Bei dir ist alles Marktreif auf dem Kanal dennoch lässt nichts so wirklich zeitnah umsetzen. Jeder der sich halbwegs mit der Thematik auskennt, weiß das nichts von dem in naher Zukunft realisierbar ist…

  • vperm2f
    vperm2f 2 months ago +3

    danke für die quellenangabe - nach einer minute hätte ich das schon als BS abgetan und was anderes angeschaut 😅

  • Sebastian Klingk
    Sebastian Klingk 2 months ago

    Interessant ist auch die Firma enapter, zum Thema skalierbare Elektrolyseure fürs Eigenheim oder im großen Maßstab für die Industrie.

  • someonesomewhere
    someonesomewhere 2 months ago

    Marketing ist es immer auch wenn es die volle Wahrheit ist, geht ja immer darum Kunden zu gewinnen. 😉

  • G F
    G F 2 months ago +4

    Das müsste einen Kundenendpreis von circa 8 statt 10 € bedeuten; gesamt also ein circa 20% günstiger Endpreis.

  • Martin V.
    Martin V. 2 months ago

    Ich hatte gehört, dass die bisherigen aktuellen Elektrolyseure auf dem Markt auf 83% Wirkungsgrad kommen.

    • Just Curious
      Just Curious 2 months ago

      Und Hysata soll mit dieser Methode 95% auf Elektrolyseur-Ebene erreichen (98% auf Zellebene).
      Das wären also 12 Prozentpunkte bzw. 14 Prozent mehr.
      Allein betrachtet sicher kein Grund, von einer viel billigeren Wasserstoffproduktion auszugehen.

  • Camper1942
    Camper1942 2 months ago +3

    lässt sich dieses Verfahren auch auf die Brennstoffzelle anwenden? oder hat es wenigstens eine positive Auswirkung für die Entwicklung zur Rückverstromung?

    • Martin
      Martin 2 months ago

      Tatsächlich würde das System von einer Brennstoffzelle abgeschaut so weit ich weis

  • Christian Seidenbart
    Christian Seidenbart 2 months ago +1

    Super interessant. Ist das System wirklich so effizient? Könnte sich es sich wohl wirklich lohnen, an "kostengünstige"Systeme zu denken, die im Sommer überflüssigen PV Strom in Wasserstoff umwandeln und im Wonter in Strom um damit beispielsweise eine Wärmepumpen zu betreiben.
    Wenn jeman da ist, der sich auskennt? Wird das Pkatin bei der Umwandlung verbraucht? Kenne das leider nicht aus dem Chemie Unterricht.

    • Otto Paschulke
      Otto Paschulke 2 months ago +1

      Platin dient als Katalysator, es wird also theoretisch nichts verbraucht. Platin dient auch in normalen Elektrolyseuren und in Brennstoffzellen als Katalysator, allerdings geht dort mit der Zeit das Platin verloren. Das bedingt die Blasenbildung in den Geräten und die dadurch entstehende Kavitation am Material, was die Haltbarkeit begrenzt. Angeblich entstehen aber bei diesem Gerät keine Blasen. Somit kann, zumindest hypothetisch, auch von einer längeren Haltbarkeit ausgegangen werden. Was mich allerdings interessieren würde ist der Durchsatz, der durch dieses Gerät erzählt werden kann.Durch die Kapillaren ist der maximale Durchsatz sicher beschränkt.

    • Christian Seidenbart
      Christian Seidenbart 2 months ago

      @Otto Paschulke Danke für die Tolle Antwort. Ich weiss nur aus Videos dass Anode oder Jathode verbraucht wird, weil dieses bei der Elektrolyse oxidiert. Damit wars aber auch schon mit meinem Wissen in dem Bereich.
      Der Durchsatz durchch ein Kapillar? Ist sicher beschränkt.
      Die Lösung, die wohl auch hier gemacht wird? Viele Kapillaren. Merkst du auch, wenn du dich grösser Aufschrift.
      Da muss nicht nal ein größeres Blutgefäße verletzt sein.
      Druck wird sicher auch eine Komponente sein.
      Was mir unklar bleibt? Wie Sauerstoff und Wasserstoff getrennt werden damit sie nicht gleich wieder zusammengehen.
      Ist auf alle Fälle ein sehr interessanter Ansatz mit den Kapillaren.

  • Just Curious
    Just Curious 2 months ago +13

    In dem Video fehlt jeder Hinweis darauf, wie man die erwähnte Kostensenkung erreichen will.
    Allein durch 20% mehr Wasserstoff pro eingesetzter Strommenge bekommt man ja nicht einmal 1,2 x günstiger Wasserstoff, von doppelt so günstig oder gar "5x günstiger" ganz zu schweigen.

    • JB
      JB 2 months ago +2

      Die Preisangabe wird am Ende angezweifelt. 😅 vielleicht einmal das Video zu Ende schauen

    • Just Curious
      Just Curious 2 months ago

      @JB Ich kenne diesen üblichen "Schwenk" in seinen Videos und ich habe es auch bis zum Ende angeschaut.
      Vielleicht nicht aufmerksam genug, mir ist irgendwie hängengeblieben, dass es wohl eher nur doppelt so günstig anstatt 5x günstiger wäre. Und für doppelt so günstig fehlt die Grundlage hier ebenso.
      Vielleicht schaue ich es mir noch einmal genauer an.

    • Just Curious
      Just Curious 2 months ago +3

      @JB Übrigens wäre es auch unabhängig von Norios Einschätzung interessant, wie die Leute auf das "5x günstiger" gekommen sein wollen.

  • G.A.
    G.A. 2 months ago +7

    Gibt es eigentlich mittlerweile schon bessere Dichtungssysteme für die Lagerung und den Transport des flüchtigen Wasserstoffs? Oder wird man industriell gesehen eher auf Ammoniak ausweichen? Dann müsste man zur Verflüssigung auch nicht so tief runterkühlen.

    • Henrik Schmidt
      Henrik Schmidt 2 months ago +5

      Das kann man nicht besser abdichten, als kleinstes Molekül kommt H2 eben überall durch

    • Andreas Delleske
      Andreas Delleske 2 months ago

      @Henrik Schmidt Yup. Ich war mal bei BASF, da haben sie uns in den 80ern einen H2-Filter gezeigt: Ein Platinblech und H2 ließ sich als einziges durchpressen.

    • Trust No1
      Trust No1 2 months ago

      Man kann es aber an Gel (Magnesiumoxyd?) binden, dann scheint es nicht so flüchtig

    • Henrik Schmidt
      Henrik Schmidt 2 months ago

      @Trust No1 Stimmt, ganz vergessen. Ja es "verflüchtigt" sich in der Form nicht da es an einen anderen Stoff gebunden ist

    • P8qzxnxfP85xZ2H3wDRV
      P8qzxnxfP85xZ2H3wDRV 2 months ago +4

      Am sinnvollsten wäre es auf Methangas zu setzen. Da wäre sogar die gesamte Infrastruktur schon vorhanden. In der Schifffahrt hat man das schon begriffen und setzt nun auf Methan in Kombination mit Dampfreformierung und Brennstoffzellen. Man kann sich dann zwischen einer Gasturbine und der Brennstoffzelle entscheiden, je nachdem welche Energieform gerade am effizientesten eingesetzt werden kann und gebraucht wird.

  • Johann Georg Vogginger

    Bin gespannt! Wäre schön!

  • Michael Obermaier
    Michael Obermaier 2 months ago +34

    ENDLICH mal kein ABER
    Hoffe Ihr berichtet laufend über den Fortschritt der Firma 👍👍👍

    • B R
      B R 2 months ago +6

      Hast NICHT komplett geschaut.....Das ABER gibt es bei 6:15 / 6:16

  • Sabine Kömetter
    Sabine Kömetter 11 days ago

    Verstopfen diese Kapilare nicht, oder muss das Wasser gereinigt werden?

  • Jens Sonnenmann
    Jens Sonnenmann 2 months ago +14

    Wirklich verstanden habe ich das Wirkprinzip nicht. Im Allgemeinen: optimiert würde hier auch nur ein kleiner Teil der Kette. Für einige große Verlustfaktoren gibt es physikalische Grenzen. Ich bin gespannt, was draus wird. Immer wieder stelle ich nämlich fest, dass Deine im Titel als "revolutionär" angekündigten Innovationen in Wirklichkeit meist Rohrkrepierer sind. Oder irre ich mich? Ich kann mich aber an kein bisheriges Video erinnern, bei dem je ein Produkt vorgestellt wurde, das ökonomisch und ökologisch sinnvoll und erwerbbar ist. Ggf. trittst Du ja mal den Gegenbeweis an und machst ein Video, das die Markteinführungen der von früher vorgestellten Innovationen aufzeigt :-)

    • Hallo Welt
      Hallo Welt 2 months ago +1

      Bravo besser kann man es nicht sagen mir ist auch bis jetzt kein einziger "Durchbruch" als zu kaufender oder in real funktionierendes Gerät bekannt. Und ja das ist nur ein Teil der kette bleiben immer noch Speicherung und Transport als kostenfaktoren übrig. Jetzt ist der Wirkungsgrad 76 % normal also sind 98% gerade mal 22% besser. Schon nicht mehr ganz so toll.

  • R Pra
    R Pra 2 months ago +1

    Spannendes Thema, auch wenn du mit der Veröffentlichung auf deinem Kanal über 1 Jahr zu spät dran bist

  • Maxi H.
    Maxi H. 2 months ago +3

    Das ist ein Kanal der Hoffnung macht. Danke euch!

  • Wermagst
    Wermagst 2 months ago

    Nur weil etwas im Labor funktioniert, heißt noch lange nicht, dass es großtechnisch skalierbar ist.

  • Blau Ueberblau
    Blau Ueberblau 2 months ago

    Könnte man so ein System im richtigen Scale an Windräder koppeln, die dann konstant Strom herstellen, der direkt in die Elektrolyse geht?
    Vielleicht kann man das auch mit der Produktion von Ammoniak oder Methanol koppeln, dann ist die Frage der technischen Handhabung von H2 evt. nicht so dringend ....
    Wenn dann die LKW für den Transport von Ammoniak oder Methanol auch noch mit den Flüssigkeiten betrieben wären ist das doch eine gute Idee oder?
    Wäre dankbar für Kommentare!

    • Andreas Delleske
      Andreas Delleske 2 months ago

      Natürlich ist das eine gute Idee. Nur will man die teuren Maschinen am liebsten 24 Stunden am Tag ausnutzen, das wird aber nicht möglich sein weil wir nur Überschuß in H2 speichern werden. Dann gibt es ständig Lastwechsel.. aber jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
      Eine teure Anlage die nur 1000 Stunden pro Jahr läuft kostet halt vielleicht fünfmal soviel pro kg wie eine die durchläuft..

    • Bruce Wayne
      Bruce Wayne 2 months ago

      aus rein technischer Sicht, keine Ahnung, aber rein die Einstellung auf den Gedanken zu kommen ist genial. sense>money

  • Bernd Neuhaus
    Bernd Neuhaus 2 months ago +1

    Wann kann dieses Teil erworben werden und gibt es schon einen Kaufpreis?

  • TheBadFred
    TheBadFred 2 months ago

    Die Verluste enstehen ja nicht nur bei der Erzeugung und der Verflüssigung sonder auch die Wirkungsgrade einer Brennstoffzelle oder eines Wasserstoff-Verbrennungsmotors sind nicht gerade toll. Zudem ist Wasserstoff schwer zu speichern, da Wasserstoff aufgrund der geringen Größe (ein Elektron) durch so ziemlich alles durchdiffundiert.

  • S Schmachtel
    S Schmachtel 2 months ago +3

    Naja also bei 33 kWh/kg wird man ja wohl mindestens die Stromkosten einrechnen müssen. Und da sind alleine 1.5€ Elektrizitätskosten für 33 kWh doch sehr optimistisch.... also nur zu schaffen wenn es Elektrizität im Überangebot gibt. Da sind wir aber noch lange nicht. Klar kann man überschüssigen Strom günstig bekommen, aber der Bedarf an Wasserstoff ist auch gigantisch, also wird bei dessen Nutzung quasi automatisch jedweiger Überschussstrom zu Normalstrom. Muss mal durch Quelle 1 gehen.

    • S Schmachtel
      S Schmachtel 2 months ago

      1.47V Zellspannung entsprechen schon mal nicht der Gleichgewichtszellspannung von 1.23 V und 39.4 kWh sind auch zu viel. Klar sind die Ergebnisse sehr ermutigend aber dennoch sind das keine 100% und wohl eher um die 90% Energieeffizienz. Das ist aber auch schon rekordverdächtig. Wär ja mal was, denn Alternativen zu Wasserstoff mit hoher oder besser höherer Energieeffizienz ausser vielleicht Batterien sind mir nicht bekannt. Batterien für Kurzzeitspeicherung und Wasserstoff für Langzeitspeicherung im Sommer für den Winter.

    • Ralf L. K.
      Ralf L. K. 2 months ago

      Windstrom an windiger Küste liegt bei 2-3 ct/kWh, dazu ab 67% Wirkungsgrad macht dann $1 bis $1,5.
      Relevanter die Herstellkosten der Elektrolyseure, hier sind viele Arbeiten im Gange.

    • Just Curious
      Just Curious 2 months ago +3

      Ich habe mir das Video noch nicht angesehen, aber wenn von 98% Wirkungsgrad die Rede ist, dann bezieht sich dieser sicher nicht auf den Heizwert (33,3 kWh/kg), sondern den Brennwert von Wasserstoff (39,4 kWh/kg). Ein Elektrolyseur, der aus flüssigem Wasser Wasserstoff erzeugt, braucht dafür mindestens den Brennwert von Wasserstoff.
      Leider geht in der Diskussion oft unter, dass es zwei unterschiedliche Wirkungsgrad-Angaben gibt.

    • P8qzxnxfP85xZ2H3wDRV
      P8qzxnxfP85xZ2H3wDRV 2 months ago +1

      Wie kommen Sie auf 1,5 € für 33 kWh? Der Strom kostet nur etwa 4 cent pro kWh. Tendenz sinkend.

  • Lutz-Peter Hartleib
    Lutz-Peter Hartleib 2 months ago

    Man sollte offen sein für neue Technologien, Lernen, Lernen noch mals Lernen!!

  • MICHAEL DERLICH
    MICHAEL DERLICH 2 months ago +4

    Gute Ansätze,
    billiger wird es für den Verbraucher aber nie.Selbst der Preis für Benzin / Diesel wird künstlich mit verschiedenen Steuerarten in die Höhe getrieben.

  • Full Power
    Full Power 2 months ago

    Mein letzter Stand war das man für Wasserstoff im Schnitt 3-5 mal so viel Energie einsetzen muss. Alles andere iost Marketing um Investoren zu generieren.

  • Bernd H.
    Bernd H. 2 months ago

    Schön das die Wissenschaftler sich auch endlich damit beschäftigt 👍
    Im Hobby Bereich wird in dem Bereich ja schon lange gearbeitet/geforscht….

    • Otto Paschulke
      Otto Paschulke 2 months ago +3

      Seit etwa 1830 beschäftigen sich Wissenschaftler damit.

  • Fabian Seewald
    Fabian Seewald Month ago +1

    Wasserstoff günstig zu generieren ist nur ein Teil der Arbeit, er ist weder einfach zu lagern noch zu handhaben, schon gar nicht von Leihen und auch bei 100% Effizienz brauchen wir weiterhin eine Energiequelle die den Bedarf eines Industrielandes decken kann, und regenerative Energie wie sie so gern genannt wird, kann das real niemals stemmen. Auch wenn effiziente Wasserstoff Produktion sicher eine erstrebenswertes Ziel ist.

  • Mi Fo
    Mi Fo 2 months ago +1

    🤔...und daß eben diese Kapillarbildenden Bauteile "verschleisen" und regelmäßig erneuert werden müssen, wird in der "grünen Rechnung" wieder komplett ausgeblendet....deshalb ist Osmosewasser auch die teuerste Reinigungsart zur Reinwassergewinnung....

  • Irgend Jemand
    Irgend Jemand 2 months ago +2

    Angesichts der Tatsache, daß man bei geringem Strombedarf Solarzellen und Windräder sogar abschalten muss, ist der Wirkungsgrad egal. Die Energie, die man ansonsten gar nicht nutzen könnte, kann man zur Wasserspaltung einsetzen selbst ein geringer Wirkungsgrad ist immer noch besser als Null-Wirkungsgrad (wenn abgeschaltet werden muss).

    • thoscho2003
      thoscho2003 2 months ago +1

      meine Rede 👍👍👍
      Eine vernünftige Preisgestaltung auch für die "überflüssige" Energie... und man kann deutlich leichter die Wirtschaftlichkeit erreichen:
      DORT sollte unser grüner Wirtschaftsminister mal ansetzen!

  • egal-egal
    egal-egal 2 months ago

    wenn jemand wissen will, ob da "was dran ist" - der sollte sich die Börsenkurse von Shell, BP, Chevron etc. anschauen...

  • Volker Unckrich
    Volker Unckrich 2 months ago +7

    Ich bekomme jedes mal die Krise, wenn Personen die es eigentlich besser wissen, von " x % der Energie geht dabei verloren" reden. Ein schlechter Wirkungsgrad bedeutet, dass ein Teil der Energie in Abwärme umgewandelt wird. Es gibt unzählige Prozesse die Wärme benötigen. Das Ziel muss es sein solche Prozesse zu integrieren, damit die Abwärme als Prozesswärme genutzt wird, dann stimmt auch der Wirkungsgrad (Gesamtwirkungsgrad aller integrierten Prozesse).

    • Mijarena P.
      Mijarena P. 2 months ago +2

      Der Wirkungsgrad beschreibt, mit in welchem Verhältnis die eingesetzte Energie zum GEWÜNSCHTEN Ausgangsertrag steht.
      Dass man den unerwünschten Teil noch irgendwie anders nutzen könnte, ist beim Wirkungsgrad nicht von Belang.

    • Mayday
      Mayday 2 months ago +3

      Wirkungsgrad bezogen auf potenziell nutzbarer Output oder tatsächlich in der Praxis genutzter Ausgangsertrag. Nur das macht Sinn, da ansonsten alles 100% Wirkungsgrad hätte, da Energie bekanntlich nur umgewandelt, nicht verloren geht.

    • Volker Unckrich
      Volker Unckrich 2 months ago

      @Mijarena P. Unsere Energie war bisher so günstig, dass es eher unwirtschaftlich war, durch aufwendige Prozesse die Abwärme zu nutzen. Davon müssen wir uns verabschieden. Beispiel: Statt Gas zu verheizen kann man damit Strom erzeugen und die entstehende Abwärme dann zum Heizen. Wir müssen unseren Enkeln mal erklären, warum wir mit der Abwärme von Kernkraftwerken ganze Flüsse aufgeheizt haben und brennende Gase abgefackelt haben, statt diese Energie zu nutzen.

    • Mijarena P.
      Mijarena P. 2 months ago

      @Volker Unckrich Ja, kann man, dagegen spricht ja nichts. Hat trotzdem nichts mit dem Wirkungsgrad zu tun.

    • Hallo Welt
      Hallo Welt 2 months ago

      @Volker Unckrich Das gkw einen schlechten Wirkungsgrad haben wissen sie aber schon? Und seit wann haben wir günstige Energie gehabt wir hatten und haben die höchsten Strompreise weltweit.

  • HawkHunter325
    HawkHunter325 2 months ago

    Die meisten Kommentare haben hier die entsprechenden Probleme angesprochen. Das ist zwar nen netter Fortschritt, aber noch sehr weit weg von gut. Allein die Stromkosten sind viel zu hoch und darum geht es ja meistens. Der Wirkungsgrad ist ja eine Geschichte, aber die andere ist eben, wie viel Strom überhaupt erstmal benötigt wird, um die Elektrolyse zu betreiben und das ist viel zu viel. Selbst wenn die Kosten für den Endkunden halbiert werden sollten, was ich definitiv nicht glaube, dann wäre er immer noch viel zu teuer. Außerdem bringt Wasserstoff aufgrund der sehr geringen Dichte noch ganz viele weitere Probleme mit sich, die bis heute noch nicht richtig gelöst werden.

  • F!ncH
    F!ncH Month ago

    Ich nehme mal Bezug auf die Aufforderung aus der Beschreibung Feedback zu geben... Hier werden ein paar Dinge vollkommen durcheinander gebracht bzw. Zahlen in falschem Bezug verwendet. Positiv finde ich, dass darauf hingewiesen wird, dass die Wasserstofftechnologie ein Energieträger ist und keine Quelle, und dass die Verwendung mit zusätzlichen Energieverlusten einhergeht. Allerdings wird in diese Elektrolyse-Methode mehr reininterpretiert, als dahinter ist. Entscheidend ist, dass die Elektrolysemethode nicht alleine für den Energieverlust verantwortlich ist. Unabhängig von einer nachgeschalteten Verdichtung müssen verschiedenen Prozesse, wie Filterung, Steuer, Gleichrichter etc. stattfinden bzw. betrieben werden. Aktuell geht man bei guten Systemen von einem Energieverbrauch von ca. 60 bis 65 kWh/kg H2 aus. Laut der Angaben im Paper fallen bei üblichen Prozessen ca. 47.5 kWh/kg H2 bei herkömmlichen Reaktoren an und bei der Kapillarmethode ca. 40,4 kWh/kg H2. Das ist eine Ersparnis von ca. 7 kWh/kg H2 oder eben 11% auf den Gesamtprozess. Damit ist der Prozess prinzipiell besser, aber auch nicht unbedingt ein "Game changer". Eine Halbierung der Kosten für den Wasserstoffe kann ich darin nicht erkennen.
    Darüber hinaus befürchte ich, dass die Kapillartechnik extrem hohe Ansprüche an die Aufbereitung des Wasser stellen wird. Wenn die Kapillaren verstopfen oder zusetzen, können diese nicht mehr regeneriert werden. Das dürfte gerade bei großen Anlagen und bei langen Laufzeiten mit Preisdruck zu einem Problem werden. Ob die Technologie tatsächlich den Scale-Up schafft muss sich erst noch zeigen.
    Leider wird aber auch diese Entwicklung nicht dazu führen, dass Wasserstoff eine allgemeine Lösung für die Energiewende wird. Es wird leider auch weiterhin ein Baustein für Nischen bleiben.
    Zur Vollständigkeit heir noch der Link zu der Publikation: www.nature.com/articles/s41467-022-28953-x

  • Johann Viertel
    Johann Viertel 16 days ago

    Vermutlich mit gepulsten Strom, dazu gibt es ein Versuchprojekt

  • Kicker Oleander
    Kicker Oleander 19 days ago

    Die Erzeugung des Wasserstoffes benötigt 20% weniger Strom durch die Kapillar Elektroyse, was den Gesamtwirkungsgrad (source to user) von ca. 20% auf 22% erhöht!

  • Arlind Krasniqi
    Arlind Krasniqi 2 months ago

    1kg Wasserstoff enthält 33 kWh um diese mit einem Wirkungsgrad von 98% zu produzieren muss man 33,66 KWh Strom investieren 1 KWh Strom kostet um die 30 cent wenn wir großzügig sind, wären also immer noch über 10€ allein an Stromkosten. Wie soll das für 1,50€ gehen? ist der Strom geschenkt?

  • Sunshine Tab
    Sunshine Tab 2 months ago

    Wow. Klingt ja auch kaum nach hartem Scam.

  • U. G.
    U. G. 2 months ago +1

    Will man H2 vom O trennen, muss die Bindungsenergie überwunden werden. Wie hoch ist diese in Theorie, beim alten und beim neuen Verfahren? Habt ihr da konkrete Zahlen?

    • Just Curious
      Just Curious 2 months ago +2

      Gute konventionelle Elektrolyseure brauchen ungefähr 48 kWh Strom pro kg Wasserstoff.
      Dieses Verfahren kommt angeblich mit 41,5 kWh pro kg Wasserstoff aus.
      Das theoretische Minimum für die Elektrolyse von flüssigem Wasser ist der Brennwert von Wasserstoff: 39,4 kWh pro kg.
      NICHT der Heizwert von Wasserstoff: 33,3 kWh pro kg.
      Eine Erklärung für die angeblich so viel billigere Wasserstoffproduktion bietet der etwas höhere Wirkungsgrad jedenfalls nicht.

  • El_Jardinero
    El_Jardinero 2 months ago

    Warum sind die Videos alle so kurz und meist nur an der Oberfläche angekratzt. Ich glaub man kann den Zuschauer mehr zutrauen,als nur 8min.immerhin sind es ständig sehr interessante themen.

  • 67er_Matze
    67er_Matze 2 months ago

    also ich bin beim Wasserstoff sehr skeptisch. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Energiewendetechnologien.
    Selbst wenn die Synthese sehr effizient gelingt bleiben die Probleme bei Lagerung und Transport. Der Wasserstoff muss einfach vollkommen gegen seine Natur dazu gezwungen werden nicht zu reagieren und in hoher Energiedichte vorzuliegen. Das heisst, dass es nicht möglich ist die komplette Versorgungskette zu vereinfachen oder effizient zu gestalten. Der hier genannte WIrkungsgrad bezieht sich halt nur auf die Herstellung und damit nur den ersten Teil der Versorgungskette. Der WIrkungsgrad der Gesamtkette bleibt damit problematisch.

  • Hub Schenk
    Hub Schenk 2 months ago +2

    Eure Betrachtungen sind ziemlich real; hier werden immer auch Nachteile und Entwicklungs-Hintergründe aufgezeigt. 👍 Nachmeiner Ansicht dürfte Wasserstoff der primäre Energielieferant werden, sobald Herstellung vereinfacht und Kosten gesenkt werden können. Man stelle sich vor, dass wir Autos eines Tages mit Wasser betanken, das durch hochwirksame Solarkollektoren auf dem Dach in Wasserstoff umgewandelt wird und eine Brennstoffzelle liefert dann den Strom. Nicolas Tesla lässt grüssen: 😅

  • timka timur
    timka timur 2 months ago

    Hahaha, tolle Leistung um Wasserstoff zu produzieren aber woher soll dafür benötigte Strom kommen?? 8:12

  • maik siewert
    maik siewert 2 months ago

    Ich kann euch mit einem Fingerschnippen schon mal sagen wie man die Kosten der Produktion von H² in Deutschland auf einen Schlag um ein vielfaches senken kann. Man baue nur für das Werk alleine, einpaar Windräder, die nicht erst teuer ins öffentliche Netz einspeisen, sondern den Strom für die Produktion von H² direkt ins Werk einspeisen. Dann muss man den Strom nicht mehr wieder teuer zurückkaufen. Außerdem kann man noch den Strom verwenden, der bei der Überproduktion mal eben so "verschenkt" wird und man muss außerdem nicht mehr ganze Windparks bei Überproduktion abschalten, sondern kann sie für dieH² Produktion einfach weiterlaufen lassen.
    Ergo- wie gesagt- mit diesen einfachen Maßnahmen können die Kosten um ein Vielfaches gesenkt werden und kombiniert mit der neuen Herstellungstechnik gibt es den Wasserstoff schon "fast gratis".

  • Georg Kogua
    Georg Kogua 2 days ago

    clip-share.net/video/3I8RG5Aw4qs/video.html Eine gute Ergänzung zum vorausgegangenen Beitrag !

  • Jabell di Marco
    Jabell di Marco 2 months ago

    Wäre die Anlage damit nicht immer noch teurer als Gas, insbesondere das bilige aus Russland?
    Selbst wenn die Grundlagenforschung reproduzierbar ist und das Hochskalieren ohne Probleme gelingt, was fraglich ist.
    Und der genannte Zeitrahmen ist bestimmt auch für Australien sportlich, im engen, reglementierten Deutschalnd können Sie da nochmal 10 Jahre draufschlagen und die Aufbaukosten verdreifachen.
    Und dann braucht die Produktion des Energiespeichers Wasserstoff immer noch Energie, die erstmal auf andere Art erzeugt werden muß; ...für viele dieser Anlagen überall auf der Welt.
    Dann ist da noch die Frage, wie die riesige Menge Wasserstoff auf der Welt dann zwischen Produktion und Verbraucher transportiert bzw. gelagert werden soll; ...vorzugsweise ohne Energie zu verbrauchen und Risiken zu generieren.
    Dann der kleine Haken: Platin!
    Sehr selten und mit Russland als großer Lieferant....
    ...würde uns Washington doch eh nie erlauben.
    Auf der anderen Seite: wenn die einfache Wasserstofferzeugung 800° heiße Abwärme erzeugt; ...wäre dann nicht ein Verbund mit Kraft-Wärme-Kopplung, Wärempumpe oder Fernwärme je nach Situation die einfachere, weil schon existierende Lösung?
    Sorry, dieser Kanal wird immer mehr zu einer unkritischen PR-Veranstaltung ala MaiLab; bitte die Balance zwischen Enthusiasmus und Naivität beachten.

  • Martin Rotzinger
    Martin Rotzinger 2 months ago

    Der Wasserstoff wird in der Stahlindustrie nicht zum Heizen benötigt! Heizen geht auch direkt mit Strom.
    Der Wasserstoff wird als Reduktionsmittel gebraucht. Im Moment wird dies mit Kohle oder Erdgas gemacht.
    Im Eisenerz liegt das Eisen als Oxid vor. Man muss den Sauerstoff abtrennen um Eisen zu bekommen.
    Dazu bietet man ein Reduktionsmittel an wie z.b
    Kohle. Der Sauerstoff des Eisenoxids reagiert mit der Kohle zu CO2 und Eisen entsteht.
    Statt Kohle lässt sich dafür auch Wasserstoff verwenden, wobei für mich unklar ist ob das Problem der Wasserstoffversprödung durch im Eisen verbleibende Wasserstoffreste bereits zufriedenstellend gelöst ist.

  • Ach We
    Ach We 2 months ago

    Energie "geht nicht verloren" Ich weiß natürlich, was Du damit sagen möchtest, aber es lässt sich auch unmissverständlicher ausdrücken.

  • Caxi
    Caxi 2 months ago +1

    Also wenn das schon auf 80 °C erhitzt werden muss, liegt der Wirkungsgrad bereits sehr weit von 98% entfernt. KEINE Technik egal wofür hat so hohe Wirkungsgrade. Zusätzlich muss man den Wirkungsgradverlust bei der Rückwandlung in Strom beachten, der wurde komplett vergessen. Dazukommen eben auslastungsproblem, wenn wirklich nur wetterabhängiger Strom zum Einsatz kommt. Dann stehen die Anlagen überwiegend still und sind an wenigen Tagen im Jahr völlig überfordert. Etwas weniger Begeisterung bitte und mehr Distanzierung.

  • Timm Krützfeld
    Timm Krützfeld 2 months ago +24

    Ich bin inzwischen recht anspruchsvoll, was neue Abos angeht, da mein Feed schon sehr umfangreich ist. Aber was ihr hier jedes mal raus haut ist wirklich außergewöhnlich gute Arbeit und darüber hinaus sympathisch und unterhaltsam verpackt. Danke euch. *Glocke läutet* :)

    • Norio
      Norio  2 months ago +1

      Vielen lieben Dank! :)

  • Klaus Böhme
    Klaus Böhme 2 months ago +9

    Selbst wenn ihr 100% Wirkungs Grad bei der Elektrolyse von Wasser erzielt, produziert ihr immer noch Energiearmen molekularen Wasserstoff, dieser muss mit viel Energie irgendwie gespeichert werden, dann kommt der aufwendige Transport zum Verbraucher, und schließlich auch dort wieder das energieintensive Speichern des Energiearmen Gas, damit ist eigentlich der Energieinhalt von diesen H2 zur Hälfte weg ! dann geht der Spaß mit der Nutzung erst richtig los, H2 unter hohen Druck in den Versorgungsleitungen der Lager, der Brenner oder Motoren, fällt bei kleinsten Störungen, zB. bei Cavitations --Abrissen an Kannten oder Ventilen..... in seinen atomaren radikalen Zustand zurück, verbindet sich mit den anstehenden Elementen der Leitungen und Ventile,verursacht in kurzer Zeit Lecks, an denen dann die Post richtig abgeht,
    kann sich der radikale Wasserstoff dabei mi Stickstoff aus der Luft verbinden, entstehen ganze Wolken aus gasförmigen Hochenergie Sprengstoff, der bei kleinsten Gefüge Erschütterungen dann Hochgeht, die Wirkung ist mit Nitroglyzerin vergleichbar........nach 20 Jahren eigener Forschung, weis zumindest ich von was ich da rede, ihr bezieht euch immer auf die Lehrmeinungen in euren Speichermedien, habt aber von der Realität keine Ahnung, bis euch ganze Industriezweige um die Ohren fliegen werden, seid ihr dann auch bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen ???

    • Hallo Welt
      Hallo Welt 2 months ago

      Danke das sie das ansprechen ich werde damit immer als Trottel der keine Ahnung hat bezeichnet. Wenn Wasserstoff doch ach so toll ist warum nutzen wir ihn denn dann nicht schon lange, seine erzeugung ist schließlich kein Geheimnis oder sonderlich kompliziert. Wasserstoff ist Nessi in der Technik.

  • Daniel Richter
    Daniel Richter 2 months ago +4

    98% Wirkungsgrad klingt zwar gut, berücksichtigt aber nicht, dass Wasserstoff eine niederwertigere Energieform als Strom ist. Das Ziel sollte sein, wie bei Wärmepumpen, Umweltwärme aufzunehmen und dann chemisch zu speichern, um Wirkungsgrade oberhalb der 100% zu erreichen. Solange das nicht gelingt (und auch die Solarthermolyse von Wasser keine nennenswerten Fortschritte erzielt), bleibt Wasserstoff ein zweitklassiger Energieträger für Anwendungen, in denen man keine bessere Alternative hat. Ob die Stahlherstellung ein solcher Bereich ist, wird sich zeigen. Meines Wissens nach, sind auch an rein elektrische Ansätze (Eisenerzelektrolyse) möglich.

    • Christian Vitroler
      Christian Vitroler 2 months ago

      "Wirkungsgrade oberhalb der 100%" :-) :-) :-)

    • Daniel Richter
      Daniel Richter 2 months ago

      ​@Christian Vitroler Ich habe ja erklärt, dass man dazu Umweltwärme nutzen muss, wie es bei einer Wärmepumpe auch der Fall ist. Ob man es nun Wirkungsgrad nennt, oder Arbeitszahl, ist Haarspalterei. Ich finde Wirkungsgrad durchaus sehr anschaulich, denn ein Wirkungsgrad bezeichnet üblicherweise den Teil der Energie, der nicht als Wärme an die Umwelt verlorengeht. Bei einer Wärmepumpe wird nicht nur keine Energie an die Umwelt abgegeben (das wäre ein Wirkungsgrad von 100%), sondern es wird dieser sogar Energie entzogen. Folglich also mehr als 100%. Da die Entropie immer zunimmt, geht das nur bei der Umwandlung einer höheren Energieform (Strom) in eine niedrigere (Wärme oder eben auch Wasserstoff). Man kann eine Wärmepumpe auch mit Gas/Wasserstoff (weil das etwas höherweriger als Wärme ist - wobei es bei Wärme natürlich auch auf die genaue Temperatur ankommt) antreiben, aber da nimmt der Wirkungsgrad bzw. die Arbeitszahl schon rapide ab (nur noch ~140% statt ~400% der elektrischen Wärmepumpe).

    • Christian Vitroler
      Christian Vitroler 2 months ago

      @Daniel Richter Soviel Text um Unsinn zu rechtfertigen? Sie definieren einfach mal begriffe um, wie es Ihnen passt?

    • Daniel Richter
      Daniel Richter 2 months ago

      @Christian Vitroler Aha. Na wenn das dein einziges Problem ist, dann ist ja gut.

  • H. H.
    H. H. 2 months ago

    Das wird der nächste Rohrkrepierer ähnlich dem e-cat von Andrea Rossi

  • Niles Butler
    Niles Butler Month ago

    5:00 So weit ich weis ist der Kapillar-Effekt nicht mal ANSATZWEISE stark genug um den Wassertransport in Bäumen zu erklären.
    Das Thema ist wissenschaftlich nich nicht ganz durchdrungen, aber der Transport von hunderten Litern auf zig meter Höhe jeden Tag kann nicht ausschließlich passiv-physikalisch erklärt werden.
    Es muss einen oder mehrere aktive Pumpmechanismen geben die das Lebewesen Baum benutzt - der Stamm-Puls ist bereits gemessen aber auch nicht hinreichend als Gesamt-Erklärung.
    Würde sicher mal ein eigenes Video dazu Sinn machen. Aber so als neben-Information und Behauptung am Rande ganz sicher nicht richtig.

  • James Bont
    James Bont 2 months ago +2

    Geil... 90° schafft sogar mein oller 12V 3D Drucker locker ;-)

    • Didi sixty
      Didi sixty 2 months ago

      Voll daneben, dann kannst dir ja deinen Wasserstoff ausdrucken, musst nur eine H2 Spule dafür nehmen 😅🤣😂

  • Marcel B.
    Marcel B. 2 months ago +1

    - Ein H2 PKW ist auch nur ein Elektroauto mit Lithium-Akku. Ohne Akku würde es nicht funktionieren. Kleinere Akkus (6,5 Ah beim Toyota Mirai) verschleißen schneller, da ein kleiner Akku pro Zelle viel höhere Ströme aufnehmen und abgeben muss beim rekuperieren/beschleunigen.
    - Wirkungsgrad 22%. Das reine Elektroauto kommt auf 80%.
    - Wasserstoff direkt verbrennen? Die Probleme bei der Wasserstoffverbrennertechnik konnten bis heute nicht gelöst werden. Zudem ist diese Technik sogar noch ineffizienter.
    - Man braucht pro gefahrenem km 3-4x so viel Energie wie das reine Elektroauto.
    - Reichweite ist genauso wie die eines reichweitenstarken E-Autos, Gewicht genauso.
    - Wasserstoff wird heute zu 95% aus Erdgas hergestellt. Deswegen wollen die Ölmultis auch Wasserstoff. Man kann die Leute weiter in abhängigkeit halten. Strom aus Erneuerbaren haben wir nicht übrig. Wenn alle PKW elektrisch fahren würden, bräuchten wir 20% mehr Strom in Deutschland, wenn alle PKW Brennstoffzellen-Elektroautos wären 60-80% mehr.
    - Anschaffung (70.000 Euro) und Unterhalt (12 Euro/100 km) ist 3x so viel wie beim reinen E-Auto (und das sogar subventioniert, normalerweise ist es noch teuerer)
    - Wasserstoffautos haben zwei Drucktanks mit 700 Bar Druck. Carbon-Behälter mit so einem hohen Druck stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und können sehr schlecht recycelt werden. Diese nehmen zudem sehr viel Platz im Kofferraum weg.
    - Druckgastanks erfordern teuere, jährliche Wartung. H2 ist sehr aggressiv und korrodiert Metalle. Wasserstoff diffundiert durch alles hindurch. Nach einer gewissen Standzeit ist der Tank leer.
    - Lebensdauer der H2 Stacks ungewiss. Komplizierte Technik, teuere Inspektionen. Merke - und das gilt für alles: Je komplizierter ein System ist, desto störungsanfälliger.
    - Die benötigten Carbontanks verursachen bei der Herstellung genauso viel Co2 wie ein Elektroautoakku. Somit hat ein Wasserstoffauto ebenfalls einen "Co2 Rucksack".
    - Um ein Kilogramm Wasserstoff herzustellen, benötigt man 9 Liter Wasser. Dann lasst uns doch mal jährlich 56,3 Mio. Tonnen Kraftstoff durch Wasserstoff ersetzen.
    - Pro Brennstoffzelle 40-70 Gramm Platin nötig. Für alle PKW weltweit würden die Platinvorkommen nicht ausreichen. Neueste Entwicklung: Brennstoffzellen mit Platin und Kobalt. Na, klingelt´s?
    - Menschenrechtsverletzungen beim Platinabbau in Südafrika an der Tagesordnung.
    - 100 Tankstellen in Deutschland, im Ausland so gut wie keine. Tanken vom eigenen Dach, beim Einkaufen, Arbeitgeber etc. nicht möglich. 1/5 der Tankstellen defekt oder leer.
    - Wasserstofftankstellen dürfen nicht in Wohngebieten aufgestellt werden (Explosionsgefahr) und der Kompressor macht einen Höllenlärm. Ein Tankvorgang alleine benötigt 15 kwh an Strom. Damit fährt ein Elektroauto schon 100 km weit.
    - Wasserstoffautos müssen IMMER an diesen Tankstellen betankt werden, die massiv Strom benötigen zur Kühlung/Druckaufbau. Dies würde das Stromnetz massiv belasten. Elektroautos laden max. 5% ihrer Zeit an Schnellladern.
    - Eine Wasserstofftankstelle kostet 1-1,5 Millionen Euro und muss aufwändig gewartet werden. Ein HPC Schnelllader kostet 100.000 Euro, eine normale Schnellladesäule 20.000 Euro.
    - Beim Tanken frieren gerne mal die Zapfstutzen an, deswegen wird neuerdings geheizt, was wiederum Strom verschwendet.
    - Wenn der Tank des H2-Autos zu mehr als 50% gefüllt ist, ist es nicht möglich den Wagen zu tanken.
    - Beim Tanken tankt nur der Erste in 5 Minuten, alle anderen brauchen 30 Minuten, weil der Kompressor erst Druck aufbauen muss. Circa 40 Autos kann man in 24 Stunden betanken. Nach 40-120 Autos, je nach Tankstellengröße, muss der Wasserstofflaster wieder anrollen und die Tankstelle auffüllen.
    - Ständig müssen Laster zu den Tankstellen rollen. Für das anliefern von Wasserstoff an den benötigten Tankstellen würde man 10x so viele Tanklaster benötigen als derzeit für Benzin/Diesel.
    - Wenn der gesamte Planet jetzt Wasserstoff herstellt, wird sehr viel Wasser ins Weltall verschwinden (Siehe Spiegel Artikel: Die Erde hat ein Leck).
    Noch einige Worte zu Synfuels. Auch diese sind keine Lösung. Diese Benötigen 7-10 x so viel Strom wie ein Elektroauto, sind immer noch nicht sauber und haben immer noch einen Katalysator, der sich mit der Zeit und Hitze auflöst und die Umwelt mit seinen Metallen verpestet! (HIER)
    Man sollte sich vergegenwärtigen: Der Transportsektor in Deutschland hat 2018 751 Thw an Primärenergie benötigt, würden wir alle Fahrzeuge dzrcg Wasserstofffahrzeuge ersetzen, bräuchten wir ca. 1000 Twh Energie. Würden wir auf die Elektromobilität setzen, bräuchten wir nur 130-150 Twh. Das wären ca. 20% mehr Strom als wir heute haben. Vor 20 Jahren hatten wir allerdings auch 20% weniger Strom als heute zur Verfügung.
    Positiv:
    - Wenn wir evtl. in 100 Jahren viel zu viel Überschussstrom haben, könnten wir es nochmal mit dem Wasserstoff versuchen. Aber bis dahin haben wir sowieso den Wunderakku, der in 5 Minuten voll geladen wird und mit dem man 3000 km weit fährt und der zu 100% recycelt wird. Heute ist das Akku Recycling übrigens schon bei 97% (VW Salzgitter/Duesenfeld).
    - Die Autos sind so teuer, dass nur wenige Autos auf den Straßen zu sehen sein werden. Eine echte Verkehrswende ;-)
    - Wasserstoff für stationäre Aufgaben, Flugzeuge, Schiffe, für die chemische Industrie und die Stahlindustrie, für Power to Gas etc. ist sehr sinnvoll, sicher aber nicht für ineffiziente PKW. Bei LKW gilt es, so viel wie nur geht auf die Schiene zu bekommen. LKW für die letzte Meile können auch elektrisch fahren, die neuesten Entwicklungen schaffen sogar 1000 km Reichweite vor dem ersten Laden.
    Links:
    fisbeck.wordpress.com/2020/07/20/was-gegen-mit-wasserstoff-betriebenen-fahrzeuge-spricht/
    m.focus.de/auto/elektroauto/news/efahrer-chef-erklaert-warten-auf-das-wasserstoff-auto-darum-hat-die-technik-keine-chance-gegen-akkus_id_11365397.html
    www.wiwo.de/unternehmen/auto/alternative-energien-man-muss-wasserstoff-dort-einsetzen-wo-er-auch-sinn-ergibt/25192302.html
    emobly.com/de/sonstiges/das-maerchen-vom-sauberen-wasserstoff-auto/
    www.springerprofessional.de/betriebsstoffe/verfahrenstechnik/woher-kommt-der-wasserstoff-/17201618
    futurezone.at/science/wasserstoff-sauber-treibhausgase-umwelt-antrieb/401471800
    www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/wasserstoff-statt-elektrifizierung-chancen-und-risiken-fuer-klimaziele
    www.heise.de/news/Wasserstoff-Potsdam-Institut-fuer-Klimafolgenforschung-warnt-vor-Ineffizienz-6040098.html
    www.spiegel.de/auto/elektroautos-bauen-klimavorteil-aus-wasserstoff-hat-ein-problem-a-977e9115-833c-457b-9fee-78fdfb812996
    www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Bis-Altmaiers-Wasserstoffblase-platzt-4663905.html
    www.wiwo.de/unternehmen/auto/alternative-energien-man-muss-wasserstoff-dort-einsetzen-wo-er-auch-sinn-ergibt/25192302.html

  • Aaron B.
    Aaron B. 2 months ago

    Meiner Meinung nach sind E-fuels deutlich sinnvoller als die komplette Umstellung auf Akku Antriebe.

    • EGO AUT
      EGO AUT 2 months ago

      Und wo sollen die E-Fuels herkommen?
      Da wird der Regenwald gerodet, und Ackerfläche (Nahrungsmittel werden teuret) geopfert damit sie die "sinnvollen" E-Fuels anbauen können. Clever, nicht?

    • Aaron B.
      Aaron B. 2 months ago

      @EGO AUT Schonmal von der Sahara gehört? Da ist eine Wüste -> nix Regenwald.

  • Andreas Klossek
    Andreas Klossek 2 months ago

    0:36 Hier Stimmt wieder das Sprichtwort "Tot gesagte, leben Länger" ^^

  • Stefan Weilhartner
    Stefan Weilhartner 2 months ago

    mal was anderes: ich würde auch den sauerstoff verhökern. könnte man in diversen besprechungszimmern brauchen.

  • Walter Mayer
    Walter Mayer Month ago

    Ich frage mich nur, wieso keiner Angst hat vor dem wirklichen Problem, wenn Wasserstoff großflächig zum Einsatz kommt. Wasserstoff ist das leichteste Gas. Es kann durch die Gravitation nicht in der Erdatmosphäre gehalten werden. D.h. jeder Wasserstoff, der mal in die Atmosphäre entwichen ist, entweicht schlußendlich unserer Erde. Bisher sind das nur kleine Mengen. Wenn aber das Ziel ist, die ganze Kohlenstoffindustrie auf Wasserstoff umzustellen, werden uns sehr große Mengen Wasserstoff verlassen - unumkehrbar! Beim CO2 können wir es umkehren - wenn wir wollen. Man sollte darüber nachdenken, wieso es in der belebten Natur keine freien Wasserstoff erzeugenden Prozesse gibt. Alle Gase die die belebte Natur erzeugt und frei gibt bleiben in der Atmosphäre und stehen dem großen Kreislauf zur Verfügung. Mit Wasserstoff beschreiten wir wieder einmal eine heilsbringende Technologie, wie wir es schon von der Atomkraft mit ihren ungelösten Problemen, dem Carbon Capture Storage und ähnlichen kennen.

    • Shmaze Matze
      Shmaze Matze 3 days ago

      Stimmt nicht Wasserstoff wird natürlich gebildet, nennt sich weißer Wasserstoff und ist schon länger bekannt

    • Walter Mayer
      Walter Mayer 3 days ago

      @Shmaze Matze Ich habe ein wenig danach gesucht. Das einzige was ich zu diesem Thema gefunden habe stammt von unbelebter Natur. Trifft also nicht meine Aussage. Und da wird der Wasserstoff in großen Tiefen bei der Oxidation von Eisen mit Wasser gebildet. Ob dieser Wasserstoff ohne menschliches zutun auch in nennenswerten Umfang in die Atmosphare kommt, oder duch weitere Prozesse wieder gebunden wird, konnte ich den Artikeln nicht entnehmen.

  • randomuser3014 randomuser3014

    So ne richtige redoxreaktion ist das ja nicht ne, da der Katalysator Strom von außen zugeführt wird und es keinen Übergang aus der eigenen Reaktion gibt, lediglich eine Sättigung wenn man so will. Gutes Beispiel ist die Termit Reaktion.

  • Lugul banda
    Lugul banda Month ago

    mich wundert ja das du garnichts über die firma HPS und das Pikea system sagst...

  • Ingrid Schmall
    Ingrid Schmall 2 months ago

    Wieviel Energie muss denn vorher in die Reinigung des Wassers gesteckt werden?

    • Diedrich Preuß
      Diedrich Preuß 2 months ago +1

      meist ist es destiliertes wasser

    • Ingrid Schmall
      Ingrid Schmall 2 months ago

      @Diedrich Preuß Das kostet auch Energie. Vielleicht muss es sogar zweimal destilliert werden.

  • Walter Meinl
    Walter Meinl 2 months ago

    ... Wenn es so einfach wäre....

  • The1 Styrian
    The1 Styrian 2 months ago +4

    Guter und interessanter Bericht.
    Allerdings kann ich mit Aussgen wie 2,7x günstiger nichts anfangen.
    Mathematisch gesehen wäre bei einem Ausgangspreis von 1 Euro 2,7x günster 1-2,7x1= -1,7.
    (Mir ist schon klar was gemeint ist, aber Inhaltlich ist diese Ausdrucksweise für mich nicht nachvollziehvar)

    • Lydia Lee
      Lydia Lee 2 months ago

      1durch 2,7 bitteschön

  • RockyWo
    RockyWo 2 months ago

    gibt es schon eine AG?

  • Ingrid Schmall
    Ingrid Schmall 2 months ago

    Interessant ist nicht der Preis in Euro so dern der Preis in Energie, kWh.

  • Hahn Klaus
    Hahn Klaus 2 months ago

    Dzu sollte das verwendete Wasser völlig frei sein von Salzen, Carbonaten und alle anderen Wasserbegleitern. Ansonsten sind solchen feinen Kapillar Sruckturen sehr schnell
    zugesetzt. Diese vorgeschaltete Aufbereitung ist nicht Kosten.- und eenergielos zu haben.

  • Rock Ka
    Rock Ka 2 months ago +5

    UND die Gierflation und das Zockerunwesen erhöht die Preise nochmals 🤖😹😹

    • Adrian Wipf
      Adrian Wipf 2 months ago +1

      Das Gegenteil ist der Fall. Je grösser das Angebot wird, desto mehr fallen die Preise. Nennt sich Marktwirtschaft.
      Ausser natürlich, Habeck & Co. steuern das Ganze...

  • Tobias
    Tobias 3 days ago

    Oh mein gott, wie schlecht ist denn das gemacht 😂😂😂
    Das Ding gibt's für 10€ bei Action und der Schimmel in der Wohnung lässt grüßen 🤣🤣🤣

  • Witzi
    Witzi 2 months ago +20

    Deine ganzen Beiträge sind immer interessant aber nicht finanzierbar oder erst in 30 Jahren Marktreif

  • Michael Schmidt
    Michael Schmidt 2 months ago

    Wäre mal spannend wie viel benzin verloren geht bei der Herstellung von benzin und das selbe bei erdgas. das zeug kommt ja auch nicht von selbst in die Tankstelle

  • Josef Doll
    Josef Doll 2 months ago

    Dann ware Ammoniak als neuer Kraftstoff im Preis unschlagbar

  • Giulio Buccini
    Giulio Buccini 2 months ago

    As I know, energy losses in electrolysis are around 40 as minimum, not 25%.
    Everybody would sell the mom to get only 25% of losses!
    Are this numbers from lotto-bayern???

  • Mulle Wap
    Mulle Wap 2 months ago

    Es muss ja nicht gleich platin sein.

  • Milan
    Milan 2 months ago

    Er erinnert mich immer an Rick Astley 🤣

    • Norio
      Norio  2 months ago +1

      Never gonna give you up!